Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
01.11.2009
«SMIrotworetz 2009» (MEDIEN-Friedensstifter 2009)
Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch wurde in die Anwärter-Shortlist des 2.Gesamtrussischen Journalisten-wettbewerbs „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) aufgenommen.Ferner hat auch unsere Zeitschrift „Schrumdirum“ die erste Wettbewerbsrunde passiert. Die Gewinner des gesamtrussischen Wettbewerbs der im Bereich der Völkerbeziehungen in Russland spezialisierten Medien sollen am 16. November, dem Internationalen Tag der Toleranz, bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau im Theaterzentrum „Na Strastnom“ bekanntgegeben werden.
Zum 75. Jubiläum des Schriftstellers Gerold Belger erscheint in Berlin sein Roman „Haus der Heimatlosen“
Am 28.Oktober feiert der berühmte kasachstanische Schriftsteller, Übersetzer und Kritiker Gerold Belger seinen 75.Geburtstag. In seinem Schaffen bedient er sich frei der russischen, deutschen und kasachischen Sprache. Anlässlich des Jubiläums des Schriftstellers wurde eine überarbeitete Bibliographie seiner Werke herausgegeben. Es wurde mit der Zusammenstellung der 10-bandigen Sammlung seiner Werke begonnen. Unter den einzelnen jubiläumsbedingten Ausgaben liegt dem Autor das ergänzte und von ihm zum zweiten Mal herausgegebene Buch über seinen Vater Karl Belger besonders am Herzen. Zum 75.Jubiläum des Schriftstellers erscheint in Berlin in deutscher Sprache sein Buch „Das Haus des Heimatlosen“.
„Ich erhoffe mir wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Sprachförderung“
Frank Willenberg, Ministerialdirigent, Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler; nationale Minderheiten; Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten“ im Bundesministerium des Innern, Mitglied des Organisationskomitees zur Vorbereitung der Sprachkonferenz, im Interview mit RusDeutsch-Redakteurin Olga Silantieva spricht über die Bedeutung der Sprachkonferenz für die weitere Sprachförderung der Russlanddeutschen und seine Erwartungen von diesem deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekt.
Es ist uns wichtig, über die russlanddeutsche Minderheit ein aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln
Das Goethe-Institut (GI) ist seit Jahren einer der Hauptakteure bei der Förderung der deutschen Minderheit in Russland, vor allem was die Sprachförderung angeht. Im Vorfeld der Konferenz „Sprache als Grundlage für die Identitätssicherung der Russlanddeutschen“, die Ende Oktober in Moskau stattfindet, erklärt der neue Leiter der Sprachabteilung des Goethe-Instituts in Moskau, Dr. Christoph Veldhues, und die Beauftragte für Minderheitenförderung, Dr. Maria Lukjantschikowa, im Interview mit der MDZ, welche Ziele das GI bei der Förderung der DMI in Russland verfolgt.
„Die deutsche Sprache hat in Russland eine feste Position“
Die Methodikerin der Forschungsabteilung und des Lehrstuhls für Fremdsprachen des Moskauer Instituts für offene Bildung und Chefredakteurin der methodischen Zeitschrift für Lehrer «Deutsch kreativ», Olga Kaplina, ist gleichzeitig Mitglied des Organisationskomitees der wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Aktuelle Fragen rund um den Unterricht und das Erlernen der deutschen Sprache: die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und die Entwicklung der Identität von Russlanddeutschen“. In einem Interview spricht sie über die Perspektiven des Lernens der Sprache von Schiller und Goethe in Russland, über die Vorteile von russischen Lehrbüchern der deutschen Sprache, die Nachteile des Lehrmittels für Russlanddeutsche „Hallo Nachbarn“ sowie über die Einzigartigkeit der Zeitschrift «Deutsch kreativ».
Hallo Udmurtien! Heute fand im Haus der Freundschaft Izhewsk die feierliche Eröffnung des 4.Forums deutscher Jugendlicher der Uralregion und Zentralrusslands statt. Das Forum wurde von der öffentlichen Organisation der Republik Udmurtien „Jugendheim“ gemeinsam mit der überregionalen öffentlichen Organisation „Deutscher Jugendring“ initiiert…“, so wurde am 21. Oktober in Udmurtien im lokalen Fernsehen der Beginn des Forums bekanntgegeben. An dem Forum haben 30 Jugendliche aus den 15 Regionen des Zentralrusslands und des Nordurals teilgenommen.
