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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Meinungsumfrage
Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


Zum Gesamtergebnis
30.09.2009

Die rechtliche und soziale Rehabilitierung der Deutschen in der Praxis – was wird dafür getan?

 
Was verstehen diejenigen, die Repressionen ausgesetzt waren, selbst unter dem Begriff „Rehabilitierung"? Den Wiederaufbau der Republik? Einen Kniefall samt Entschuldigung seitens der Vertreter der Macht? Eine rechtliche Gleichstellung mit den Kriegsveteranen und die Gewährung einer Reihe von Vergünstigungen für diejenigen, die an der Heimatfront, d. h., in der Arbeitsarmee, „das Metall des Sieges schmiedeten“? Im Juli dieses Jahres erhielt Heinrich Martens, der Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK) und Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie (FNKA) der Russlanddeutschen von der Vereinigung der Deutschen des Gebiets Nowosibirsk einen Brief mit der Bitte um Unterstützung bei Problemen von Russlanddeutschen, die Repressionen ausgesetzt waren. Im Folgenden veröffentlichen wir mit Erlaubnis der Verfasserin einen Ausschnitt aus ihrem Brief sowie einen Ausschnitt aus dem Antwortschreiben von Heinrich Martens.

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30.09.2009

  Der Präsident der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen, Hans Heinrich Hansen:

 

„Aktive Minderheitenarbeit ist kluge Sicherheitspolitik“

 
Egal, ob Straßenschlachten zwischen Esten und Russen in Tallinns Altstadt oder der Krieg in Georgien – eines hatten diese Konflikte aus den vergangenen beiden Jahren gemeinsam: Nationale Minderheiten spielten eine bedeutende Rolle. Minderheitenpolitik wird von vielen europäischen Regierungen stiefmütterlich behandelt – mit schwerwiegenden Konsequenzen.Die Föderalistsiche Union europäischer Volksgruppen (FUEV) setzt sich für die Stärkung der Minderheitenrechte ein. Auf ihrem Jahreskongress Ende September - Anfang Oktober feiert die Union das 60-jährige Bestehen. Unsere Redakteurin Diana Laarz sprach mit dem FUEV-Präsidenten Hans Heinrich Hansen.    

 


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30.09.2009

Für Schuldige und Schuldlose  - von Bürgern der Republik Komi

Unikales Projekt „Gedenken 2009“ wird von Deutschstämmigen von Uchta in den Standorten der früheren Arbeitslager realisiert
 
Schornsteine, Fenstergittern und sonstige Eisenerzeugnisse aus den 40er Jahren – all das gehörte zu einer Memorialkonstruktion im Standort der früheren Isolierabteilung aus der GULAG-Zeit. Anfang August wurde an der Nowaja Uchtarka auf Anregung der Gesellschaft der Deutschen von Uchta „Freiheit“ das Mahnmal  „Für Schuldige und Schuldlose - von Bürgern der Republik Komi“ an der Stelle einer früheren Isolierabteilung aufgestellt, gelegen einige Kilometer von der Siedlung Borowoj.

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30.09.2009

Ihre Meinung ist gefragt

 

Ihnen ist nicht egal, was die Föderale National-Kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen tun soll? Welchen Weg sie jetzt nach dem Führungswechsel im April gehen soll? Haben Sie Ihre eigene Meinung dazu, wie ihre wichtigsten Tätigkeitsbereiche gestaltet werden sollen? Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch lädt Sie zu einer Diskussion ein, wie die Grundrichtungen der praktischen Tätigkeit der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen aussehen sollen. Jede Meinung zählt und wird berücksichtigt. Eine überarbeitete Fassung ist dem Außerordentlichen Kongress der FNKA der RD vorzulegen, der im nächsten Jahr stattfindet.
 


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30.09.2009

Im Zuge der Normalisierung der Arbeit

 
Am 17.-20. September fand in Jekaterinburg (Ural) die Arbeitstagung der Organe der Selbstorganisation  der Russlanddeutschen statt. Von den Teilnehmern der Tagung wurden Informationen über den aktuellen Stand der Russlanddeutschen angehört und besprochen; die Hauptrichtungen der Projektarbeit für 2010 erörtert; ordentliche Sitzungen der Regionalen Koordinierungsräte von Begegnungszentren der sieben Regionen Russlands abgehalten. Ferner fanden die Sitzungen der leitenden Gremien einer Reihe öffentlicher Vereinigungen der Russlanddeutschen föderaler Ebene mit Teilnahme der repräsentativen Leiter der Begegnungszentren, Deutsch-Russischen Häuser und sonstigen öffentlichen Organisationen der Russlanddeutschen aus allen Regionen Russlands statt, die die gesamte Palette der öffentlichen Bewegung der Russlanddeutschen der Russischen Föderation vertraten.

