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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Meinungsumfrage
Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


Zum Gesamtergebnis
18.09.2009

Stipendien für Russlanddeutsche für ein Studium in Deutschland

 
 
Am 15. September beginnt die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an zwei DAAD-Programmen, über welche im nächsten Jahr in Deutschland studiert werden kann. Der DAAD schreibt extra Stipendien für Russlanddeutsche aus. Die Auswahl der russlanddeutschen Kandidaten erfolgt gesondert, ihr Wissensniveau sollte jedoch den üblichen DAAD-Anforderungen entsprechen. Bewerbungen werden bis zum 31. Oktober entgegengenommen. Weitere Informationen gibt es unter www.daad.ru. Wir empfehlen ein Gespräch mit dem ehemaligen Leiter des DAAD-Büros in Moskau Dr. Thomas Prahl, der gern die Besonderheiten des Bewerbungsprozesses für Russlanddeutsche erläutert. 

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18.09.2009

Wolgadeutsche in der russischen Armee

 
Im Verlag des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur ist ein Buch mit dem Titel „Wolgadeutsche in der russischen Armee: Wehrdienst als Faktor zur Herausbildung eines patriotischen Bewusstseins“ erschienen. Autor ist I. I. Schulga. Auf der Grundlage eines reichen Archivmaterials untersuchte er umfassend den Wehrdienst von Russlanddeutschen im Zeitraum von 1874 bis 1945. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei den Fragen, wie sich der Wehrdienst auf die kleine ethnische Gruppe auswirkte, welche Nationalitätenpolitik in der Armee verfolgt wurde, wie die deutsche Bevölkerung in der ASSR der Wolgadeutschen „militarisiert“ wurde und welche Besonderheiten bei der Gruppe der wolgadeutschen Wehrdienstleistenden auftraten. Herausgegeben wurde das Buch mit Unterstützung des Ministeriums für regionale Entwicklung der Russischen Föderation. Das Buch wurde an russlanddeutsche Begegnungszentren in Russland gesandt.

Rubrik: IVDK
13.09.2009

Neue Ausschreibung!

Ein Schritt zum Erfolg!
 
Im Rahmen des föderalen Zielprogramms „Sozioökonomische und ethnokulturelle Entwicklung der Russlanddeutschen für die Jahre 2008-2012“, im Auftrag des Ministeriums für Regionalentwicklung der Russischen Föderation, wird ein allrussischer Wettbewerb „Ein Schritt zum Erfolg“ durchgeführt. Das Ziel des Wettbewerbs ist, die talentierten russlanddeutschen Jugendlichen zu finden und sie zu unterstützen. Der Wettbewerb wird für junge Musiker, Dichter, Schriftsteller, Maler und Schauspieler ausgeschrieben. Der Bewerbungsschluss ist der 31.Oktober 2009. Es werden je 10 Sieger in jedem Bereich nominiert, die weiter nach Moskau eingeladen werden, um in der Schule für kreative Jugend einen Sonderkurs zu machen.  
  

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12.09.2009

Jugendforum in der Pilotregion – 1

Vom 20. bis zum 24. Oktober 2009 wird in Ishewsk das vierte Forum der deutschen Jugend der Regionen Ural und Zentralrussland durchgeführt. Das Forum wird von der gesellschaftlichen Organisation der russlanddeutschen Jugendlichen der Republik Udmurtien „Jugendheim“ zusammen mit der Überregionalen gesellschaftlichen Organisation „Jugendring der Russlanddeutschen“ veranstaltet. Das Projekt wird aus den Mitteln des Bundesinnenministeriums zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation unterstützt. Für die Teilnahme am Jugendforum können sich die Jugendorganisationen und Jugendklubs der Russlanddeutschen aus den Regionen Ural und Zentralrussland bewerben. Der Bewerbungsschluss ist der 30. September.

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12.09.2009

Für die Aktivisten der Jugendorganisationen und –klubs im Nordural und Zentralrussland

Seminar zur praktischen Jugendarbeit
 
Vom 20. bis zum 24. Oktober 2009 wird in Ishewsk das Seminar zur praktischen Jugendarbeit für die Aktivisten der Jugendorganisationen und –klubs im Nordural und Zentralrussland durchgeführt. Das Seminar wird von der gesellschaftlichen Organisation der russlanddeutschen Jugendlichen der Stadt Tver (Zentralrussland) „Jugendwelle“ zusammen mit der Überregionalen gesellschaftlichen Organisation „Jugendring der Russlanddeutschen“ organisiert. Das Projekt wird aus den Mitteln des Bundesinnenministeriums zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation unterstützt. Für die Teilnahme am Seminar können sich je 1-2 Vertreter der Jugendorganisationen und Jugendklubs der Russlanddeutschen aus den Regionen Ural und Zentralrussland bewerben. Der Bewerbungsschluss ist der 30. September.

