Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
14.04.2009
Herzlich willkommen, Schrumdirum!
…“Das hier ist Kristina, sie arbeitet im Deutsch-Russischen Haus als Sekretärin. Eines Tages, als sie sich wie immer die eingehende Post anschaute, entdeckte sie einen Brief ohne Absenderanschrift darauf. Sie nahm den Brief in die Hände. Plötzlich hörte sie etwas rascheln und dann – „Schrum!“ Erschrocken ließ Kristina den Brief fallen. „Dirum!“ – der Umschlag öffnete sich von selbst und ein Blatt Papier fiel heraus. Auf dem Blatt war ein zottliges Männlein gezeichnet“. So beginnt die erste Ausgabe der Kinderzeitschrift in der deutschen Sprache Schrumdirum, die vor neun Jahren zu Ostern das Licht der Welt erblickte – natürlich zusammen mit ihrer Hauptfigur, dem neugierigen, witzigen und einfallsreichen kleinen Strolch namens Schrumdirum, oder Schrumdirumchen, wie man ihn liebevoll in der Redaktion nennt. Im April nächsten Jahres wird Schurmdirum 10 Jahre alt!!!
Am 5. April fand in Moskau der 6. Ausserordentliche Kongress der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. Am Ende des Kongresses haben seine Teilnehmer den Beschluss vorgelesen. "Nach Entgegennahme und Besprechung der Berichte über die Arbeit des Rates und der Revisionskommission der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen (nachfolgend „FNKA“) werden vom Kongress im Berichtszeitraum ernsthafte Fehlgriffe bei der Tätigkeit der leitenden Gremien der FNKA festgestellt. Der Präsident und das Präsidium der FNKA zeigten sich außerstande, die sich aus der Satzung der Organisation ergebenden vitalen Aufgaben festzulegen und zu lösen", steht es im Beschluss geschrieben.
Am 16. März in Berlin fand das Treffen der Vertreter der Organe der Selbtsorganisation der Russlanddeutschen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Dr. Christoph Bergner statt. Die Schwerpunkte des Treffens: Strategie der Tätigkeiten im Jahr 2009, Rolle der Regionalen Koordinationsräte in der weiteren Entwicklung der Selbstorganisation, Erfahrung mit der Realisierung des Pilotprojektes in Zentralrussland und im Ural.
Am 14. März fand in Tjumen die Konferenz der Tjumener national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt, wo zum Vorsitzenden der Autonomie Artur Christel wiedergewählt wurde. Artur Christel und Natalja Matschuga wurden auf den außerordentlichen FNKA-Kongress delegiert, der am 4.-5. April stattfindet sowie auf den ordentlichen Kongress der FNKA, der für September geplant ist. An der Konferenz haben auch Heinrich Martens, Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, und Faina Glasunowa, verantwortliche Sekretärin des IVDK-Vorstandes, teilgenommen.
Am 6.-7. April 2009 findet in der Slawischen Universität in Baku die Internationale Fachtagung anläßlich der 190-jährigen Jubiläum der Umsiedlung der Deutschen nach Aserbaidshan statt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz wird auch die Ausstellung über das Leben der Deutschen in Aserbaidshan durchgeführt. Der Bewerbungsfrist ist noch nicht abgelaufen.
Vom 1. bis zum 7. März fand in St. Petersburg das überregionale Seminar „Moderne Technologien der Organisation der Sprachlager“ statt. Das Seminar wurde im Rahmen des Bildungskonzeptes des BiZ – Bildungs- und Informationszentrums und des Sprachdidaktischen Zentrums im Deutsch-Russischen Zentrum an der Petrikirche in St. Petersburg veranstaltet. Dr. Denis Zykalov, Referent für die Spracharbeit des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, hat im Rahmen des Seminars das Bildungsmodul „Die Möglichkeiten für die Verwendung der Ausgaben des IVDK in den Sprachlagern“ durchgeführt.
Ab 2008 wurde die Zusammenarbeit des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur und des BiZ-Bildungs- und Informationszentrums im Sprachbereich aufgebaut. Im Jahr 2009 nehmen die Refenten des IVDK für die Spracharbeit wieder an den Seminaren für die Multiplikatoren der Spracharbeit „Hallo Nachbarn neu!“ teil. Diesmal haben sie versucht, für die Multuplikatoren die Materialien vorzubereiten und sie ihnen im Seminar vorzustellen, um den Deutschunterricht im Sprachkurs „Hallo Nachbarn neu!“ interessanter zu gestalten.
In dem Artikel der Tomsker regionalen gesellschaftlichen Jugendorganisation der Russlanddeutschen „Jugendblick“ wird erzählt, wie eine übliche Veranstaltung in der Stadt zu einem Ereignis für die breite Öffentlichkeit werden kann und sogar die Aufmerksamkeit der Massenmedien bekommt. Und die Veranstaltung selbst wurde möglich dank der Zusammenarbeit und der Eintracht zwischen den jungen und „erwachsenen“ Partnern.
Mit dem Abstand von knapp über einem Monat wurden zwei Sitzungen des Vorstandes der Föderalen National-Kulturellen Autonomie durchgeführt. Eine Sitzung am 20. Januar wurde nicht legitimiert, denn daran haben weniger als die Hälfte aller Vorstandsmitglieder teilgenommen. Bei der zweiten Sitzung war der FNKA-Vorstand wesentlich besser vertreten: Am 28. Februar sind 24 Vorstandsmitglieder zusammen gekommen. Igor Schmalz, der Vorsitzende der Regionalen National-Kulturellen Autonomie war einer von wenigen, die an beiden Sitzung teilgenommen haben. Im Interview erklärte er, warum die gesellschaftliche Bewegung der Russlanddeutschen in den letzten 20 Jahren sowie die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) trotz vieler Ausgaben kein sicheres Zuhause für die Russlanddeutschen gebaut haben.
