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Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen

16 - 20.05.2012, Moskau

 

 

 

 

                                                             Allgemeine Informationen


Vom 16. - 20. Mai findet in Moskau ein einmaliges Ereignis statt – zum ersten Mal veranstaltet die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen, die bereits auf eine über sechzigjährige Geschichte zurückblickt, ihren Kongress in Russland.


Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV, engl. Abkürzung: FUEN) vereint 86 Organisationen nationaler Minderheiten aus 32 europäischen Ländern und arbeitet auf der Grundlage der Charta der autochthonen, nationalen Minderheiten / Volksgruppen in Europa.

Der Satzung zufolge unterstützt die Union europäische Volksgruppen mit dem Ziel, den Minderheiten bei der Bewahrung ihrer nationalen Identität, Sprache, Kultur und Geschichte zu helfen. Dieses Ziel verfolgt die Union ausschließlich mit friedlichen Mitteln, indem sie entschieden gegen Separatismus und die gewaltsame Änderung von Staatsgrenzen eintritt. Im Jahr 1989 bekam die FUEV als Zeichen der Anerkennung ihrer Bemühungen um den Schutz europäischer Minderheiten einen beratenden Status beim Europarat und im Jahr 1995 einen beratenden Status bei den Vereinten Nationen. Die Union ist ebenfalls auf den Konferenzen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die nationale Minderheiten und Volksgruppen betreffen, vertreten.

In diesem Jahr fungiert der Internationale Verband der deutschen Kultur (IVDK) in Moskau als Gastgeber des FUEV-Kongresses. Die stellvertretende Vorsitzende des IVDK, Olga Martens, ist derzeit die Vizepräsidentin der FUEV.

Eines der Hauptziele des bevorstehenden Kongresses ist es, die neuen Bestimmungen für das Grundrecht der nationalen Minderheiten auf Sprache in verschiedenen Ländern, darunter auch in Russland, zu erörtern und zu erarbeiten. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Arbeit des Kongresses ist die durch den Vertrag von Lissabon beschlossene europäische Bürgerinitiative als eine neue Beteiligungsform zivilgesellschaftlicher Gruppierungen in der EU. Laut diesem Vertrag ist die Europäische Union im Falle von einer Million Unterschriften in mindestens sieben europäischen Ländern zugunsten einer öffentlichen Forderung dazu verpflichtet, diese Forderung der Bürger umzusetzen.

Das Programm des Kongresses in Moskau beinhaltet Präsentationen der Völker Russlands und Europas, Diskussionsrunden zu aktuellen Fragen der Entwicklung von Sprache und Kultur der nationalen Minderheiten sowie Treffen mit führenden russischen und europäischen Experten.

Am diesjährigen Kongress werden der FUEN-Präsident Hans Heinrich Hansen, die FUEN-Vizepräsidentin Olga Martens, der ECMI-Beirat und Direktor des Direktorates Menschenrechte beim Europarat, Ralf-René Weingärtner (Vortragsthema: „Nationale Minderheiten Europas und der Europarat“), Mitglied des Europäischen Parlaments, Csaba Tabajdi, die Vertreter der staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen Russlands sowie die Vertreter der FUEN-Mitgliedsorganisationen aus mehr als 40 Ländern Europas teilnehmen.

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind zur Teilnahme am Kongress herzlich eingeladen.

Alle zusätzlichen Informationen erhalten Sie unter Tel.: (495) 937 6544  (Natalja Chretschkowa) und + 7 (926) 910 1376 (Uljana Iljina).
 

 

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