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29.09.2009

"Der Prozess der Konsolidierung hat angefangen"

In Jekaterinburg fand die 1.Sitzung des neuen FNKA-Rates statt

 
Am 18.September fand in Jekaterinburg die erste Sitzung des Rates der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russladdeutschen nach dem außerordentlichen Kongress statt. Es wurde beschlossen, die Grundrichtungen der praktischen Tätigkeit der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen auszuarbeiten und später anzunehmen. Diese sind bereits in der Presse zur Kenntnisnahme der breiten russlanddeutschen Öffentlichkeit veröffentlicht. Es wurde eine Redaktionskommission gegründet, die beauftragt ist, Vorschläge über Änderungen und Ergänzungen der Satzung der FNKA der RD zu erarbeiten, die den aktuellen Bestimmungen des Föderalen Gesetzes der RF „Über Autonomie“ zu entsprechen haben. Nach der Sitzung des FNKA-Rates sagte Herr Martens, FNKA-Präsident, dass man bereits in Jekaterinburg sehen konnte, dass einige von denen, die nicht am Kongress in April teilgenommen hatten,  diesmal dabei waren. "Der Prozess der Konsolidierung hat angefangen", meint Martens.

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29.09.2009

Da sagen wir alle zusammen „Prost“!

 
- Herzlich willkommen nach München zum Hofbräuhaus, in eine Deutschlands ältester Brauereien, so begann am 27.September das jährliche Oktoberfest in der Gesellschaft der Russlanddeutschen von Taganrog „Wiedergeburt-T“. Diesmal waren alle Interessenten, die die Kultur Deutschlands und das berühmte Fest live erleben wollten, Gäste einer improvisierten Brauerei und bestellten u.a. gute Laune und Fröhlichkeit.

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28.09.2009

Herzlichen Glückwunsch!

 
Der Internationale Verband der deutschen Kultur, die Föderale National-Kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen, der Deutsche Jugendring und unser Portal beglückwünschen den Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hrn. Dr. Ch. Bergner zum Sieg auf den Parlamentswahlen. Diese fanden in Deutschland am 27.September d.J. statt. Die von Angela Merkel geführte Christlich-Demokratische Union, deren Mitglied auch Hr. Dr. Ch. Bergner ist, siegte bei den Wahlen und hat somit das Recht, die Regierung zu bilden.

Rubrik: Glückwünsche
28.09.2009

Insel der Hoffnungen

 
Die Ende der 90er Jahre als „vorbildlich“ bezeichnete russlanddeutsche Siedlung Neudorf erfüllte die Erwartungen nicht 
 
 
Es schien, dass ein Stein ins Rollen gekommen war. Im Frühling wurde nach zehnjähriger Suche ein Weg gefunden, den Wohnraum zu privatisieren, der Ende der 90er Jahre für ethnische Deutsche mit Mitteln der Bundesregierung in Neudorf-Strelna bei Sankt Petersburg errichtet wurde. Inzwischen sind bereits einige Monate vergangen, seit die Entscheidung darüber fiel, auf welche Weise die Häuser, die sich im Besitz der Russischen Föderation befinden, verteilt werden sollen. Bis jetzt hat jedoch noch niemand ein Haus erhalten. 

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28.09.2009

Wussten Sie, dass...

 

... am 28.September 1988 mit Beschluss der Bundesregierung in der Kabinettsitzung die Einsetzung eines Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen festgelegt wurde? Mit dieser Funktion wurde damals der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Horst Waffenschmidt (CDU) betraut. Dieser Schritt der Regierung stellte den Beginn besonderer politischer Bemühungen zur Unterstützung der Deutschen in den Staaten Mittel- und Osteuropas unter stark geänderten Bedingungen dar: Schon in den ersten neun Monaten des Jahres 1988 wurde bereits eine Zahl von über 130 Tausend Aussiedlern erreicht, und man rechnete bis Dezember mit der Ankunft von weiteren 70 Tausend Deutschen.


