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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Meinungsumfrage
Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
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03.09.2010

In Uljanowsk beginnt das Festival der russlanddeutschen Kultur

 

Vom 3. bis zum 12. September wird Uljanowsk „eingedeutscht“. Die Stadt am Mittellauf der Wolga steht dann ganz im Zeichen eines Veranstaltungsmarathons unter dem Titel „Russland — Russlanddeutsche — Deutschland“. In diesem Rahmen finden drei Festivals statt: das Kulturfestival der Russlanddeutschen „Wir sind ein Teil deiner Geschichte, Russland! Wir sind dein Volk!“, das Festival der deutschen Kultur und das russisch-deutsche Jugendfestival „Brücken, Liebe und Flugzeuge“.

 

19.08.2010

„Deutsch intensiv“ für Führungskräfte der russlanddeutschen Begegnungszentren

In Nischnij Nowgorod begann am 15. August 2010 der zweite Sprachkurs „Deutsch intensiv“ für Führungskräfte und engagierte Mitarbeiter der Begegnungszentren der Russlanddeutschen. Das Projekt findet im Rahmen des Programms „Eliteförderung/ Avantgarde“ statt und wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur (IVDK) in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Moskau und dem Zentrum für deutsche Sprache Nischnij Nowgorod durchgeführt. Der Kurs endet am 28. August 2010 mit der anerkannten Prüfung „Zertifikat Deutsch“ der Stufe B1.

04.08.2010

Viel zu entdecken gab es in Tomsk beim Jugendlager für Russlanddeutsche

Vom 21. bis 26. Juli eigneten sich junge Teilnehmer aus dem Gebiet Tomsk, Barnaul und Abakan mithilfe von erfahren Fachleuten verschiedene neue Fertigkeiten im Kunsthandwerk an und lernten dabei die Sprache ihrer Vorfahren – Deutsch. Realisiert wurde das Projekt von „Jugendstiftung Altai“ in Zusammenarbeit mit der Tomsker gesellschaftlichen Jugendorganisation „Jugendblick“. Finanzielle Unterstützung leistete das Ministerium für Regionalentwicklung der RF.

20.04.2010

Stecken geblieben in Potsdam, aber weiter gekommen in der Kommission

Am Anreisetag, den 14. April 2010, konnte sich keiner von den Teilnehmern der 16. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeut-schen in Potsdam vorstellen, dass ihr Aufenthalt sich unerwartet um einige Zeit verlängern würde. Schuld daran war allerdings keine Verhärtung der Fronten, die man sich vielleicht als Grund ausmalen könnte, sondern eine riesige Vulkanaschewolke, die sich von Island aus in dem gesamten europäischen Luftraum verteilte und somit den Flugverkehr lahm legte. Die Naturkatastrophen lassen mit sich nicht reden, sie ereignen sich einfach. 

10.01.2010

Gedenkbuch Altai und Omsk

 

Vor kurzem erschien das "Gedenkbuch Altai und Omsk" - der siebte Band der Reihe Russland-Deutsche Geschichte des Historischen Forschungsvereins der Deutschen aus Russland. Das Buch behandelt den Staatsterror an den Deutschen in den Regionen Altai und Omsk in den Jahren 1919-1953. Versehen mit zahlreichen Tabellen, Karten der Ansiedlung der Deutschen in den beiden Regionen, einer Dokumentensammlung und Namenslisten von Opfern des staatlichen Terrors befasst sich das Buch auf 300 Seiten mit folgenden Schwerpunkten: Das Leben der deutschen Kolonisten in Sibirien vor 1917, die Zwangskollektivierung und ihre Folgen in den Jahren 19229-1933, die Deutschen in Sibirien in den Jahren des Politischen Terrors der Jahre 1937-1953.

