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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Meinungsumfrage
Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


Zum Gesamtergebnis
05.03.2009

Der außerordentliche Kongress der FNKA findet im April statt

 
Am 28.Februar fand in Moskau die Vorstandssitzung der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. An dieser Sitzung haben 24 Vorstandsmitglieder teilgenommen. Es wurde beschlossen, den außerordentlichen Kongress der FNKA der Russlanddeutschen zu organisieren. Er findet bereits am 4.-5. April in Moskau statt.

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04.03.2009

Habilitation

Am 3.März fand erforgreich im St. Petersburger Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften die Verteidigung der Habilitationsschrift zum Thema „Schulausbildung der Russlanddeutschen: Problem der Wechselwirkung des Staates, der Kirche und der Gesellschaft (1830-1917)“ von Dr. Irina Tscherkasjanowa statt. Dr. Tscherkasjanowa ist der Mitglied der Vereinigung der Forscher der russlanddeutschen Geschichte und Kultur, Chefredakteurin des wissenschaftlichen Infobulletins „Die Russlanddeutschen“. Hypothese: Die Gesellschaft und die Kirche waren dazu fähig, das System der Grundschule, später auch der Hauptschule zu schaffen und zu unterstützen, aber die erfolgreiche Entwicklung des Systems war von der Wechselwirkung der staatlichen, der kirchlichen und der gesellschaftlichen Strukturen abhängig. In den Bedingungen des immer wachsenden staatlichen Drucks wird Schule zum Ort des Überlebens des Volkes.

Wir gratulieren Dr. Tscherkasjanowa ganz herzlich und wünschen ihr weitere Erfolge und Entdeckungen in der Erforschung des Schulwesens der Russlanddeutschen.

 


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03.03.2009

„Wir haben jetzt zwei Heimaten"

 
Das Jahr 2009 wurde in Deutschland zum Jahr Kasachstans ernannt. Außer den engen Beziehungen verbinden beide Länder auch 230 000 ethnische Deutsche, die in Kasachstan leben, und eine Million Deutsche, die in den 90er Jahren aus Kasachstan nach Deutschland ausgesiedelt sind. Über diese besondere zivilgesellschaftliche Brücke haben bei der offiziellen Eröffnung des Jahres Anfang Februar in Berlin auch beide Staatschefs Horst Köhler sowie Nursultan Nasarbajew gesprochen. „Liebe Landsleute! Ich habe Ihnen einen heißen Hauch aus der Heimat mitgebracht, einen lieben Gruß von Ihren Verwandten, Freunden, Nachbarn. Nehmen Sie ihn. Wir haben Sie nicht vergessen. Wann immer es sein wird, werden wir Sie mit offenen Armen begrüßen“, - sagte Nasarbajew auf dem Konzert anlässlich zur Eröffnung des Kasachischen Jahres in Deutschland.

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03.03.2009

Pilotprojekt: Blick von innen

 
Diese Woche erwartet der IVDK die Evaluierungsergebnisse des Pilotprojektes von den Experten der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Diese erlauben, den Rahmenvertrag für das Jahr 2009 abzuschließen und mit der Projektarbeit im neuen Jahr zu beginnen. Diee beiden Vorsitzenden der Koordinationsräte Alexander Grinenwald (Zentralrussland) und Oleg Strahler (Ural) äußern sich zum Pilotprojekt: „Wir sehen unsere Probleme von innen. Wir sind einander näher gekommen und nehmen unsere Verantwortung wahr. Wir lernen unsere Angelegenheiten in der Region eigenständig zu bewältigen, teilen Erfahrungen aus und diskutieren über viele Fragen. Wir sind dafür verantwortlich, was heute für Russlanddeutsche gemacht wird“, so Oleg Strahler.

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03.03.2009

Pilotprojekt: Blick von innen

 
Über ihre Eindrücke vom Verlauf des Pilotprojektes, von der Arbeitsaufteilung und dem Arbeitsstil der Leiter und Aktivisten der Begegnungszentren in Zentralrussland und in der Region Ural äußert sich Irina Heine, Koordinatorin des Pilotprojektes im IVDK-Büro. Irina hat die Veränderungen im Laufe des Jahre 2008 mitverfolgt und sieht positive Veränderungen, was die Mobilität, die Demokratisierung und Verantwortungsgefühl bei denjenigen, die sich am Pilotprojekt beteiligen, angeht.

