Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
08.08.2009
Zehn Altaier Zentren für soziale Hilfe realisieren Projekte, die von der Stiftung zur Förderung der Russlanddeutschen „Altai“ unterstützt werden
Das wurde dank der Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung mit der Administration des Gebiets Altai möglich. Mit der Unterstützung des Gouverneurs des Gebiets Altai, Herrn Karlin, hat die Stiftung zur Föderung der Russlanddeutschen „Altai“ einen Wettbewerb der sozialen Projekte durchgeführt. Die Gewinner des Wettbewerbs haben für die Realistisierung ihrer Pläne 1,1 Million Rubel aus dem Programm der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation bekommen.
Machen Sie Ihren nächsten Karriereschritt in Deutschland
Bundeskanzler-Stipendien für Führungskräfte von morgen
Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt je bis zu zehn Bundeskanzler-Stipendien an junge, zukünftige Führungskräfte aus der Russischen Föderation, den USA und der Volksrepublik China, um die langfristigen Kontakte mit den künftigen Eliten dieser Länder zu stärken. Bewerben Sie sich, wenn Sie in einer frühen Phase Ihrer Karriere ein Projekt bei einem deutschen Gastgeber aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Gesellschaft verwirklichen wollen. Bewerbungsschluss ist der 15. November. Weiterer Informationen finden Sie auf der Webseite: www.humboldt-foundation.de/buka.
Seit Anfang Juli 2009 leitet die gesellschaftliche Gebietsorganisation „Deutsches Koordinationszentrum“ in Tscheljabinsk Olga Keras, die Oleg Salo abgelöst hat
Der Internationale Verband der deutschen Kultur gratuliert Frau Keras zum neuen Amt und wünscht ihr eine erfolgreiche Arbeit zugunsten der Russlanddeutschen im Gebiet Tscheljabinsk. Der IVDK-Vorsitzende Heinrich Martens schrieb im Gratulationsschreiben an Frau Keras, er sei überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen den föderalen russlanddeutschen Organisationen und gesellschaftlichen Strukturen der Deutschen im Gebiet Tscheljabinsk zum Wohle der deutschen Minderheit und des Friedens in der Russischen Föderation ausgebaut wird.
Rubrik:
07.08.2009
Achtung! Neue Ausschreibung!
Der Internationale Verband der deutschen Kultur führt die Internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Aktuelle Fragen des Unterrichts und Studiums der deutschen Sprache: Sprache als Basis für die Erhaltung und Entwicklung der Identität der Russlanddeutschen“ durch. Die Konferenz findet in Moskau, vom 28. bis zum 31. Oktober 2009 statt. Die Bewerbungsfrist ist 25. September.
Das Theaterprojekt „Megapolis“ hat endlich Russland erreicht: Vor einem Jahr startete es erfolgreich in Deutschland und wurde im Rahmen des Jugendaustausches zwischen dem Moskauer Jugendzentrum der Russlanddeutschen „Jugendbrücke“ und der Landesgruppe in Düsseldorf von djo - Deutsche Jugend in Europa durchgeführt. Diesmal lief das Projekt in den beiden russischen Hauptstädten – Moskau und Sankt-Petersburg. Die Teilnehmer des Projektes arbeiteten unter der Leitung von Regisseurin Natalja Plechanowa und verwendeten die Theatertechnik ihres brasilianischen Kollegen Augusto Boal. Boal (1931-2009) war der Entwickler der Theaterformen „Theater der Unterdrückten“. Er gilt als bedeutender Theaterpädagoge und wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Mehr zum Thema - auf Russisch.
Im Juli fand am Ufer des Tomi, im Kieferwald das traditionelle Sprachcamp statt, das vom Tomsker Deutsch-Russischen Haus für Kinder im Alter 10-14 Jahre alt durchgeführt wurde. Diesmal haben die jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen das Märchenland Schlaraffenland besucht. Das Land, wohin die Kinder kamen, ist ein großes Gelände, dessen Möglichkeiten und Ressourcen nicht einmal die Bürgermeister, Minister und Bürger kennen. Sie träumen davon, das Land zu veredeln und zu einem richtigen Traumland zu verwandeln – zum Land, wo alle Wünsche in Erfüllung gehen. Deswegen hat die Landesregierung angeboten, Kolonisten einzuladen, um das Land zu erforschen und zu besiedeln. Mehr zum Thema - auf Russisch.
Der Russische Staat hat angefangen, die kulturellen Projekte 2009 zugunsten der Russlanddeutschen zu unterstützen
Ende Juli fand in Kasan, Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan, eine Reihe von enthnokulturellen Maßnahmen „Woche der deutschen Sprache in Kasan“ statt. Das Deutsche Haus der Republik Tatarstan hat aktiv an der Durchführung der wissenschaftlichen Konferenz zu Fragen der deutsch-russischen Beziehungen teilgenommen, die anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Kasaner Universität und der Gießen-Uni (Deutschland) durchgeführt wurde. Außerdem fanden ein Arbeitstreffen der Überregionalen Koordinationsräte der russlanddeutschen Begegnungszentren des Wolgagebiets und der Region Südwestrussland, die Woche des deutschen Kinos, eine Fotoaustellung usw. statt. Die Veranstaltungen, die zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation durchgeführt wurden, wurden aus den Mitteln des Föderalen Zielprogramms „Sozioökonomische und ethnokulturelle Entwicklung der Russlanddeutschen für die Jahre 2008-2012“ des russischen Regionalministeriums unterstützt. Mehr zum Thema - auf Russisch.