28.12.2009

Kandidatenmaximum

Im Gebiet Omsk laufen die Vorbereitungen auf die Wahlen des Leiters des deutschen Nationalrayons
 
Am 15. Dezember gingen die Treffen mit den Teilnehmern der Parteiabstimmung (Primeries) zur Auswahl von Kandidaten von der Partei „Einiges Russland“ für die Position des Leiters des Munizipalgebildes „Deutscher Nationalrayon Asowo“ des Gebiets Omsk zu Ende. Nach Informationen des Portals  RusDeutsch hat dabei das jetzige Oberhaupt des Rayons, der 72jährige Bruno Reiter die Spitzenstellung, der im kommenden Jahr seine Kandidatur für die Wiederwahl aufstellen will.  Jedoch siegte in den Dörfern, wo Deutschstämmige heute einen beträchtlichen Anteil haben, Pawel Eckert, Leiter der Siedlung Zwetnopol. Die Wahlen finden am 14. März 2010 statt.
28.12.2009

Ein Jubiläum mit Fragezeichen

Deutsch-Russisches Haus Nowosibirsk feierte sein 20jähriges Bestehen
 
Am 11.-12. Dezember wurde in Nowosibirsk das 20jährige Bestehen des Deutsch-Russisches Hauses des Gebiets Nowosibirsk gefeiert. An den Festlichkeiten nahm der  Leiter des Departments für die Angelegenheiten der Spätaussiedler und nationalen Minderheiten des deutschen Bundesministeriums des Inneren Frank Willenberg teil. Eine spannende Note wurde ins traditionelle festliche Programm mit Konzerten und Ausstellungen von dem dabei anwesenden Vize-Gouverneur des Gebiets Nowosibirsk eingebracht, der bekanntgab, dass der heutige Direktor des DRH Josif Dukwen im März abgelöst wird, sowie von J.Dukwen selbst, der zusammen mit einigen Gästen verkündete, dass er mit der Tätigkeit des RKR Westsibiriens nicht einverstanden sei und daher eine neue Struktur zu gründen gedenke.
17.11.2009

Wettbewerb der Projekte bekanntgegeben

 
Am 10.November wird der Wettbewerb der Projekte im Rahmen des Gemeinschaftsprogramms „Nationale Minderheiten in Russland: Entwicklung der Sprachen, Kultur, Medien und Zivilgesellschaft“ bekanntgegeben. Ziel des Wettbewerbs: Beitrag zur Erreichung von Aufgaben des Gemeinschaftsprogramms durch die Aufstellung, Unterstützung und Weiterführung der besten Initiativen der Zivilgesellschaft und regionalen / lokalen Behörden hinsichtlich der Rechte der Minderheiten im Bereich der Kultur, Medien, Bildung und Entwicklung der Zivilgesellschaft. Die Dauer eines jeden Projektes beträgt maximal 12 Monate, die finanzielle Förderung beträgt pro Projekt € 30.000 – 40.000. Abgabeschluss der Antragstellung: 31. Januar 2010. Es sollen 20-30 Projekte ausgewählt und bis zum Jahresende realisiert werden.
15.10.2009

Nach „Schuldigen“ zu suchen wäre müßig

GTZ-Mitarbeiter Dieter Frick über die Selbstorganisation der Russlanddeutschen in Westsibirien

Was sind die Besonderheiten der Überregionalen Koordinationsräte der russlanddeutschen Begegnungszentren im asiatischen Teil der Russischen Föderation? Warum beanspruchen die russlanddeutschen Organisationen in  Westsibirien für sich eine besondere Stellung unter den gesellschaftlichen russlanddeutschen Organisationen? Darüber sowie über die Ergebnisse des Arbeitstreffens, das Anfang Oktober in Nowosibirsk stattfand, im Interview mit dem Generaldirektor der Entwicklungsgesellschaft Nowosibirsk Dieter Frick.
 

