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| 31.08.2010 |
Alte neue Traditionen: Akademie für kreative Jugend 2010
Am 27. August 2010 startete in Uljanowsk die Akademie für kreative Jugend. Dieses Projekt, das vor einigen Jahren in der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen großen Zuspruch fand, wird nun im Rahmen des Bereichs „Avantgarde/ Eliteförderung“ vom Internationalen Verband der deutschen Kultur (IVDK) in Zusammenarbeit mit dem „Jugendring der Russlanddeutschen“ realisiert. |
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| 28.08.2010 |
Gedenkveranstaltung in Friedland
Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) gedachte am 21. August 2010 auf dem Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland (Niedersachsen) der Vertreibung der Russlanddeutschen nach dem verleumderischen Erlass des Obersten Sowjets der UdSSR vom 28. August 1941. Der Aussiedlerbeauftragter Dr. Christoph Bergner konnte aus den Termingründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen, aber überreichte der RusDeutsch-Redaktion ein dafür gedachtes Grußwort. In seinem Grußwort wollte der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten betonen, dass es bei den Bemühungen um die Rehabilitierung dieser Volksgruppe vor allem um die Anerkennung und Wiederbelebung ihrer russlanddeutschen Identität und Kultur gehen sollte. |
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| 12.08.2010 |
Alte Freunde und neue Eindrücke:
Jugendaustausch Tomsk – Halle
Bereits zum dritten Mal trafen sich im Rahmen eines Jugendaustauschs vom 25. Juli bis 5. August 2010 die deutsch-russische Jugendorganisation „Wir + Sie“ Tomsk und die Jugendgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Halle. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums des Innern, des Ministeriums für Regionalentwicklung der RF, des Verbands djo-Deutsche Jugend in Europa und der „Entwicklungsgesellschaft Nowosibirsk“ realisiert. |
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| 26.07.2010 |
Deutsche Minderheiten Europas tagen zum ersten Mal in Russland
In diesem Jahr trifft sich die Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) zum zwanzigsten Mal und zum ersten Mal in Russland. Das diesjährige Treffen der AGDM in der FUEV findet vom 05.–08. September 2010 in Uljanowsk statt, organisiert vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK) unter der Leitung von Olga Martens sowie vom AGDM-Vorsitzenden Dr. Koloman Brenner.


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| 16.07.2010 |
Christoph Bergner: „Der Prozess muss weiter gehen“
Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Christoph Bergner bekleidet seit Februar 2006 das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung und RusDeutsch erklärt Christoph Bergner, was die Organisationen der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation demnächst erwartet. |
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| 14.07.2010 |
„Weder deutsche Dörfer noch deutsche Bauern“
Seit der Ausreisewelle der 90er Jahre ist für die deutsche Diaspora in Usbekistan nichts mehr, wie es war
Auf der Suche nach einem besseren Leben hat es Tausende Deutsche im 19. Jahrhundert nach Usbekistan verschlagen. Auf der Suche nach einem besseren Leben haben ihre Nachfahren Usbekistan auch wieder verlassen, am Ende des 20. Jahrhunderts war das, nach dem Zerfall der Sowjetunion. Die meisten wanderten nach Deutschland aus, andere nach Russland. Geblieben sind geschätzte 6 000 bis 12 000 Menschen. Die deutsche Diaspora droht ihre Identität zu verlieren. Deutschland versucht, mit konkreter Hilfe gegenzusteuern. |
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| 20.04.2010 |
Stecken geblieben in Potsdam, aber weiter gekommen in der Kommission
Am Anreisetag, den 14. April 2010, konnte sich keiner von den Teilnehmern der 16. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeut-schen in Potsdam vorstellen, dass ihr Aufenthalt sich unerwartet um einige Zeit verlängern würde. Schuld daran war allerdings keine Verhärtung der Fronten, die man sich vielleicht als Grund ausmalen könnte, sondern eine riesige Vulkanaschewolke, die sich von Island aus in dem gesamten europäischen Luftraum verteilte und somit den Flugverkehr lahm legte. Die Naturkatastrophen lassen mit sich nicht reden, sie ereignen sich einfach. |
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| 31.01.2010 |
Die Kehrseite der Medaille
Frank Willenberg gibt sein Abschiedsinterview
Deutschland führt seit Anfang der 90er die Hilfenpolitik zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation durch. Seitdem hat sich viel verändert: Dreimal wechselten die Aussiedlerbeauftragten, zweimal die von ihnen erklärten Prioritäten der Hilfenpolitik. Eine Mittlerorganisation (Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, VDA) räumte den Vorrang einer anderen Mittlerorganisation ein – der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Förderung hat sich fünfmal verringert. Die verantwortlichen Beamten kamen und gingen. Es blieb nur Frank Willenberg. Seit 1992 bis Ende 2009 beschäftigte er sich im Bundesinnenministerium mit der Problematik der Russlanddeutschen. Am 31. Dezember ging der Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler und nationale Minderheiten“ in Rente. Beim Abschied hat er unsere Fragen beantwortet. |
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| 24.01.2010 |
Erziehung der Elite
Vom 14.-20. Januar öffnete in Kislowodsk der Diskussionsklub „Avantgarde“ seine Türen
