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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


Zum Gesamtergebnis
18.08.2010

1710–2010: 300 Jahre St. Petri-Gemeinde in St. Petersburg

In diesem Jahr feiert die St. Petri-Gemeinde in St. Petersburg ein besonderes Ereignis: Das 300-jährige Bestehen der Gemeinde! Die Geschichte der St. Petri-Gemeinde und der anderen deutschen evangelischen Gemeinden steht im engen Zusammenhang mit der Entstehung von St. Petersburg.


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04.08.2010

Das deutsche Moskau: Bahnhöfe, Hotels und vieles mehr

Zur Zeit Peter I. spielte die „Deutsche Vorstadt“ (Nemezkaja sloboda) in Moskau eine große Rolle – als Zentrum des modernen Lebensstils. Die „Deutsche Vorstadt“  war ein Ausländerquartier im Nordosten von Moskau (heute Lefortowo). Anfangs unterschied sich das äußere Erscheinungsbild der Bauten in der „Deutschen Vorstadt“ nicht wesentlich von dem der russischen. Im ausgehenden 17. Jahrhundert hatte die Sloboda schließlich das Gepräge einer westlichen Stadt angenommen.
Im heutigen Moskau sind deutsche Spuren nicht nur auf dem Territorium der ehemaligen „Nemezkaja sloboda“ zu finden. Zahlreiche Bauten mit deutscher Handschrift prägen das Stadtbild der russischen Hauptstadt. Wir präsentieren hier nur eine kleine, subjektive Auswahl.


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15.07.2010

Ein Kochbuch erobert Russland
Wie die Deutsche Helene Molochowetz mit ihren Rezepten russische Ehen rettete

In St. Petersburg gibt es ein edles Restaurant mit dem Namen „Molochowetz‘ Traum“. Helene Molochowetz – das ist ein Name, der in Russland schon seit fast 150 Jahren einen guten Klang hat. Die Betreiber des Petersburger Restaurant zählen sie sogar zu den fünf Frauen, die den größten Einfluss auf die russische Gesellschaft hatten. Und das alles wegen eines Kochbuches. Ein Kochbuch, das so erfolgreich war, dass es zu seiner Zeit in vielen Haushalten neben der Bibel das einzige Buch war. Helene Molochowetz entstammte einer deutschen Familie, sie starb im Jahre 1918. Nach ihren Rezepten wird heute noch gekocht.


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25.10.2009

Wissen Sie, dass …

 
…am 25.Oktober  1942 in den Arbeitslagern des NKVD „zwecks Einsparung von Nahrung und Brot“ die Ausgabe an eingezogene Deutsche (unabhängig von der Leistung) von mehr als 800 g Brot täglich pro Person verboten war, die Tagesration anderer Nahrungsprodukte wurde ebenfalls gesenkt, nämlich von Fisch auf 20 g, Fleisch auf 20 g, Fett auf 10 g, Gemüse und Kartoffeln auf 400 g? Dabei haben die Arbeiter auch diese genannten Verpflegungsnormen aus verschiedenen Gründen (sei es mangels der Produkte oder wegen des Amtsmissbrauchs der Bediensteten) so gut wie nie erhalten (Quelle:  „Deutsche Russlands“, Artikel „Trudarmee (Arbeitsarmee“).

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18.10.2009

Wissen Sie, dass …

 
… am 19. Oktober 1931 die Hauptstadt der Republik der Wolgadeutschen – die Stadt Pokrowsk unter dem Beschluss der sowjetischen Führung in die Stadt Engels zu Ehre des deutschen Philosophen und der gesellschaftlichen Persönlichkeit Friedrich Engels umbenannt wurde? Im Jahre 1922 ist die Stadt Pokrowsk zur Hauptstadt der Republik der Deutschen geworden.  Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Hauptstadtstatus vom Mai 1919 bis zum 24. Juni 1922 die Nachbarschaftsstadt – Marxstadt, die ihrerseits zu Ehre des Engels Freundes und Kampfgenossen Karl Marx benannt wurde. Früher hatte die Marxstadt viele andere Namen: ein Gründer der Stadt nannte sie zuerst Baronsk, später trug diese deutsche Siedlung den Namen Ekaterinenstadt zu Ehre der Ekaterina der Große. Am 13. März 1915 wurde sie unter dem Erlass der Nikolai II. in Ekaterinograd umbenannt und zuletzt ist am 16. Mai 1942 unter dem Erlass vom Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR die Stadt Marx geboren.  

Rubrik: Wissenswertes
18.10.2009

Wissen Sie, dass …

 
… am 18. Oktober 1991 wurde das Föderale Gesetz „Über die Rehabilitierung der Opfer politischer Repressalien“  angenommen? Das Ziel dieses Gesetzgebungsaktes ist die Rehabilitierung aller Opfer politischer Repressalien auf dem Territorium der Russischen Föderation, die seit dem 25. Oktober (7. November) 1917 dort untergezogen wurden, die Restituierung ihrer Zivilrechte, die Beseitigung anderer Folgen der Willkür und die Sicherung materieller und moralischer Schäden. Leider wurde von der Staatsduma ein neues Gesetz ? 1761-1 vom 10.09.2004 angenommen und wurden die Änderungen in die Ordnung der Überlassung von Privilegien für die Rehabilitierende vorgenommen. Die Privilegien gehörten den Rehabilitierenden nach dem Gesetz vom 18.10.1991, aber nach dem neuen Gesetz wurde fast die Hälfte der Privilegien gestrichen.    

 


Rubrik: Wissenswertes
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