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11.09.2009

13. Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin

 
Vom 17. bis zum 23. Oktober werden in Berlin die 13. Tage der russlanddeutschen Kultur durchgeführt. Im Programm sind: ein Konzert, eine Malerausstellung, ein Bücherverkauf, Tanz- und Kinoabende, Russlanddeutsche Autorenlesungen und ein Treffen mit Herrn Fetsch, dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Die Tage werden von der Landesgruppe Berlin-Brandenburg der Landesmannschaft organisiert. Alle sind herzlich eingeladen.
 

Programm-Flyer der 13.Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin


Rubrik: Veranstaltungen
10.09.2009

„Wir fangen erst an, so zu arbeiten, wie wir schon seit langem arbeiten sollten“

 
In Kemerowo fand am 5. und 6. September wieder ein Arbeitsreffen der Leiter der Begegnungszentren des Gebiets Kemerowo statt. Das ist bereits das dritte Treffen in diesem Jahr. Diesmal haben daran 13 Leiter der Begegnungszentren (aus 16 funktionierenden BZ) teilgenommen. Die Schwerpunkte des Seminars waren : die Planierung der Mittelvergabe und Projektarbeit für September-Dezember 2009, die Tätigkeit des Koordinationsrates der Begegnungszentren des Gebiets Kemerowo und die Wiederherstellung der Arbeit in denjenigen BZ’s, wo sie stillgelegt wurde (entweder wegen der ungelösten Raumfrage und/oder Probleme mit der Finanzabrechnung). An der Veranstaltung haben der FNKA-Präsident Heinrich Marten, die verantwortliche Sekretärin des IVDK-Vorstandes Faina Glasunowa und die Moderatorin aus Moskau, Tatjana Bobrowa teilgenommen. Viele Leiter der Begegnungszentren gaben zu, dass sie erst jetzt an den Projekten für die deutsche Minderheit so anfangen zu arbeiten, wie es schon längst nötig war.

Rubrik: IVDK
09.09.2009

Eine Musik – zwei Interpretationen

Wasser, Piraten, Schatztruhen, Zombies, Liebe… Ungefähr in dieser Reihenfolge haben Tanzgruppen aus Russland und Deutschland ihre Szenarien im Rahmen des „Karibische flamme“-Festivals vorgestellt. Das Festival fand vom 27. August bis 2. September im deutschen Schwerin als Teil der Bundesgartenschau BUGA-2009 statt. Einer von denen, die Russland vertraten, war Arnold Rajnik aus Perm gemeinsam mit seiner Gruppe „Maski“. Rajnik war auch der Regisseur des Festivals.

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09.09.2009

Unsere neuen „Rekorde“

 
Die Anzahl der einmaligen Besucher der russischsprachigen Seite des Informationsportals für die Russlanddeutschen RusDeutsch ist im August gestiegen und hat einen neuen Punkt erreicht: 26 000 Besucher. Es ist etwas mehr als in den acht vorigen Monaten. Im Vergleich zum August im letzten Jahr ist die Anzahl der Besucher sogar verdoppelt. Noch eine Rekordzahl im August: Es wurde fast eine Million Anfragen fixiert – also fast eine Million Texte und Fotos angeschaut, Bücher und Umfragen angeguckt, oder anderes ausgedrückt – eine Million Klicks auf unsere Internetseite. Wir freuen uns, dass das, was wir Ihnen auf unserer russischen RusDeutsch-Seite anbieten, gefragt wird und wir bedanken uns bei Ihnen dafür, dass Sie mit uns bleiben. Wir freuen uns, dass Sie die Internetseite mitgestalten und warten auf Sie auf dem RusDeutsch.    

Rubrik: IVDK
08.09.2009

Ferien im Sprachlager

 
Die Saison der Sprachcamps für Kinder und Jugendliche aus russlanddeutschen Familien ist vorbei. Die meisten Läger wurden mit den Mitteln der deutschen Bundesregierung zur Unterstützung der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation sowie des Föderalen Zielprogramms „Sozial-wirtschaftliche und ethnokulturelle Entwicklung der Russlanddeutschen für 2008-2012“ finanziert. Das Portal RusDeutsch berichtete von einigen dieser Läger. Jetzt, da die Teilnehmer an ihren Schulen traditionelle Aufsätze zum Thema Schulferien schreiben, können wir zusammen mit ihnen auf die Lagersaison 2009 zurückblicken.
 