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27.09.2009

„Jeder von ihnen ist ein Beispiel für Mut“

 
Vom Deutschen Kulturzentrum der Stadt Kopejsk (Gebiet Tscheljabinsk) wird große heimatkundliche Arbeit durchgeführt: Von den Mitgliedern des Zentrums werden die Angaben über Russlanddeutsche gesammelt und systematisiert, die in diese kleine sibirische Stadt in den Jahren des Zweiten Weltkrieges kamen. Einen Teil dieses Projekts bildete das Treffen der Trudarmisten von Kopejsk „Mein Stammbaum“, bei dem mit den Ständen und Fotos über die Schicksäle hiesiger Trudarmisten die ersten Arbeitsergebnisse vorgestellt wurden. „Dies sind nicht  einfach Fotos“, sagte dazu Tatiana Akulowa, Aktivistin des Gebietszentrums „Wiedergeburt“, „sondern menschliche Schicksale unserer Landsleute  und darin liegt ihre besondere Wichtigkeit“. „Der Lebenslauf eines jeden Menschen ist ein Beispiel für Mut. Denn sie meinten, ihre menschliche und christliche Pflicht erfüllen zu müssen, und behielten selbst unter menschenunwürdigen Bedingungen ihre menschliche Würde“, meinen die Projektleiter Irina und Wladimir Weiß.

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25.09.2009

Pilotprojekt - 2

 
Das Finanzierungsvolumen der Projektarbeit des Netzwerks von Begegnungszentren der Pilotregion 2 (Wolga-Gebiet und Südwest) soll von € 270-000,- auf € 110.000,-  gekürzt werden. Gerade dieser Betrag wird von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) dem IVDK für die Umsetzung des Pilotprojekts 2 zur Verfügung gestellt. Es wird vorgeschlagen, nur die Klubarbeit, Organisationskosten, Sprachkurse, Multiplikatoren sowie Sozialarbeit zu finanzieren. Die entstandene Situation hängt mit der Gewinnsteuerpflicht der ZAO „Wolga-Raswitije“ zusammen: Seit Januar 2009 wurde die GTZ aus der Liste steuerfreier Organisationen gestrichen. Der IVDK bemüht sich um die Lösung der mit der Steuerbefreiung der gezielten Finanzierung zusammenhängenden Fragen, was – wenn es glückt - nicht früher als gegen Ende September 2009 passieren kann.
 

Rubrik: IVDK
25.09.2009

Ein Abkommen von historischer Tragweite unterzeichnet

Zusammenarbeit zwischen russlanddeutschen Organisationen und den Staatsorganen erreicht ein neues Niveau
 
Am 22. September wurde vom Gouverneur des Gebiets Uljanowsk Sergej Morosow und dem Präsidenten der FNKA und des IVDK Heinrich Martens ein Abkommen über Zusammenarbeit zwischen der Regierung des Gebietes Uljanowsk und der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen / dem Internationalen Verband der deutschen Kultur unterzeichnet, mit dem neue Perspektiven für die Kooperation der öffentlichen Organisationen der Russlanddeutschen und den Staatsorganen eröffnet werden. Nach seiner erfolgreichen Umsetzung könnte das vorgeschlagene Modell der Zusammenarbeit als Muster für andere Nationalitäten der Russischen Föderation sowie für andere Regionen genutzt werden.

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24.09.2009

Die Chronik der Deportation der Russlanddeutschen

Die erste Welle der Deportation war vor 95 Jahren, im September 1914
 
Die Deportation der Russlanddeutschen fing nicht erst am 28. August 1941 an. Bereits während des Ersten Weltkrieges wurden Deutsche aus dem Westen des Russischen Imperiums in den Osten vertrieben. Am 13. Dezember 1915 hatte die russische Regierung einen Beschluss vorbereitet, nach dem die gesamte deutsche Bevölkerung des Wolga-Gebietes nach Sibirien verbannt werden musste. Die Februar-Revolution verhinderte die Umsetzung des Beschlusses (weiter lesen auf Deutsch).

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24.09.2009

Wir teilen unsere Erfahrungen!

 
Multilinguale Spielplätze für Kinder – dies ist eine der Möglichkeiten, das Problem anzugehen, dass das Interesse an der deutschen Sprache und deutschen Identitätsbildung bei Kindern und Jugendlichen sinkt, meinen die die Mitarbeiter der Gesellschaft „Wiedergeburt“ in Karaganda (Kasachstan). Die Aufnahme solcher Plätze nicht nur für Deutsch, sondern auch für Kasachisch und Englisch in das Programm der Hilfenpolitikder Bundesregierung zeigt ihre Aktualität und bedient einen Bedarf, denn eine mehrsprachige Erziehung der Kinder verbessert wesentlich die Möglichkeiten Kasachstans, im Bildungsbereich international erfolgreicher zu sein. Eine mehrsprachige und multikulturelle Erziehung ist auch im Interesse der deutschen Minderheit in Kasachstan, wenn es um die Schaffung einer deutschen Elite geht. 

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