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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Meinungsumfrage
Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


Zum Gesamtergebnis
01.09.2010

„Ein Tag zum Innehalten und Erinnern“
Der Gedenktag der Russlanddeutschen im Spiegel der deutschen Presse

Am 28. August 1941 ließ die Sowjetregierung durch einen mit Kollaborationsvorwürfen bestückten Erlass die Wolgadeutsche Republik auflösen. Damit begann der Leidensweg der Sowjetdeutschen, aus ihren Wohnorten nach Sibirien und Kasachstan verschleppt und jahrelanger Willkürherrschaft und Rechtlosigkeit ausgesetzt wurden. Am 28. August gedenken Russlanddeutsche in Russland und Deutschland an die vielen Menschen, die vom Deportationserlass betroffen waren.


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27.08.2010

Neue RusDeutsch-Umfrage

In Russland wird vom 14. bis 25. Oktober 2010 eine Volkszählung durchgeführt. Die statistische Erhebung der Bevölkerungsstruktur soll dazu dienen, eine bessere Grundlage für viele Entscheidungen bei der Infrastrukturplanung zu schaffen. Außerdem sollen die Ergebnisse der Volkszählung helfen, verschiedene Programme zur Unterstützung des ethno-kulturellen Potentials jedweder Volksgruppen in Russland – auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten – auszuarbeiten. So können sich auch Russlanddeutsche als Vertreter einer Volksgruppe mitteilen. In unserer neuen Umfrage möchten wir von Ihnen wissen, mit welchen Ergebnissen der Volkszählung bezüglich der deutschen Minderheit Sie rechnen.


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11.08.2010

Russlanddeutsche Rückkehrer gesucht:
Remigrationsforschung an der Uni Trier


Der Großteil der deutschstämmigen Bevölkerung aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion übersiedelte in den 1990er Jahren in die Bundesrepublik. Seit kurzem gibt es allerdings Migration in die umgekehrte Richtung – diese neue Erscheinung wird von Wissenschaftlern der Uni Trier unter die Lupe genommen. Für ihr Forschungsprojekt „Rückkehrstrategien von Spätaussiedlern“ sucht das vierköpfige Forschungsteam russlanddeutsche Rückkehrer, die bereit sind, von ihren Erfahrungen zu berichten.


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11.08.2010

Herold Belgers „Rußlanddeutsche Schriftsteller“ neu aufgelegt

Im September 2010 erscheint im Verlag NORA Berlin Herold Belgers Nachschlagewerk „Rußlanddeutsche Schriftsteller - Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ in zweiter erweiterter und ergänzter Auflage in deutscher Sprache (bearbeitet von Erika Voigt und Irina Leinonen). Dem Autor ist es wichtig, die Namen der russlanddeutschen Autoren festzuhalten, die „im Maße ihres Talentes und ihrer Möglichkeiten das Leben, die Geschichte, die Schmerzen und die Hoffnungen ihres ruhelosen Volkes in ihren Werken widerspiegelten, um sie für die Nachfahren zu erhalten“.


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09.08.2010

„Mit Hoffnung im Herzen“: Der Leidensweg der Russlanddeutschen wurde auf die Bühne gebracht

Hoffnung ist das, was Millionen von Menschen vor Verzweiflung rettet und Kraft gibt, bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Hoffnung begleitete auch viele Russlanddeutsche in den 40er-60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Während sie verfolgt und vertrieben wurden, haben sie nicht aufgehört, zu hoffen – irgendwann wieder als normale Menschen behandelt zu werden und wieder nach Hause zu kommen. Es gibt unzählige Schicksalsgeschichten, die von Leiden der Russlanddeutschen in den Jahren des Krieges und der Nachkriegszeit handeln… Einige davon wurden auf die Bühne gebracht – von Teilnehmern des Theaterlagers für Jugendliche „Jugenbühne“, welches vom 27. Juli bis 7. August 2010 in Odessa stattfand.


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09.08.2010

Dagestan: Evangelischer Pastor erschossen
Muslime werfen Artur Suleimanov Bekehrungsversuche vor

In der russischen Republik Dagestan ist ein evangelischer Pastor umgebracht worden. Der 49-jährige Artur Suleimanov wurde am 15. Juli 2010 in der Hauptstadt Machatschkala von unbekannten Männern erschossen, als er seine Kirche verließ. Seine Gemeinde ist anscheinend ins Visier extremistischer Muslime geraten. Medien in Dagestan hätten in jüngster Zeit dazu aufgerufen, „Maßnahmen“ gegen den Pastor und die Gemeinde zu ergreifen, weil sie Muslime zum christlichen Glauben bekehren wollten.


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30.07.2010

Schriftsteller und Wissenschaftler denken über die Literatur der Russlanddeutschen nach. Ihre Meinung ist auch gefragt!

 
Was für die Gegenwart hat unsere Literatur? Was erwartet sie in der Zukunft? Die Situation, in die die russlanddeutsche Literatur während des Großen Vaterländischen Krieges und in der darauffolgenden Zeit (Deportation, Trudarmee, Isolation von den Kulturzentren des Landes) geraten war, sollte sie zu einer nutzlosen Fiktion verkümmern lassen, hat sie aber in ein bewundernswertes Phänomen verwandelt. Das Blog des Literaturklubs „Die Welt im Wort“ im Internationalen Verband der deutschen Kultur veröffentlicht die Beiträge der Schriftsteller und Wissenschaftler über die Literatur der Russlanddeutschen und lädt Interessierte zu einem Gedankenaustausch ein.

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25.07.2010

Das Lager Friedland wird 65: Was bringt die Zukunft?