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03.03.2009

Treffen der Vertreter der Medien der deutschen Minderheiten

Die am besten aufgestellte nationale Minderheit in Europa sind die Deutschen. Das beweisen sie immer wieder zu verschiedenen Anlässen. Mitte Februar fand im Herzen Berlins, und zwar auf dem Alexanderplatz,  im deutschen Journalistenverband das Treffen von Vertretern deutscher Medien aus Polen, Ungarn, Kasachstan, Rumänien, Tschechien und Russland statt. Das Treffen erfolgte auf die Einladung des ifa-Instituts für Auslandsbeziehungen, welche Medien von deutschen Minderheiten mit Medienassistenten unterstützt. Die Moskauer Deutsche Zeitung wurde von ihrer Herausgeberin und Geschäftsführerin Olga Martens vertreten.
 

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03.03.2009

Der Leidensweg des Deutschen Kulturzentrums

 
Für das Zentrum der deutschen Kultur des Gebiets Tjumen sind schwierige Zeiten angebrochen. Die gesellschaftliche Organisation hat zwar zurzeit einen kleinen Raum im Haus der Freundschaft (Wolodarskaja, 7). Aber noch vor einem halben Jahr wären die Mitarbeiter des ZDK obdachlos geworden, wäre da nicht die zahlreiche Hilfe und Unterstützung gewesen. So auch von dem  Aussiedlerbeauftragten Christoph Bergner, des damaligen Bürgermeisters der Stadt Celle Martin Biermann, vom IVDK-Vorsitzenden Heinrich Martens. Wenn das nicht ein glücklicher Zufall ist!

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03.03.2009

„Hilf Deinem Nächsten!“

 
Bereits das dritte Jahr führt das Deutsche Kulturzentrum der Stadt Tscheboksary eine Wohltätigkeitsaktion durch. Unter dem Motto „Hilf Deinem Nächsten!“ werden Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände für sozialschwache russlanddeutsche Familien gesammelt, die in der Republik Tschuwaschien leben. Die Hilfe kommt dabei nicht nur den Russlanddeutschen zugute - mit den eingenommenen Spenden konnte dieses Jahr auch einen Rollstuhl für Arthur Schmidt gekauft werden.

 


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03.03.2009

Jugendblick eröffnet die Vertretungen

 
Im Vorfeld seines 10-Jährigen Jubiläums hat die Jugendorganisation der Russlanddeutschen in Tomsk „Jugendblick“ vom November 2008 bis Februar 2009 ihre Vertretungen in den größten Universitäten der Stadt eröffnet. Das wurde dank der Unterstützung der Gewerkschaften der Universitäten ermöglicht. Jetzt haben die Aktivisten des „Jugendblicks“ die Möglichkeit, die Qualität ihrer Zusammenarbeit mit den russlanddeutschen Jugendlichen zu erhöhen und sie informativ und methodisch zu unterstützen. 

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02.03.2009

RusDeutsch: Bilanz, Anreiz und Perspektiven

Jetzt, wenn wir die Bilanz  der Informationsarbeit des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Jahr 2008 ziehen, möchten wir vor allem uns bei unseren aktivsten Korrespondenten bedanken, das Konzept der Informationsarbeit des IVDK noch einmal vorstellen, uns zusammen über unsere Fortschritte freuen und über unsere Pläne für das Jahr 2009 erzählen. Zu den Informationsressourcen des IVDK gehören außer dem zweisprachigen Informationsportal RusDeutsch auch die zweisprachige Moskauer Deutsche Zeitung, das informationsmethodische Bulletin "Gemeinschaft" (Russisch und Deutsch) und das wissenschaftliche Bulletin "Die Russlanddeutschen".

