Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
22.08.2010
Das Wort zum Sonntag
12. Sonntag nach Trinitatis
Apg. 9,1-20: Saulus wütete immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des (neuen) Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen. Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst. ...
Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden –; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. (Epheser 2, 4-10)
Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Gal. 6, 14
Anfällig für Lob und Ehrungen sind wir Menschen nun einmal. Darauf grundsätzlich zu verzichten fällt vielen schwer, denn es liegt in unserem natürlichen Wesen, etwas zu schaffen, worauf man stolz sein kann, etwas an Gutem zu erbringen, was einst lobend erwähnt wird.
Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. (Philipper 3,7-14)
Seid gastfrei untereinander ohne Murren. 1. Petrus 4, 9
In der Zeit, als dieser Brief geschrieben wurde, wurden die Christen an ihrer Gastfreundlichkeit wahrgenommen. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Gastfreundlichkeit war solch eine Frucht des Glaubens.
Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus Gottes Sohn ist? 1. Johannes 5, 5
So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab (Johannes 3, 16). So sollen auch wir - als Gottes Nachfolger - die Welt liebhaben. Wie können wir aber die Welt liebhaben, wenn wir sie doch überwinden, also besiegen sollen? Was ist nun angesagt: liebevolle Zuwendung zu Gottes Welt, oder ihre Überwindung, also Abkehr von ihr, Entsagung?
Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Römer 12, 21)
Jeder von uns hat es schon erlebt. Jemand hat uns beleidigt, betrogen oder viel Schmerzen und Leid gebracht. Der erste Gedanke ist Rache. Wie kann ich meinem Feind Schaden zufügen?...