Ein neues Thema bricht sich Bahn im gesellschaftlichen Bewusstsein der Russlanddeutschen seit der Diskussion zur Eliteförderung, die Ende 2007 entfacht wurde. Die für die Sprachförderung verantwortlichen Projektträger grübeln darüber nach, wie die Sprachprojekte identitätsbildend sein können.
"Es gibt keinen Zweifel, dass das Justizministerium diese Veranstaltung für unlegitim halten wird"
Am 4. und 5. Juli fand in Moskau eine Veranstaltung statt, die das ehemalige Führungsteam der Föderalen National-kulturellen Autonomie organisiert und durchgeführt hat. Es behauptet, diese Veranstaltung sei ein ordentlicher FNKA-Kongress. RusDeutsch bat die Vize-Präsidentin der FNKA, Faina Glasunowa (gewählt am 5.April 2009) um einen Kommentar zu dieser Veranstaltung. Im Interview erklärt Frau Glasunowa, warum es sich nicht um einen normalen Kongress handelt und was die neue FNKA-Leitung vorhat, um die Spaltung in der Gesellschaft der Russlanddeutschen zu überwinden.
Die Deutschen in Tscheljabinsk können ihr Begegnungszentrum verlieren
Die alte Stadtvilla, in der das Zentrum jetzt untergebracht ist, wird den Beamten übergeben
Das Haus aus Backstein auf der Worowskij-Straße 5 ist wie ein Splitter der Geschichte. Unter den sowjetischen gleich aussehenden Chrutschowhäusern bewahrt es den Geist des alten Tschelabinsk. Der reiche Gutsbesitzer Wladimir Pokrowskij ließ das Haus im Jahr 1901 als Schule für die armen Einwohner der russischen Stadt im Südural errichten. Seitdem war es immer eine Bildungseinrichtung. Vor 11 Jahren zog ins Haus das Koordinierungszentrum der Russlanddeutschen ein. Doch jetzt droht die Tradition abgebrochen zu werden.
Deutscher Nationalrayon Asowo hat bei der russlanddeutschen Bevölkerung nach wie vor eine sehr hohe Anziehungskraft
Frank Willenberg, Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler; nationale Minderheiten; Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten“ im BMI, ist der einzige deutsche Beamte, der seit Entstehung des Deutschen Nationalrayons Asowo die Entwicklung der Siedlung beobachtet und sich im Prozess der Gewährleistung der Finanzmittel des BMI für den Rayon beteiligt. Nach dem Kurzbesuch in Asowo im Juni dieses Jahres teilte Herr Willenberg Portal RusDeutsch und der Moskauer Deutschen Zeitung seine Eindrücke mit.
Das Internationale Sommercamp für junge Russlanddeutsche aus Deutschland und Russland!
Zum ersten Mal!
Der Jugendring der Russlanddeutschen lädt junge Spätaussiedler und russische Jugendliche deutscher Herkunft im Alter von 16 bis 26 Jahren ein, an dem Internationalen Sommercamp für junge Russlanddeutsche teilzunehmen. Das Sommercamp findet vom 19. bis zum 28. August in Moskau statt. Das Projekt wird als deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt vom deutschen Bundesinnenministerium und dem russischen Regionalministerium unterstützt. Bewerbungsschluss: 1. August. Alle Reisekosten werden zurückerstattet. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernehmen die Organisatoren. Das Ziel des Projektes: Entwicklung von Fähigkeiten in der gesellschaftlichen Arbeit im Rahmen der russlanddeutschen gesellschaftlichen Bewegung.
Deutsche Bevölkerung im Randgebiet des russischen Reiches
Im Verlag IVDK-Medien erschien die Monographie von Tamara Tschernowa-Döke „Deutsche Bevölkerung im Randgebiet des russischen Reiches. Kaukausus: Blick durch Jahrhunderte (1818 – 1917) (Zum 190-jährigen Jubiläum der Gründung der deutschen Kolonien)“. Die Herausgabe des Buches hat das Ministerium für Regionalentwicklung der Russischen Föderation aus den Mitteln des Föderalen Zielprogramms „Sozioökonomische und enthnokulturelle Entwicklung der Russlanddeutschen für die Jahre 2008 – 2012“ unterstützt. Die Monographie ist eine komplexe Untersuchung zu den Fragen der deutschen Kolonien im Kaukasus und der entsprechenden Reichspolitik.
Die Anzahl der Besucher des Portals RusDeutsch ist seit Monaten stabil. Wir freuen uns über jeden von Ihnen und bedanken uns bei Ihnen, dass Sie bei uns bleiben. Damit Sie auf dem Portal nützliche und interessante Informationen finden, führen wir eine kleine Umfrage durch, mit dem Ziel, das Porträt des Portal-Besuchers zu erstellen. Wir bitten Sie, an der Umfrage teilzunehmen, die Sie links auf dieser Internet-Seite finden. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Wir freuen uns auch über Ihre Briefe, Nachfragen und Vorschläge.
Bekanntgabe der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
Erweiterung des Pilotprojekts „Die Koordination und Organisation der Tätigkeit des Netzes von Begegnungszentren der Russlanddeutschen der Zentral- und Uralregion der Russischen Föderation“
Eine Erweiterung des Pilotprojekts auf die Projektregion Südwestrussland (Regionen: Astrachan, Baschkortystan, Krasnodar, Nordossetien, Orenburg, Pensa, Rostov, Samara, Saratov, Stavropol, Tatarstan, Uljanovsk, Wolgograd) wurde vom Bundesministerium des Innern im Juni 2009 positiv entschieden. Die GTZ wurde beauftragt, durch Vertrag zwischen GTZ und IVDK die Erweiterung umzusetzen.