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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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22.07.2010 [Drucken]
 

Podiumsdiskussion zum Notaufnahmelager Marienfelde „Weichenstellung für die Integration“

Anlässlich der Sonderausstellung „Alles auf Anfang. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin“ findet am 27. Juli 2010 um 19 Uhr in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde (Berlin) die Podiumsdiskussion zum Thema „Weichenstellung für die Integration“ statt.

In der Podiumsdiskussion steht die Integrationsarbeit im Vordergrund, die im ehemaligen Notaufnahmelager Marienfelde von 1953 bis heute geleistet wurde. Die Podiumsteilnehmer Franz Allert (Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales), Harald Fiss (Ehrenvorsitzender des Fördervereins der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und langjähriger Leiter des ehemaligen Notaufnahmelagers) sowie Nelli Stanko (Mitarbeiterin im Integrationsamt des Landesamtes für Gesundheit und Soziales) beleuchten die wechselvolle Geschichte dieses bedeutenden historischen Ortes. Für über 1,4 Millionen Menschen – Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR sowie Aussiedler aus verschiedenen Ländern und irakische Flüchtlinge – war das ehemalige Notaufnahmelager Marienfelde eine biografische Schnittstelle zwischen ihrer alten Heimat und ihrem neuen Leben in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Sonderausstellung „Alles auf Anfang. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin“, die noch bis zum 31. Juli auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers Marienfelde zu sehen ist, dokumentiert, wie Einrichtungen in Marienfelde vom Kinderhort über die Beratungsstelle bis zur Flüchtlingsseelsorge Weichen für die Integration stellten. Sie zeigt außerdem am Beispiel von sieben Aussiedlerinnen und Aussiedlern, vor welche Probleme und Chancen sich die Menschen auf ihrem weiteren Weg gestellt sehen. Die Ausstellung wird durch den Hauptstadtkulturfonds und den Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration gefördert.

 

 

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