Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
16.04.2010
Rundtischgespräch zwischen der deutschen Botschaft und Vertretern der deutschen Minderheit in Kasachstan
Am 19. und am 20. April werden die Vertreter der deutschen Minderheit in Kasachstan zu einem Rundtischgespräch mit Botschafter Rainer Schlageter und Mitarbeitern der deutschen Botschaft Astana sowie der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) zusammentreffen. Ziel dieser Zusammenkunft ist es, den Austausch zwischen Kasachstandeutschen und der Botschaft zu intensivieren sowie Perspektiven für künftige Kooperationsprojekte zu erarbeiten. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Jahres „Deutschland in Kasachstan 2010“ durchgeführt.
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde an den kasachischen Literaten Herold Belger verliehen
Im Namen des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland verlieh der Deutsche Botschafter, Herr Rainer Schlageter am 3.März in Almaty das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an den kasachischen Literaten Herold Belger für seine besonderen Verdienste um die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Kasachstan.
Am 1.Dezember fand an der Staatlichen „E.A. Buketow“-Universität Karaganda die Verteidigung der Doktorarbeit in der Geschichte von Oxana Alexandrowna Jakowenko (Karaganda, Kasachstan) statt. Das Thema der Dissertation lautet: „Geschichte der deutschen Diaspora Mittelkasachstans im 20.Jh.“. Oxana Jakowenko ist Mitglied des Jugendflügels der Wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans.
Baritonsänger aus Kasachstan als eine Perle Berlins gewürdigt
Die Sänger aus Kostanaj von der deutschen Bewegung Kasachstans zählten mit zu den besten Sängern auf dem 8. Internationalen Wettbewerb der Darbieter moderner Lieder „Berliner Perle“ in Deutschland. Der Veranstalter, der populärste Fernsehkanal MTV, brachte in der deutschen Hauptstadt die herausragendsten und begabtesten jungen Künstler aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Malta, Polens, der Tschechischen Republik, Russland, Israel, der Türkei, Kasachstan und anderen Ländern zusammen.
Am 31. Oktober ging mit dem Internationalen Schulungskurs zur Heranbildung der Projektmanager für die Organisationen der Russlanddeutschen ein recht ungewöhnliches Projekt zu Ende. Es wurde vom Knotenpunkt des Bildungs- und Informationszentrums (BiZ) der Russlanddeutschen von Karaganda durchgeführt. Dieses Projekt war Sieger im überregionalen Wettbewerb des BiZ Moskaus, wurde vom Knotenpunkt Karaganda und den Multiplikatoren des BiZ-Systems entwickelt und umgesetzt.
Multilinguale Spielplätze für Kinder – dies ist eine der Möglichkeiten, das Problem anzugehen, dass das Interesse an der deutschen Sprache und deutschen Identitätsbildung bei Kindern und Jugendlichen sinkt, meinen die die Mitarbeiter der Gesellschaft „Wiedergeburt“ in Karaganda (Kasachstan). Die Aufnahme solcher Plätze nicht nur für Deutsch, sondern auch für Kasachisch und Englisch in das Programm der Hilfenpolitikder Bundesregierung zeigt ihre Aktualität und bedient einen Bedarf, denn eine mehrsprachige Erziehung der Kinder verbessert wesentlich die Möglichkeiten Kasachstans, im Bildungsbereich international erfolgreicher zu sein. Eine mehrsprachige und multikulturelle Erziehung ist auch im Interesse der deutschen Minderheit in Kasachstan, wenn es um die Schaffung einer deutschen Elite geht.
Deutsche in Koktschetau vermitteln ihre Erfahrungen im Unterricht der Muttersprache an die Vertreter anderer nationaler Vereinigungen
Seit September 2009 wird von nichtstaatlichen Vereinigungen auf der Basis der Gebiets-Gesellschaft der Deutschen von Akmola „Wiedergeburt“ im Rahmen des staatlichen Sozialauftrages das Projekt „Beschleunigtes Studium der Muttersprache in Sonntagsschulen nach innovativen Techniken und Methoden“ für die Vertreter ethnokultureller Vereinigungen von Koktschetau realisiert.
Eine deutsche Wanderausstellung geht auf Reisen durch Kasachstan und Russland
Das Kulturmuseum Lissakowsk im Gebiet Kostanai (Kasachstan) war besonders gut besucht, als Mitglieder kasachstandeutscher Jugendclubs anreisten. Die Museumswärterin zeigte ihnen eine Ecke, in der Alltagsgegenstände ihrer Großeltern ausgestellt waren. Gegenwärtig werden die Exponate in Aktjubinsk gezeigt, bald jedoch wird die Sammlung auch in Russland zu sehen sein.
„Wie haben wir uns daran gewöhnt, in diesen Gebieten zu leben?!“
Die Deutschen, eine der Nationalitäten Kasachstans, begehen ein Jubiläum: Die gesellschaftliche Vereinigung von Deutschen „Wosroshdenije“ wird 20 Jahre alt. Wir haben mit Wiktor Ulrich, dem Vorsitzenden der Organisation, über die Entwicklung der Sprache und Kultur der Deutschen gesprochen. Anhand des Stammbaumes von Herrn Ulrich kann man leicht einen ganzen Atlas studieren. Seinen Anfang nahm der Familienname in Deutschland. Dank russischer Zaren trat er schließlich auch in der Ukraine auf. Als Sohn der kasachischen Steppe sieht Wiktor Ulrich seine Heimat jedoch in Kasachstan.
Das Jahr 2009 wurde in Deutschland zum Jahr Kasachstans ernannt. Außer den engen Beziehungen verbinden beide Länder auch 230 000 ethnische Deutsche, die in Kasachstan leben, und eine Million Deutsche, die in den 90er Jahren aus Kasachstan nach Deutschland ausgesiedelt sind. Über diese besondere zivilgesellschaftliche Brücke haben bei der offiziellen Eröffnung des Jahres Anfang Februar in Berlin auch beide Staatschefs Horst Köhler sowie Nursultan Nasarbajew gesprochen. „Liebe Landsleute! Ich habe Ihnen einen heißen Hauch aus der Heimat mitgebracht, einen lieben Gruß von Ihren Verwandten, Freunden, Nachbarn. Nehmen Sie ihn. Wir haben Sie nicht vergessen. Wann immer es sein wird, werden wir Sie mit offenen Armen begrüßen“, - sagte Nasarbajew auf dem Konzert anlässlich zur Eröffnung des Kasachischen Jahres in Deutschland.
Das Jubiläum des deutschen Zentrums begann mit einer Auszeichnung
Das Deutsche Zentrum „Wiedergeburt“ im Gebiet Karaganda (Kasachstan) feiert 2009 sein 20-jähriges Jubiläum. Diesem bedeutenden Ereignis widmet der Vorsitzende des deutschen Zentrums in Karaganda Viktor Kist seine vor kurzem erhaltende Auszeichnung – den Orden „Dostyk“ zweiter Klasse. Diese Auszeichnung wird den Bürgern der Republik Kasachstan verliehen, die einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Eintracht in der Gesellschaft, des Friedens, der Völkerfreundschaft und Zusammenarbeit leisten.