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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Begegnungszentren der Russlanddeutschen als Freundschaftsbrücke

Seit vielen Jahrhunderten bestehen zwischen Russland und Deutschland ökonomische und kulturelle Beziehungen. Einen besonderen Platz nehmen in diesem Bereich Jugendorganisationen, Fonds, Deutsch-Russische Häuser, deutsche Nationalkreise und national-kulturelle Autonomien ein. In den letzten Jahren haben die gesellschaftlichen Organisationen unter- und miteinander viele erfolgreiche Verbindungen hergestellt, Freundschaften geschlossen und die Zusammenarbeit vorangetrieben.

Die Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen hängt unter anderem auch von der Selbstorganisation der Russlanddeutschen ab. Die Schlüsselelemente der Selbstorganisation sind heutzutage die Begegnungszentren (BZ), die entweder als selbständige Organisationen oder als Teile von anderen gesellschaftlichen Organisationen agieren. Die Arbeit von Begegnungszentren koordinieren auf interregionaler Ebene sieben Interregionale Koordinationsräte. Auf föderaler Ebene vertreten die Interessen von Begegnungszentren die föderalen Vereinigungen der Russlanddeutschen - der Internationale Verband der deutschen Kultur (IVDK; gegründet 1991), die Föderale National-Kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen (FNKA; gegründet 1997) und der Jugendring der Russlanddeutschen (JdR; gegründet 1997).

Der Entstehungsprozess der partnerschaftlichen Beziehungen wird von Regierungen beider Staaten unterstützt. Die Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen ist ein wichtiges Instrument bei der Maßnahmenregelung beider Länder, deren Ziel die Wiedergeburt und Entwicklung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lage der deutschen Minderheit in Russland ist. Eine der Arbeitsrichtungen der Kommission ist die Intensivierung von partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen und den Organisationen der Spätaussiedler in Deutschland.

Im Mai 2007 fand in Wiesbaden die I. Internationale Partnerkonferenz statt, wo der IVDK, der JdR und die Landmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. ein Partnerschaftsabkommen unterschrieben haben. Seitdem wurden in Rahmen dieses Abkommens etwa 20 Partnerschaften zwischen den Begegnungszentren der Russlanddeutschen seitens RF und den regionalen Gruppen der Landmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. seitens BRD beschlossen. Insgesamt wurden etwa 30 Partnerveranstaltungen durchgeführt. Im November 2009 wurde bei der II. Internationalen Partnerkonferenz in Jaroslawl/Kostroma beschlossen, Partnerschaften auch auf überregionaler Ebene zu entwickeln: zwischen föderalen gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen von beiden Staaten sowie zwischen den Assoziationen von Kunstschaffenden – Historikern, Musikern, Schriftstellern usw. Eine rege Entwicklung erfahren auch die im Jugendaustauschbereich durchgeführten Veranstaltungen in Deutschland und Russland.

Hauptziele der Intensivierung von partnerschaftlichen Beziehungen:

• die kulturelle und ethnische Identität der Russlanddeutschen bewahren und weiterentwickeln;
• die Fortführung des kulturellen Dialogs zwischen den neuen Generationen der Russlanddeutschen in beiden Ländern ermöglichen;
• das bestehende Interesse der deutschen Minderheit in Russland an Kultur in Deutschland mittels zusätzlicher Verbindungen (Familie, Jugendaustausch usw.) vertiefen.

Hauptaufgaben:

• Suche nach neuen Partnern – Unterzeichnung von Partnerschaftsabkommen – Gründung eines Koordinationsrats im Rahmen der Partnerschaftsarbeit;
• Teilnahme der Russlanddeutschen an Veranstaltungen, die in Rahmen des Partnerschaftsabkommens durchgeführt werden – in Bereichen Jugendarbeit, Sozialarbeit, Geschichte und Kultur, Ausbildung und Sport, Literatur und Kunst;
• Durchführung von Sprachlagern

 

 

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