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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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29.01.2010 [Drucken]
 
Dem Gewissen folgen
 
Vom 13.-18. Januar fand in Kislowodsk die Arbeitstagung der Regionalen Koordinierungsräte (RKR) der russlanddeutschen Begegnungszentren der sogenannten Pilotregionen Russlands, d.h. der Zentralregion, der Regionen Ural und Wolga, der südlichen Region und des Kaukasus. Darüber hinaus waren die RKR-Leiter aus dem Südural sowie aus Ostsibirien/Fernost anwesend. Auf der Tagung wurden die Fragen der Planung der Projekttätigkeit für das Jahr 2010 behandelt, Finanzpläne erstellt und Projekte festgelegt, die im laufenden Jahr finanziert werden sollen, darunter auch Projekte auf der föderalen Ebene.
 
„Zum ersten Mal haben wir das Gefühl der Freiheit“, so fasste der Vorsitzende der RKR der Südregion Leonid Krenzler die Ergebnisse der Tagung zusammen. „Bisher mussten wir um jeden noch so lächerlichen Betrag kämpfen. Nun können wir selbst entscheiden, wer wie viel Geld für seine Projekttätigkeit braucht. Wir haben diesmal nur unserem Gewissen gefolgt“. Der Süden schloss sich erst in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres dem Pilotprojekt an. Früher wurde die Notwendigkeit eines Projektes im Rahmen des Öffentlichen Rates beim Regionalbüro der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit in Saratow diskutiert. „Manche konnten früher nicht einmal zu den Tagungen des Öffentlichen Rates in «Wolga-Raswitije“ erscheinen. Jedoch wusste jeder, dass selbst diejenigen, die nicht gekommen sind, ihr beantragtes Geld trotzdem bekommen würden“, so Krenzler. „Nicht alles war früher schlecht“, sagt Alevtina Schuwajewa, Leiterin des Zentrums der deutschen Kultur Engels. „Auch bei „Wolga-Raswitie“ gab es kompetente Mitarbeiter. Es gab spezielle Dokumente, Formulare, Vorgaben. Jetzt muss das alles erst mal ausgearbeitet werden“.
 
Eine der wichtigsten Fragen auf der Tagesordnung war die Verabschiedung der neuen Fassung der Regelung „Regionale Koordinierungsräte der Begegnungszentren“. Darin ist festgehalten, dass die RKR gesellschaftliche Organisationen darstellen, darüber hinaus definiert diese Regelung Begriffe wie Selbstorganisation und Begegnungszentrum. Die vorherige RKR-Regelung, die bereits 2007 verabschiedet wurde, ist nicht mehr zeitgemäß. Die neue Regelung wird auf dem Forum der Begegnungszentren Ende Januar in Moskau verabschiedet und anschließend in den Massenmedien der Öffentlichkeit präsentiert werden. Außerdem werden die in Kislowodsk erarbeiteten einheitlichen Dokumente für die Arbeit der RKR in den Pilotregionen und für die Beantragung der finanziellen Förderung bestätigt werden. „“Wir haben die Erfahrung der Arbeit in den vier Regionen, die am Pilotprojekt teilnehmen, analysiert, und von jedem das Beste genommen. Ich denke, wir sind auf alle Eventualitäten gefasst“, so Alexander Grinenwald, Leiter des Pilotprojektes im IVDK-Büro.

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