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01.03.2009

Der lange Weg zurück

 
Am 25. August startet im Altai ein interessantes deutsch-russisches Projekt. Der Theaterworkshop für Jugendliche werden Peter und Maria Warkentin aus dem Russland-Deutschen Theater Niederstetten durchführen. Das Projekt wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur, von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland organisiert und vom Goethe-Institut unterstützt. Viele Russlanddeutsche kennen Maria und Peter Warkentin und ihr Theaterstück „Der lange Weg zurück“, das auf dem 6. Forum der russland-deutschen Begegnungszentren im Jahr 2007 präsentiert wurde, ist ihnen bekannt.

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01.03.2009

Das Internationale Sprachlager lädt ein!

 
Der Internationale Verband der deutschen Kultur erklärt den Start des Aufsatzwettbewerbes für die Teilnahme am Internationalen Sprachlager. Das Sprachlager findet im August 2009 statt. Die Dauer beträgt zwei Wochen. Das Thema des Aufsatzwettbewerbes für dieses Jahr lautet: Sind die Kinder munter - ist der Planet gesunder. Abgabetermin für die Einsendung der Aufsätze ist der 30. April. An dem Wettbewerb können alle Mädchen und Knaben im Alter vom 12 bis 15 Jahre teilnehmen – die jungen Besucher der Sonntagsschulen in den Begegnungszentren, sowie auch Freunde der deutschen Sprache und Kultur.

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24.02.2009

"Deutsche im neuen Russland: Probleme und Perspektiven der Entwicklung“

Der Internationale Verband der deutschen Kultur und die Internationale Vereinugung der Forscher russlanddeutscher Geschichte und Kultur veranstalten im November 2009 die 2. Fachtagung „Deutsche im neuen Russland: Probleme und Perspektiven der Entwicklung“. Es werden unter anderem folgende Fragen  zur Diskussion im Rahmen der Konferenz vorgeschlagen: Demographische Probleme der Russlanddeutschen Situation an Orten der kompakten Ansiedlung, Migrationen der Russlanddeutschen in unserer Zeit: Ursachen, Richtungen, Folgen, Problem der Assimilation der deutschen Minderheit: objektive und subjektive Gründe; allgemeine Fragen und regionale Besonderheiten; Perspektiven des Prozesses. Der Anmeldeschluss ist 1. Mai.


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22.02.2009

"Zerstörung und Wiederaufbau in der Geschichte von Deutschland und Russland"

 

Tomsker Staatliche Universität und Westsibirisches Zentum für Deutschlandstudien veranstalten von 22. bis 25. September 2009 an der Tomsker Staatlichen Universität die internationale wissenschaftliche Konferenz "Zerstörung und Wiederaufbau in der Geschichte von Deutschland und Russland".  Es wird beabsichtigt, im Rahmen der Konferenz eine Reihe der Probleme der Geschichte und Beziehungen beider Länder Ende 19. - 20. Jh. zu erörten, unter anderem auch das Thema "Russlanddeutsche in Russland und Deutschland: Probleme der Adaption und Readaption."


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20.02.2009

21. Februar – Internationaler Tag der Muttersprache

 
Im Vorfeld der Internationalen Tag der Muttersprache wurde in Paris von UNESCO ihren dritten "Weltatlas zu bedrohten Sprachen" vorgestellt. Insgesamt 13 Regionalsprachen in Deutschland seien nicht mehr sicher, sagen die Unesco-Experten, deren Atlas auf umfangreichen und überprüften linguistischen Analysen basiert. In der Russischen Föderation gibt es insgesamt 136 bedrohte Sprachen. Gemeinsam, außer Jiddisch und Roma-Sprache, haben Deutschland und Russland auch Niedersächsisch, das zu bedrohten Sprachen gezählt wird. Das Problem des Aussterbens der heute noch existierenden deutsche Sprachinseln in Russland ist seit langem erkannt: Sie befinden sich, wie überall auf der Welt im Niedergang.  Eine stabile Sprachkompetenz und ein entsprechender Sprachgebrauch des Deutschen sind fast nur noch bei den Ältesten anzutreffen.

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