19.01.2012 Max Haase im Deutsch-Russischen Haus Moskau
Am 24. Januar erwartet die Gäste des Deutsch-Russischen Hauses in Moskau ein herausragendes Ereignis. Dank der Eigeninitiative von Nina Tichonowa und der organisatorischen Unterstützung des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur (IVdK) eröffnet im Deutsch-Russischen Haus die Ausstellung von Werken des „russischen Dali“ Max Haase.
Der Name Max Haase (1938–1998) ist bis heute von einem geheimnisvollen Schleier umhüllt. Bekannt ist, dass er in Moskau geboren wurde und lebte. Er lernte in Malstudios und Ateliers einiger berühmter Maler und beschäftigte sich mit Handweben. Seine Herkunft lässt sich heute nicht mehr eindeutig bestimmen. Ob er ein „eingerussischter“ Deutscher oder Holländer war, ob sein Name echt oder ein Pseudonym war, ist nicht geklärt. Auch weiß man nicht genau, wie er aussah. Insgesamt weiß man nur wenig über den Werdegang des Malers, denn er lebte abseits des offiziellen Kunstbetriebs und wurde erst nach seinem Tode berühmt. All das könnte man als Mystifikation betrachten, wenn da nicht die Werke des Malers wären...
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