Am 17. März feiert der Jugendring der Russlanddeutschen seinen 12. Geburtstag. Tradtitionell kommen an diesem Tag die Jugendlichen aus allen Mitgliedsorganisationen des JdR zusammen (heute sind es bereits 60 Mitgliedsorganisationen), um gemeinsam zu diesem Anlass die Eindrücke von Jugendring-Veranstaltungen zu genießen, die Freunde zu treffen, zu singen, zu tanzen. In diesem Jahr kann man dort auch die Videos ansehen: Im Februar-März hat der JdR den Wettbwerb der Video-Filme „Russlanddeutschen: Geschichte in Details“ durchgeführt, und diese Filme sind ab dem 17. März auf der Internet-Seite des JdR www.jdr.ru abrufbar. Übrigens hat diese Internet-Seite einen neuen Interface. Der sieht viel moderner und jugendlicher aus! Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag und zur neuen Web-Seite!
Das Internationale Sprachlager des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur findet vom 7. bis 21. August im Moskauer Gebiet statt. Im Moment läuft der Aufsatzwettbewerb zum Thema „Sind die Kinder munter – ist der Planet gesünder“. Die Organisatoren des Sprachlagers bedanken sich bei allen, die für die Ausschreibung das Interesse gezeigt haben, und erinnern daran, dass an dem Wettbewerb die Jugendlichen aus allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion teilnehmen dürfen (nicht umsonst heisst es das Internationale Sprachlager), wenn sie alle Bedingungen des Wettbewerbs erfüllen. Und die wichtigste Erinnerung: an dem Wettbewerb gewinnen die Besten. Die Liste der Gewinner wird auf der Internet-Seite RusDeutsch veröffentlicht. Nehmen Sie an der Ausschreibung teil und folgen Sie unseren Informationen.
Den Antrag auf die Mitgliedschaft im Internationalen Verband der deutschen Kultur und alle benötigten Dokumente hat die kulturelle gesellschaftliche Organisation der Deutschen in Armenien „Teutonien“ eingereicht. Somit wurde die Liste der Nachfolgestaaten der Sowjetunion um dieses Land ergänzt, deren russlanddeutsche Organisationen und Verbände zu Mitgliedern des IVDK zählen: Beginn 2009 waren es die Organisationen der Deutschen in Weissrussland, Moldawien, Usbekistan, Aserbaidshan, Georgien und Estland, einige Gesellschaften in der Ukraine, Kirgisien und Kasachstan. Die kulturelle gesellschaftliche Organisation der Deutschen in Armenien „Teutonien“ existiert seit Mitte der 90er Jahre. Später hat sie mit ihrer Tätigkeit fast aufgehört und aktivierte sich erst wieder 2007. Heute vereinigt sie 19 Familien der Russlanddeutschen – die Abkömmlinge der Russlanddeutschen, die unter Katharina II, wie es im Statut der Organisation festgehalten wird, zum heiligen Berg Ararat auf der Suche nach dem richtigen Glauben.
Vor dem Kongress der Föderalen National-Kulturellen Autonomie Anfang April sollen in all ihren Mitgliedsorganisationen die Wahlen der Delegierten durchgeführt werden. RusDeutsch gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklungen der FNKA in den letzten Monaten: Was waren die Gründe für den außerordentlichen Kongress, warum hat die Opposition in der FNKA Ende 2008 die Boykottierung aller Maßnahmen der FNKA-Leitung ausgerufen, was erwarten von dem Kongress die Mitglieder des Organisationskomitees, und warum haben einige in der FNKA schon die Hoffnungen aufgegeben, dass auch nach 12 Jahren großer Reden der FNKA auch was Konkretes für die Russlanddeutschen erreicht wird.
Am 13. Juni findet in der Stadt Rheinberg in Nordrhein-Westfalen, etwa 20 km von der Stadt Duisburg entfernt, das 30.Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt. Zu diesem Treffen sind alle Russlanddeutschen eingeladen, die nach dem 2. Weltkrieg nach Deutschland ausgesiedelt sind. An dem Jubiläumstreffen nimmt auch die Delegation des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur teil, die beim letzten 29. Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ein Partnerschaftsabkommen abgeschlossen hat.
Das Internationale Sprachlager des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur findet vom 7. bis 21. August im Moskauer Gebiet statt. Im Moment läuft der Aufsatzwettbewerb zum Thema „Sind die Kinder munter – ist der Planet gesünder“. Die Organisatoren des Sprachlagers bedanken sich bei allen, die für die Ausschreibung das Interesse gezeigt haben, und erinnern daran, dass an dem Wettbewerb die Jugendlichen aus allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion teilnehmen dürfen (nicht umsonst heisst es das Internationale Sprachlager), wenn sie alle Bedingungen des Wettbewerbs erfüllen. Und die wichtigste Erinnerung: an dem Wettbewerb gewinnen die Besten. Die Liste der Gewinner wird auf der Internet-Seite RusDeutsch veröffentlicht. Nehmen Sie an der Ausschreibung teil und folgen Sie unseren Informationen.