Mitte der 90er Jahre fuhren
von der Konsularabteilung der deutschen Botschaft Moskau täglich mehrere Buse in Richtung Deutschland ab. Dort konnte man Fahrkarten für alle Strecken „Hin und zurück“ kaufen. Nur zu einem Zielort fuhr man meistens ohne Rückfahrschein – nach Friedland. Seitdem hat sich vieles geändert. Im ersten Halbjahr 2010 ist die Zahl der Spätaussiedler auf rund 950 und damit einen historischen Stand gesunken. In Anbetracht der sinkenden Zahlen führt die niedersächsische Landesregierung, auf dessen Territorium sich das Lager auch befindet, bereits seit zwei Jahren Verhandlungsgespräche über die Gründung eines Museums in Friedland. Allerdings bisher erfolglos.

 


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25.07.2010

Leitende Vertreter der russlanddeutschen Selbstorganisation bei der Besprechung ihrer Tätigkeit

Vom 23. bis zum 24. Juli traten in Moskau die leitenden Vertreter der Selbstorganisationsorgane der Russlanddeutschen zu einer Sitzung zusammen. Zentraler Gegenstadt der Besprechungen waren die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im Selbstorganisationssystem der deutschen Minderheit in Russland, die Projektarbeit der Russlanddeutschen mit ihren Problemen und Perspektiven sowie das Budget 2011. Außerdem wurde im Rahmen der Sitzung das Programm für das IX. Forum der Russlanddeutschen diskutiert.


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16.07.2010

Nikita Michalkow wünscht die „Deutsche Vorstadt“ in Moskau zurück

„Was haben die Russen und die Deutschen gemeinsam, was kann sie überhaupt verbinden?“, diese Frage stellte Nikita Michalkow, Präsident des Russischen Kulturfonds und Regisseur, in seiner mit Spannung erwarteten Festrede auf dem 10. Petersburger Dialog in Jekaterinburg. Damit die deutsch-russischen Beziehungen ein neues qualitatives Niveau erreichen, könnte man die „Deutsche Vorstadt“ in Moskau wieder zum Leben erwecken, so der Vorschlag des Regisseurs.


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16.07.2010

Christoph Bergner: „Der Prozess muss weiter gehen“

Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Christoph Bergner bekleidet seit Februar 2006 das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung und RusDeutsch erklärt Christoph Bergner, was die Organisationen der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation demnächst erwartet.


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22.06.2010

Es war im Juni
 
... Es war im Juni,
im Juni.
Uns lockte die blaue Welt.
Wir lauschten dem Lerchengetriller
hoch über dem wogenden Feld.
 
Ob wir die Kälte ahnten,
der Stürme Toben und Grolln.
Verfolgungen und Verleumdung,
als „Feinde“ isoliert und verscholln…
 
Es war im Juni,
im Juni,
am zweiundzwanzigsten Tag –
da wurde die Erde erschüttert
von tollem Geschützfeuerschlag...

Rosa Pflug
(Russlanddeutsche Dichterin, geb. 1919)
 


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17.06.2010

Setzen, Sechs
Immer weniger Schulleiter setzen auf deutschen Fremdsprachunterricht

1,9 Millionen russische Schüler lernen Deutsch in der Schule. Das ist eine beeindruckende Zahl. Aber die Situation ist längst nicht so gut, wie sie mal war und auch nicht so gut, wie sie das Goethe-Institut gern hätte. Deshalb startet im Herbst die bislang größte Werbekampagne für die deutsche Sprache in Russland. Das Goethe-Institut reagiert damit auf einen Trend, der schon seit mehreren Jahren zu beobachten ist. Deutsch verschwindet mehr und mehr aus den Lehrplänen russischer Schulen. Schulleiter, Schüler und Eltern wollen von der Sprache Schillers und Goethes immer weniger wissen. Deutschlehrer verlieren ihre Arbeit. 


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04.05.2010

Wir melden uns zum Wort!

Föderale Organisationen, die die Völker der Russischen Föderation vertreten, erhielten die Möglichkeit, bei der Ratifizierung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen* durch Russland mitzuwirken. Ihnen wird die Chance geboten, die Beschlussfassung über die Ratifizierung dieses Dokuments mit zu beeinflussen, das die Einhaltung der Rechte der Völker Russlands auf Pflege und Entwicklung ihrer Nationalsprache garantiert. Erwartungsgemäß soll diese Frage im Oktober des laufenden Jahres auch bei einer Sitzung der Staatsduma der RF erörtert werden. Zurzeit laufen die der Charta gewidmeten Informationsseminare. Am 14.-15. April fand so ein Seminar bei der Öffentlichen Kammer statt.


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31.01.2010

Die Kehrseite der Medaille

Frank Willenberg gibt sein Abschiedsinterview
 
 
Deutschland führt seit Anfang der 90er die Hilfenpolitik zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation durch. Seitdem hat sich viel verändert: Dreimal wechselten die Aussiedlerbeauftragten, zweimal die von ihnen erklärten Prioritäten der Hilfenpolitik. Eine Mittlerorganisation (Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, VDA) räumte den Vorrang einer anderen Mittlerorganisation ein – der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Förderung hat sich fünfmal verringert. Die verantwortlichen Beamten kamen und gingen. Es blieb nur Frank Willenberg. Seit 1992 bis Ende 2009 beschäftigte er sich im Bundesinnenministerium mit der Problematik der Russlanddeutschen. Am 31. Dezember ging der Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler und nationale Minderheiten“ in Rente. Beim Abschied hat er unsere Fragen beantwortet.

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