23.08.2009

Der Theatersommer, die theatralische Region Altai

 
„Tuck, tuck, im Zug,  waren viele Fragen, die Antworten gaben. Die Hitze glüht, der Sommer ist gut…“ – ertönte es in den Köpfen der „Zugvögel“ – Teilnehmer der sommerlichen Theaterschule in der Region Altai während der Fahrt bis zum Ort der Durchführung des Projekts. Für viele war es gerade kein kurzer Weg zum Traum, professioneller Schauspieler zu werden oder dies mindestens zu versuchen, zur einmaligen Welt der Bühne und der schauspielerischen Meisterschaft näher zu kommen. Also, 25 Jugendliche aus allen Ecken unseres großen Landes: Syktywkar, Marx, Tscherepowez, Perm, Moskau, Tomsk, Taganrog und anderen Städten haben sich vom 24. Juli bis zum 02. August in der Siedlung Halbstadt im Deutschen Nationalrayon (die Region Altai)  versammelt, um sich in die Atmosphäre des Theaters zu stürzen.
22.08.2009

Russland oder Deutschland?

 
Zugvögel haben zwei Heimatländer. Wenn man ihnen eines nimmt, sterben sie. Ihr gesamtes Leben lang müssen sie immer wieder wählen, und genau dieses Auswählen macht sie stärker. Kann man eine Parallele zu den Menschen ziehen? Eine ziemlich schwierige Frage. Eine Antwort darauf zu finden wurde in diesen Sommer im Altai im Ort Galbstadt des Deutschen Nationalen Bezirks bei dem Projekt „Zugvögel“ von Autoren, Regisseuren und anderen Teilnehmer versucht.  
03.07.2009

1. Juli – Tag der zweiten Geburt des Deutschen Nationalrayons im Altai

 
Die ersten deutschen Siedlungen im Altai sind Ende des 19. – Anfang des 20. Jh. entstanden. Im Jahre 1927 wurde im Slawgoroder Kreis der Deutsche Nationalrayon mit dem Zentrum im Dorf Halbstadt gegründet. Das Gebiet schloss 57 Dörfer mit 13 155 Bewohnern, davon 96 % Deutsche ein. Im Oktober 1938 wurde der Rayon aufgelöst und erst am 1.Juli 1991 nahezu in seinen ursprünglichen Grenzen wiederhergestellt. Das Territorium des Deutschen Nationalrayons beträgt 1450 km² und besteht aus 16 Dörfern mit etwa 22 000 Bewohnern. Darunter sind etwa 10 000 Deutsche.
23.06.2009

„Keine Volksgruppe in Russland bekommt soviel Fördermittel wie Russlanddeutsche“

 
 
Die Thesen der Rede vom Maxim Trawnikow, stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF, auf der 15.Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Maxim Trawnikow berichtete über den Verlauf des Föderalen Zielprogramms für die Russlanddeutschen, die Ausweitung von Partnerschaftsbeziehungen und die Bedeutung der Konsolidierung der russlanddeutschen Dachorganisationen für die Regierung.
21.06.2009
Frischer Wind im deutschen Dorf
Im russlanddeutschen Nationalrayon Asowo soll deutsche Kultur wieder eine größere Rolle spielen
 
Zwar haben die Russlanddeutschen im heutigen Russland keine eigene Republik, doch gibt es für die einstigen Vertriebenen zwei deutsche Nationalrayons in Westsibirien – dort, wo sie angesiedelt waren, bevor die Sowjetunion ihnen 1918 ein Territorium an der Wolga zuwies. Die Rayons wurden Anfang der 90er Jahre gegründet. Sie gelten den Russlanddeutschen als „Inseln der Hoffnung“. Mitte Juni kamen Vertreter der deutschen und russischen Regierungen in Omsk zusammen, um die Ergebnisse des teuersten Projektes in der Geschichte der Hilfenpolitik der beiden Länder zugunsten der deutschen Minderheit zu bewerten. Sie hielten für den Rayon, den sie besuchten, fest, dass die deutschen Bräuche und die deutsche Sprache mehr gefördert werden muss.
23.12.2008