 

Rubrik: Nachrichten aus den Regionen
08.09.2009

Auf den Wellen der russlanddeutschen Geschichte

Ende August fand in Astrachan das ethnokulturelle Lager „Nationales Dorf“ des Jugendringes der Russlanddeutschen statt. Die Einmaligkeit des Projektes bestand darin, dass es ein Seminar-Camp in der Form eines sozialen Rollenspiels war. Während des Projektes konnten die Teilnehmer auf den Wellen der Geschichte der Russlanddeutschen schwimmen – angefangen mit der Einladung der deutschen Kolonisten nach Russland zu Zeiten Katharinas II. bis zum heutigen Tag – und in die Atmosphäre des Lebens der deutschen Volksgruppe in Russland eintauchen - und zwar ganz buchstäblich. Es handelte sich nämlich um eine Raftingtour auf den Nebenflüssen der Wolga.

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07.09.2009

Gedenktag

„Wir sind alle Kinder einer Erde…“

 
„Alles, was auf der Erde geschieht, geschieht nach Gottes Willen und mit Seinem Wissen. Wenn wir glaubten, Gott wäre in Unkenntnis über die Geschehnisse am 28. August 1941, würden wir damit seine Herrlichkeit herabwürdigen und uns selbst betrügen. Gott hat das zugelassen, um uns an Sich zu erinnern. Zu lange haben wir Menschen Ihn vergessen und gedacht, wir könnten ohne Ihn leben. Wozu brauchen wir Gott, wo wir selbst klug, stolz, mutig und eigenständig sind? Viele erinnerten sich an Gott, als sie bereits in Lägern waren, am Feuer inmitten der grausamen sibirischen Kälte. Wir müssen an den heutigen Tag denken. Denken wir jetzt an Gott oder wollen wir wieder ohne Ihn auskommen?“ Diese Worte, die anscheinend nicht zu dem allgemeinen Ton des Gesprächs passen, stammen von dem Pfarrer der evangelischen Gemeinde Barnauls Alexander Franz am Jahrestag zum Gedenken an Russlanddeutsche.

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06.09.2009

Hauptsache ist es, immer vorwärts zu kommen…

 
Viele Russlanddeutsche sind sowohl in Russland, als auch im Ausland durch ihre hervorragenden Erfolge in der Wissenschaft, Kunst, Bildung sowie im Sport bekannt. Eine solcher herausragenden Persönlichkeiten ist Michail Jurjewitsch Weber, mehrmaliger Champion Russlands und Europas im Powerlifting, Vize-Präsident der Powerlifting-Assoziation WPC-Russland für das Gebiet Rostow.

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06.09.2009

Zum ersten Mal in eine deutsche Klasse

 
Bunt und fröhlich wurde der „Tag des Wissens“ an der Schule Nr. 21 mit erweitertem Deutschunterricht der Stadt Syktywkar, Republik Komi, gefeiert. In diesem Jahr ist hier noch eine Klasse des erweiterten Deutschunterrichtes entstanden. Es sind auch mehr Kinder aus deutschen Familien dazugekommen, darunter Kinder, die die Sonntagsschule der deutschen Autonomie besuchen. Sowohl die Kinder als auch die Lehrer sind stolz auf ihre Schule – sie wurde 2005 mit der Prämie „Beste Schulen Russlands“ ausgezeichnet und hat 2007 das Nationalprojekt „Bildung“ gewonnen. Die Schule wurde 1992 auf Initiative der Organisation der Russlanddeutschen „Wiedergeburt“ ins Leben gerufen. Sie verfügt über 22 Klassen, in denen Deutsch ab der ersten Klasse unterrichtet wird.

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05.09.2009

In zehn Tagen mehr über sich erfahren

Für zehn Tage wurde das Ferienheim „Solnetschnyj“ bei Moskau zum echten deutsch-russischen Haus. Die Flurwände zierten Plakate mit deutschsprachigen Aufschriften und auf den Zimmern wurde Deutsch gesprochen. Am 19.-28. August fand hier das Internationale Jugendcamp für Russlanddeutsche unter dem Motto „Russlanddeutsche in den Zivilgesellschaften Russlands und Deutschlands“ statt. Mehr als 100 Jugendliche aus ganz Russland und aus Deutschland haben daran teilgenommen. Die Veranstaltung wurde vom Ministerium für regionale Entwicklung der Russischen Föderation und vom deutschen Bundesministerium des Innern aus den von den beiden Ländern zur Unterstützung der deutschen Minderheit in Russland zur Verfügung gestellten Mitteln finanziert.

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