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Thema: Das Projekt "Avantgarde"


Russlanddeutsche Geschichte Tag für Tag
Im Mai des durch große Hungersnot gekennzeichneten Jahres 1921 begann die Übersiedlungsbewegung der Wolgadeutschen. Als erste verließen diejenigen Bauern, die über keine Ackerflächen verfügten, ihre Dörfer.
06.02.2013
Neuerscheinung zur Dialektforschung und dem Hochzeitsdiskurs der Wolgadeutschen


In Saratow, im Verlag der Staatlichen Tschernischewski-Universität, ist die Monographie von Dr. Alexander Minor „Andreas Dulsons ethnolinguistische Studien“ erschienen. Das Buch ist das Ergebnis langjähriger Arbeit am umfangreichen Forschungsmaterial des bekannten wolgadeutschen Dialektforschers Andreas Dulson. Die Monographie ist in zwei Sprachen – Russisch und Deutsch – abgefasst und ist somit einem breiten Leser- und Forscherkreis in Russland und Deutschland zugänglich. Das Buch kann über die Universitätsbuchhandlung bestellt werden. 


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28.01.2013
Reise durch die Zeit


Ende 2012 rief Jegor Lykov aus Saratow sein persönliches Web-Projekt „Zeitreisen“ zur Familienforschung und Familiengeschichte der Russlanddeutschen ins Leben. Mit diesem Projekt möchte er den Menschen helfen, welche auf der Suche nach Häusern oder Gräbern ihrer Vorfahren sind oder die Geschichte ihrer Familie erforschen wollen. Obwohl das Projekt noch nicht sehr lange existiert, gab es schon die ersten Erfolge. Einige Häuser konnten gefunden werden, darunter auch das Haus von Ludmila Merkel aus der Stadt Kopejsk, die zu Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk bekam: ein Foto des Hauses in Saratow, in dem sie ihre frühe Kindheit verbrachte und das sie mehr als 60 Jahre nicht gesehen hat.


Rubrik: Wissenswertes Mehr...
24.10.2012
Das Deutsche Theater in Temirtau und Alma-Ata: Ein Theater auf dem Weg zu seinem Publikum

 

Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch präsentiert Ihnen einen Artikel von Edwin Warkentin über die Geschichte des deutschsprachigen Theaters in Russland sowie über das Deutsche Theater in Temirtau und später in Alma-Ata von seiner Gründung im Jahr 1980 bis heute. Der Artikel bietet dem interessierten Leser einen detailierten historischen Überblick über den Werdegang des deutschsprachigen Theaters in Russland, die Besonderheiten  seines Repertoires über die Jahrhnderte, beleuchtet sehr eingehend politische Zusammenhänge und  zahlreiche interessante Fakten und wahre Geschichten aus dem Leben des Theaters.


Rubrik: Wissenswertes Mehr...
16.10.2012
„Vom Schicksal gezeichnet und geadelt“ – eine Tragikomödie von Wendelin Mangold erschienen

 

Im Berliner Geest-Verlag ist vor kurzem die Tragikomödie von Wendelin Mangold „Vom Schicksal gezeichnet und geadelt" erschienen. Das Theaterstück stellt die 250-jährige Geschichte der Russlanddeutschen an der Wolga dar. Das Theaterstück schlägt einen Bogen von der Auswanderung bis zur Rückwanderung. Wendelin Mangold hat sich längst weit über den Kreis der Russlanddeutschen hinaus als literarische Instanz etabliert. Wie kaum ein anderer Autor ist er mit der politischen und literarischen, mit der theologischen und philosophischen Geschichte der Deutschen in und aus Russland vertraut. Seine neue Tragikomödie ist ein ideales Theaterstück für ein breites Publikum, das Grundverfasstheiten, historische Entwicklungslinien für ein einheimisches bundesdeutsches Publikum aufzeigt und einem russlanddeutschen Publikum selbst Möglichkeiten der Identitätsauseinandersetzung bietet.


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13.06.2012
Ein Heilmittel gegen Gedächtnisschwäche

 

Das Schicksal der Leningrader Deutschen im Zweiten Weltkrieg galt unter russischen Historikern lange als Tabu. Zum 70-jährigen Jahrestag der Massenmobilisierung der Russlanddeutschen in die Arbeitsarmee widmet sich jetzt die Historikerin, Dr. Irina Tscherkasjanova, dem Thema der Repression und Massendeportation mit vielen Details und einer langen Opferliste. Ihre wissenschaftliche Studie Die Leningrader Deutschen - Das Schicksal der Kriegsgenerationen", die zum 70-jährigen Jubiläum der Massendeportation veröffentlicht wurde, stellt eine Art Heilmittel gegen die allgemeine Gedächtnisschwäche dar und soll dem Leser zum Abbau von Mythen und Vorurteilen sowie zu einem unparteiischen Umgang mit der Geschichte bewegen.


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10.03.2012
Hobbyhistoriker aus Thüringen verfassen Buch über Wolgadeutsche

 

Die Hobbyhistoriker Fred und Christine Manthey, die jahrelang im Bildungs- und Informationszentrum für die Russlanddeutschen (BiZ) in Mamontowka bei Moskau gearbeitetet haben, haben das Buch über die Geschichte der Russlanddeutschen „Wolga Weimar Weizenfeld“ geschrieben. Das Ehepaar wollte helfen, Wissenslücken mit dem Buch zu schließen. Das Buch im A4-Format hat 120 Seiten und ist mit zahlreichen Bildern und Infokästen mit „Wissenswertem" bestückt. Die Publikation ist vom Bund der Heimatvertriebenen, Landesverband Thüringen herausgegeben wurde. 


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27.02.2012
„Kulaken“, „Volksfeinde“, „Faschisten“: Wolgadeutsche Schicksale im hohen Norden

(gelesen in der Moskauer Deutschen Zeitung, Nr. 3 (322), Februar 2012)

Anna hat vorgesorgt. Sie könne ohne Weiteres drauflos reden, bis es dunkel wird, also „greif zu, mein Bester, sonst verhungerst du mir in der Zwischenzeit noch“. Hunger leiden soll bei ihr, bei Anna Silvestrowna Lasizkaja, die einmal Schell hieß, nie wieder jemand. Aufgetischt wird Krebel, ein köstliches puderzuckerbestreutes Teiggebäck aus dem eigenen Backofen. In Russland wird es für deutsch gehalten, in Deutschland für russisch. Bei Anna, der Russlanddeutschen, laufen die Fäden zusammen.


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