„Der zweite Atem“

 Vom 09.-13. Dezember fand in einem der malerischen Orte Russlands in Belokuricha das Projekt „Der zweite Atem“ statt. Das Projekt wurde vom Jugendring der Russlanddeutschen (JdR) initiiert und hat Grant von BiZ-Bildungs- und Informationszentrum der Russlanddeutschen zum Arbeitsfeld „Förderung der Avantgarde“ gewonnen. Das Ziel des Seminars war die Ausarbeitung verschiedener möglicher Varianten in der Arbeit mit Jugendlichen über 22 Jahre. Am Seminar nahmen junge Leute teil, die in der Vergangenheit in der Tätigkeit der JdR-Mitglied-Organisationen aktiv waren. Anders gesagt, bezeichnet man diese Jugendliche als „der goldene JdR-Fonds“.

 

15.12.2008

„Mit dem Regionalministerium wird so effizient gearbeitet wie nie zuvor“

So beurteilt der Administrationsleiter des Deutschen Nationalrayons im Altai die Zusammenarbeit mit dem Ministerium bei der Umsetzung des Föderalen Zielprogramms zur Unterstützung der Russlanddeutschen, welches für den Zeitraum von 2008 bis 2012 konzipiert wurde. Im Grunde genommen ist es ein russisches Investitionsprogramm, in dessen Rahmen im Jahr 2007 die Schule um 200 Plätze erweitert, 25 Zweifamilienhäuser und ein Kesselhaus im Dorf Halbstadt gebaut, die Straßendecke in den Dörfern des Rayons ausgebessert und eine Generalüberholung des Wasserversorgungssystems durchgeführt wurde.

16.08.2008

Ein schöner Job

„Ich war im Innenausschuss für Staatsbürgerschafts- und für Asylrecht zuständig und war auch in dem Ausschuss für Zuwanderung, der das Zuwanderungsgesetz vorbereitet hat,“ am 23. August 2005 erzählte Hans-Peter Kemper Schülern in Attendorn, wie er zum neuen Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten wurde. „So hatte ich mit dieser Problematik immer schon zu tun. Und als jetzt mein Vorgänger ausgeschieden ist, wurde ein neuer Aussiedlerbeauftragter gesucht. Da hat Innenminister Otto Schily mich gefragt, ob ich das machen wollte, und ich hab "ja" gesagt. Es ist ein schöner Job“.

10.07.2008

Mitglieder der Jugenddelegation der GUS-Länder ausgewählt

Die Gewinner des Aufsatzwettbewerbes zum Thema „Herausforderung und Auftrag für die junge Generation – Jugend als künftige Identitätsträgerin“ und somit die Mitglieder der Jugenddelegation der GUS-Länder, die an der Fachtagung “Zwei Jahrzehnte Politik für Aussiedler und nationale Minderheiten - Bilanz und Perspektiven“ am 3.-4.September in Berlin teilnehmen werden, stehen fest.

20.06.2008

Ordenträger im Altai

Mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird Joseph Bernhardt ausgezeichnet. Er leistete einen gewichtigen Beitrag zur Gründung und Entwicklung des Deutschen Nationalen Rayons: Bernhardt war einer der Initiatoren bei der Wiederherstellung des aufgelösten Deutschen Nationalen Rayons und leitete die Administration des DNR seit dessen Wiederherstellung im Juli 1991 bis 1995. Den Verdienstorden übergibt Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation Walter Jürgen Schmid an Herrn Bernhardt am 21. Juni in Halbstadt.

01.06.2008

Aufsatzwettbewerb ist beendet

Ergebnisse des Aufsatzwettbewerbs zum Thema „Meine Märchenwelt – was mir besonders gefällt“ stehen fest. Der Internationale Verband der deutschen Kultur gibt sie damit bekannt und lädt die Gewinner zur Teilnahme am Sprachlager (7. - 21. August 2008) ein.

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