Erst vor kurzem wurde im russischsprachigen Teil unseres Portals mit dem „Schwarzen Brett“ eine neue Option gestartet. An dieser Anschlagtafel können Anzeigen zu ganz verschiedenen Themen geschaltet werden. Wenn man nach Verwandten recherchiert oder eine Bekanntschaft sucht, Mitlernende für den Deutschunterricht finden möchte oder wenn eine Firma Hilfe benötigt – hier findet man alles, was einen wirklich interessiert. Und jetzt schon wird von erfolgreichen Ergebnissen der Arbeit der Anschlagtafel berichtet. So wurde von den Mitgliedern der öffentlichen Organisation „Gesellschaft der Russlanddeutschen „Wiedergeburt“ von Taganrog auf dem Portal bekanntgegeben, dass eine Person für die Pflege und Entwicklung der Internet-Site der Organisation gesucht wird. Es mag überraschend sein, jedoch meldete sich bereits am nächsten Tag telefonisch ein Interessent in Beantwortung dieser Anzeige.
Im neuen Kabinett von Angela Merkel wird es einen neuen Bundesaußenminister geben. Dabei geht es um den früheren Kanzleramtschef Thomas de Maiziere. In seiner neuen Funktion löst er Wolfgang Schäuble ab, der ins Finanzministerium einzieht und die Funktion dessen Chefs übernimmt. Als Parlamentarischer Staatssekretär (stellvertretender Minister) beim Bundesminister des Inneren und Bundesbeauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten wurde Dr. Christoph Bergner wieder bestätigt.
Der Internationale Verband der deutschen Kultur, die Föderale National-kulturelle Autonomie, der Deutsche Jugendring der Russlanddeutschen, die Redaktionen der „Moskauer Deutsche Zeitung“ und des RusDeutsch-Portals, alle Russlanddeutschen in den Regionen beglückwünschen Hrn. Dr. Ch. Bergner vom Herzen zu seiner Bestätigung, mit der sein Engagement hohe Einschätzung erhielt, sowie dazu, dass er seine Arbeit in der Funktion des Bundesbeauftragten fortsetzen wird. Wir wissen es zu schätzen, dass Hr. Dr. Ch. Bergner sich dafür einsetzt, die Tätigkeit zugunsten der Russlanddeutschen immer effizienter werden zu lassen. Wir wünschen Hrn. Dr. Ch. Bergner neue Erfolge in seiner bisherigen Funktion!
Nach Angaben des Föderalen Migrationsdienstes der Russischen Föderation kehrten per Anfang September 2009 seit 2007 510 Personen aus Deutschland nach Russland zurück. 198 bundesdeutsche Bürger entschieden sich zur Teilnahme am Programm der Unterstützung freuwilligen Umzugs der Landleute in die Russische Föderation.
84 Deutsche aus der früheren Sowjetunion erhielten die Zeugnisse als Teilnehmer des Programms.
Näheres zum Programm der Unterstützung freiwilligen Umzugs:
Auszahlungen an die am Programm teilnehmenden Umsiedler
Umzugsregionen
Konsulareinrichtungen der RF in Deutschland als Anlaufstellen für die Landsleute zu Fragen des Heimatumzugs
Erstmals seit längerer Zeit kehren Russischsprachige nach Russland zurück
Im Sommer machte Russland, nachdem es sich von der Zwietracht und wirtschaftlichen Instabilität erholt hat, ein Geschenk an all diejenigen, die ständigen Wohnsitz im Ausland haben und Russisch als Muttersprache betrachten. Entsprechend dem Präsidialerlass wurde das „Staatliche Programm zur Unterstützung der im Ausland lebenden Landsleute bei freiwilliger Rückkehr in die Russische Föderation“ gestartet. Damit erhalten frühere Sowjetbürger die Möglichkeit, nicht nur aus dem Ausland zurückzukehren und russischen Pass zu bekommen, sondern auch vom Staat garantiert Umzugsgeld, Job und sogar Wohnraum zu erhalten. In diesem Herbst kann bereits Bilanz gezogen werden, denn am 28.-30. September fand in Kaliningrad das Internationale Informationsforum „Integration der Landsleute 2009“ statt.
