Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
31.07.2010
Das Wort zum Sonntag 9. Sonntag nach Trinitatis
Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. (Philipper 3,7-14)
Schriftsteller und Wissenschaftler denken über die Literatur der Russlanddeutschen nach. Ihre Meinung ist auch gefragt!
Was für die Gegenwart hat unsere Literatur? Was erwartet sie in der Zukunft? Die Situation, in die die russlanddeutsche Literatur während des Großen Vaterländischen Krieges und in der darauffolgenden Zeit (Deportation, Trudarmee, Isolation von den Kulturzentren des Landes) geraten war, sollte sie zu einer nutzlosen Fiktion verkümmern lassen, hat sie aber in ein bewundernswertes Phänomen verwandelt. Das Blog des Literaturklubs „Die Welt im Wort“ im Internationalen Verband der deutschen Kultur veröffentlicht die Beiträge der Schriftsteller und Wissenschaftler über die Literatur der Russlanddeutschen und lädt Interessierte zu einem Gedankenaustausch ein.
Adolf Fetsch zum Mitglied des Stiftungsrates der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ gewählt
Zu den Mitgliedern des vom Deutschen Bundestag neu gewählten Stiftungsrates der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ gehört seit Juli 2010 auch der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Herr Adolf Fetsch. Wir gratulieren und wünschen alles Gute!
Akademie für kreative Jugend in Uljanowsk:
Das Bewerbungsverfahren läuft
Der Internationale Verband der deutschen Kultur (IVDK) lädt junge Russlanddeutsche und engagierte Führungspersönlichkeiten aus Jugendorganisationen und Vereinen der Russlanddeutschen zur Teilnahme an der Akademie für kreative Jugend ein, die vom 27. August bis zum 6. September in Uljanowsk stattfindet. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem „Jugendring der Russlanddeutschen“ durchgeführt.
Deutsche Minderheiten Europas tagen zum ersten Mal in Russland
In diesem Jahr trifft sich die Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) zum zwanzigsten Mal und zum ersten Mal in Russland. Das diesjährige Treffen der AGDM in der FUEV findet vom 05.–08. September 2010 in Uljanowsk statt, organisiert vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK) unter der Leitung von Olga Martens sowie vom AGDM-Vorsitzenden Dr. Koloman Brenner.
Das Lager Friedland wird 65: Was bringt die Zukunft?
Mitte der 90er Jahre fuhren von der Konsularabteilung der deutschen Botschaft Moskau täglich mehrere Buse in Richtung Deutschland ab. Dort konnte man Fahrkarten für alle Strecken „Hin und zurück“ kaufen. Nur zu einem Zielort fuhr man meistens ohne Rückfahrschein – nach Friedland. Seitdem hat sich vieles geändert. Im ersten Halbjahr 2010 ist die Zahl der Spätaussiedler auf rund 950 und damit einen historischen Stand gesunken. In Anbetracht der sinkenden Zahlen führt die niedersächsische Landesregierung, auf dessen Territorium sich das Lager auch befindet, bereits seit zwei Jahren Verhandlungsgespräche über die Gründung eines Museums in Friedland. Allerdings bisher erfolglos.
Im Zentrum der deutschen Kultur „Warmes Haus“ in Kopejsk (Gebiet Tscheljabinsk) weiß man, wie man am Besten die alten Traditionen aufleben lässt – indem man diese pflegt und weitergibt. Im Rahmen eines zweitägigen Seminars anlässlich der Sommersonnenwende feierten die Teilnehmer – Alt und Jung zusammen – den Johannistag, so wie ihre deutschen Vorfahren früher gefeiert hatten.
Seid gastfrei untereinander ohne Murren. 1. Petrus 4, 9
In der Zeit, als dieser Brief geschrieben wurde, wurden die Christen an ihrer Gastfreundlichkeit wahrgenommen. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Gastfreundlichkeit war solch eine Frucht des Glaubens.
Leitende Vertreter der russlanddeutschen Selbstorganisation bei der Besprechung ihrer Tätigkeit
Vom 23. bis zum 24. Juli traten in Moskau die leitenden Vertreter der Selbstorganisationsorgane der Russlanddeutschen zu einer Sitzung zusammen. Zentraler Gegenstadt der Besprechungen waren die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im Selbstorganisationssystem der deutschen Minderheit in Russland, die Projektarbeit der Russlanddeutschen mit ihren Problemen und Perspektiven sowie das Budget 2011. Außerdem wurde im Rahmen der Sitzung das Programm für das IX. Forum der Russlanddeutschen diskutiert.
Podiumsdiskussion zum Notaufnahmelager Marienfelde „Weichenstellung für die Integration“
Anlässlich der Sonderausstellung „Alles auf Anfang. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin“ findet am 27. Juli 2010 um 19 Uhr in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde (Berlin) die Podiumsdiskussion zum Thema „Weichenstellung für die Integration“ statt.
Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus Gottes Sohn ist? 1. Johannes 5, 5
So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab (Johannes 3, 16). So sollen auch wir - als Gottes Nachfolger - die Welt liebhaben. Wie können wir aber die Welt liebhaben, wenn wir sie doch überwinden, also besiegen sollen? Was ist nun angesagt: liebevolle Zuwendung zu Gottes Welt, oder ihre Überwindung, also Abkehr von ihr, Entsagung?
Nikita Michalkow wünscht die „Deutsche Vorstadt“ in Moskau zurück
„Was haben die Russen und die Deutschen gemeinsam, was kann sie überhaupt verbinden?“, diese Frage stellte Nikita Michalkow, Präsident des Russischen Kulturfonds und Regisseur, in seiner mit Spannung erwarteten Festrede auf dem 10. Petersburger Dialog in Jekaterinburg. Damit die deutsch-russischen Beziehungen ein neues qualitatives Niveau erreichen, könnte man die „Deutsche Vorstadt“ in Moskau wieder zum Leben erwecken, so der Vorschlag des Regisseurs.
Christoph Bergner: „Der Prozess muss weiter gehen“
Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Christoph Bergner bekleidet seit Februar 2006 das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung und RusDeutsch erklärt Christoph Bergner, was die Organisationen der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation demnächst erwartet.
Ein Kochbuch erobert Russland Wie die Deutsche Helene Molochowetz mit ihren Rezepten russische Ehen rettete
In St. Petersburg gibt es ein edles Restaurant mit dem Namen „Molochowetz‘ Traum“. Helene Molochowetz – das ist ein Name, der in Russland schon seit fast 150 Jahren einen guten Klang hat. Die Betreiber des Petersburger Restaurant zählen sie sogar zu den fünf Frauen, die den größten Einfluss auf die russische Gesellschaft hatten. Und das alles wegen eines Kochbuches. Ein Kochbuch, das so erfolgreich war, dass es zu seiner Zeit in vielen Haushalten neben der Bibel das einzige Buch war. Helene Molochowetz entstammte einer deutschen Familie, sie starb im Jahre 1918. Nach ihren Rezepten wird heute noch gekocht.