„Es gewinnen sowohl die Umsiedler als auch die Stadtverwaltung“
Andrej Zemtschenkow, Direktor der staatlichen Einrichtung „Migrationszentrum des Gebiets Kaliningrad“ erzählte unserem Redakteur Sergej Kosjakow über die Mögklichkeiten für die Teilnehmer des Programms zur Förderung freiwilliger Umsiedlung der im Ausland lebenden Landsleute. So teilte Zemtschenkow mit, dass den Teilnehmern des Programms Umzugsgelder sowie Geldbeträge pro Familienmitglied ausgezahlt werden. Darüber hinaus bemüht sich die Gebietsregierung, die Umzugskosten senken zu helfen. Den Umsiedlern wird Unterstützung bei der Zollabfertigung der Fahrzeuge und dem Containertransport ihres Guts geleistet.
…am 25.Oktober 1942 in den Arbeitslagern des NKVD „zwecks Einsparung von Nahrung und Brot“ die Ausgabe an eingezogene Deutsche (unabhängig von der Leistung) von mehr als 800 g Brot täglich pro Person verboten war, die Tagesration anderer Nahrungsprodukte wurde ebenfalls gesenkt, nämlich von Fisch auf 20 g, Fleisch auf 20 g, Fett auf 10 g, Gemüse und Kartoffeln auf 400 g? Dabei haben die Arbeiter auch diese genannten Verpflegungsnormen aus verschiedenen Gründen (sei es mangels der Produkte oder wegen des Amtsmissbrauchs der Bediensteten) so gut wie nie erhalten (Quelle: „Deutsche Russlands“, Artikel „Trudarmee (Arbeitsarmee“).
Eine Konferenz behandelt das Sprachproblem der Russlanddeutschen
„Aktuelle Fragen des Lernens und Lehrens der deutschen Sprache“ stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz, die Ende Oktober in Moskau stattfindet. „Sprache als Grundlage für die Identitätssicherung der Russlanddeutschen“ lautet der Untertitel. Deutschlehrer, Russlanddeutsche, Psychologen, Vertreter der Föderalen Union Europäischer Volksgruppen und Vertreter deutscher Sprachschulen in den USA werden sich vier Tage mit der deutschen Sprache beschäftigen, mit ihrer Rolle als Identitätsstifter, neuen Herausforderungen und den Potenzialen im Deutschunterricht. Die Konferenz wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur organisiert sowie vom russischen Ministerium für regionale Entwicklung und vom deutschen Innenministerium unterstützt.
Am 25. Oktober feierte Professor Jewgenij Nikolajewitsch Miller, Aktivist der öffentlichen Bewegung der Russlanddeutschen sowie eine Person, die einen großen Beitrag zur Wiedergeburt der deutschen Kultur und deutschen Sprache leistete, Redakteur der in Uljanowsk erscheinenden Zeitung „Rundschau“, Autor zahlreicher Lehrbehelfe und methodischer Ausarbeitungen für das Lernen der deutschen Sprache sowie vieler Artikel und Dokumentar-Videofilme über die Probleme der Russlanddeutschen, seinen 80.Geburtstag.
HerzlcherGlückwunschzumGeburtstag.! Lieber Jewhenij Nikolajewitsch, wir wünschen Ihnen gute Gesundheit, auch weiterhin viel Schaffensfreude und dankbare Leserschaft!
Mitte Oktober wurde vom Deutsch-Russischen Haus der Region Altai die internationale wissenschaftlich-praktische Jugendkonferenz „Berührung mit Geschichte: Geschichte und Kultur der Deutschen Sibiriens“ durchgeführt. Unter 70 Teilnehmern der Konferenz gab es öffentliche Funktionäre, Wissenschaftler, Aspiranten, Hochschullehrer, Studierende und Schüler aus Kemerowo, Nowokusnetzk, Krasnojarsk, Omsk, Barnaul, den Rayons der Region Altai, der Republik Kasachstan, Österreich und Deutschland. So eine nach Alter und Bildung breite Palette störte nicht, sondern diente vielmehr als Katalysator für gegenseitige Bereicherung. Dies entsprach dem vom Organisationskomitee gewählten Konzept, dem zufolge die Konferenz eine großangelegte Meisterklasse darstellte.