Das deutsche Städtchen Göttingen spielte im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle für den russischen Adel - von dort brachte man die „Göttingener Seele“ und die „Früchte der Gelehrtheit“ mit nach Hause. Auch im 21. Jahrhundert spielt Göttingen eine Schlüsselrolle im Leben der russlanddeutschen Elite: Hier sprach der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Christoph Bergner 2006 zum ersten Mal von der Notwendigkeit einer Elite der deutschen Minderheiten in den GUS-Ländern und der Förderung ihrer Bildung. Seitdem wird immer wieder diskutiert, was es eigentlich auf sich hat mit der russlanddeutschen Elite. Der Diskussionsklub „Avantgarde“, der Mitte Januar in Kislowodsk stattfand, ist ein weiteres Beispiel dafür. |
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| 24.11.2009 |
Erste Vorboten
In Jaroslawl und Kostroma findet die 2. Partnerschaftskonferenz statt
Vor genau zwei Jahren wurden im Rahmen des 6. Forums der Begegnungszentren der Russlanddeutschen in Moskau die ersten sechs Abkommen über die Partnerschaft zwischen den Begegnungszentren und den Gruppen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unterzeichnet. Ende dieses Herbstes sollen auf der 2. Partnerschaftskonferenz, die in Jaroslawl und Kostroma stattfindet, die Ergebnisse der zweijährigen Zusammenarbeit und deren Erfolge und Fehler besprochen, Partnerschaftsprojekte für 2010-2011 ausgearbeitet sowie Instrumente der gemeinsamen Arbeit entwickelt werden. Die Konferenz wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur, gefördert durch das Ministerium für regionale Entwicklung der Russischen Föderation und das deutsche Bundesministerium des Innern, organisiert. |
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| 15.11.2009 |
„Die Frage nach der Vermittlung und Wiederbelebung deutscher Sprachbindung ist ein Beitrag zur kulturellen Rehabilitierung der Russlanddeutschen“
Der Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Dr. Christoph Bergner sprach am 3. Konferenztag zum Thema „Die Sprache als wesentliche Voraussetzung der Entwicklung einer ethnischen Identität“. |
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| 15.11.2009 |
„Unser "Deutschtum" ist unser „+“ und „Bonus“, kein Hindernis“
Olga Martens, stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, zuständig für Informations- und Spracharbeit, hielt auf der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Aktuelle Fragen des Lernens und Lehrens der deutschen Sprache: Sprache als Grundlage für die Identitätssicherung der Russlanddeutschen" den Impulsvortrag zum Thema „Fremde Muttersprache: zu Fragen der Identitätssicherung durch die Sprache und die Einbeziehung der Selbstorganisation der Russlanddeutschen in diesen Prozess“ |
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| 13.11.2009 |
Modernisierung und Neustart
„Es ist die wichtige Konferenz. Wir sind der Hoffnung, dass Schwan, Krebs und Hecht danach mit dreifacher Kraft in eine Richtung vom Platz vorrücken können“, so begann die Rede Elena Bobrowskaja, Leiterin des Regionalen Koordinierungsrates der Begegnungszentren Ostsibiriens, an der wissenschaftlich-praktischen Konferenz über aktuelle Fragen des Lernens der Muttersprache für Russlanddeutsche. Die Frage der Koordinierung und Systematisierung der Handlungen aller Interessenten bei der Lösung dieses Problems war eine der Hauptrichtungen der Konferenz. |
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| 10.11.2009 |
Lieb und doch fern
Welche Möglichkeiten es gibt, Deutsch zu lernen, und warum sie nicht genutzt werden
"Sprache als Grundlage der Erhaltung und Entwicklung der Identität der Russlanddeutschen“ – zur wissenschaftlich-praktischen Konferenz unter diesem Titel kamen Ende Oktober mehr als Hundert Teilnehmer nach Moskau. Sie alle, und dabei ging es um Deutschlehrer, Leiter russlanddeutscher Begegnungszentren und föderaler Organisationen der deutschen Minderheit in Russland, Vertreter der im Bereich der Vermittlung der deutschen Sprache tätigen internationalen Organisationen, Vertreter staatlicher Strukturen, sind daran interessiert, den Russlanddeutschen zu ihrer Muttersprache zu verhelfen, sowie daran, dass die deutsche Minderheit in der Russischen Föderation ihre nationale Eigenart behält.
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| 10.11.2009 |
"Haben Sie keine Angst vor der Modernisierung! Es hängt sehr viel von Ihnen ab!“
Die in Moskau stattfindende internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Aktuelle Fragen rund um den Unterricht und das Erlernen der deutschen Sprache: die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und die Entwicklung der Identität von Russlanddeutschen“ hat vor kurzem begonnen. Es ist das erste Mal, dass Russlanddeutsche eine Veranstaltung zu diesem Thema in dieser Größenordnung durchführen. Zu der Konferenz kamen über 100 Gäste und Teilnehmer aus Russland, Kasachstan, Deutschland, Dänemark, Ungarn, Armenien und den USA.
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| 28.10.2009 |
Am Vorabend der Sprachkonferenz
„Ich erhoffe mir wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Sprachförderung“
Frank Willenberg, Ministerialdirigent, Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler; nationale Minderheiten; Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten“ im Bundesministerium des Innern, Mitglied des Organisationskomitees zur Vorbereitung der Sprachkonferenz, im Interview mit RusDeutsch-Redakteurin Olga Silantieva spricht über die Bedeutung der Sprachkonferenz für die weitere Sprachförderung der Russlanddeutschen und seine Erwartungen von diesem deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekt. |
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| 12.07.2009 |
Diese fremde Muttersprache
Ein neues Thema bricht sich Bahn im gesellschaftlichen Bewusstsein der Russlanddeutschen seit der Diskussion zur Eliteförderung, die Ende 2007 entfacht wurde. Die für die Sprachförderung verantwortlichen Projektträger grübeln darüber nach, wie die Sprachprojekte identitätsbildend sein können.
Ihre Meinrung ist gefragt. Die Diskussion initiiert und moderiert Olga Martens, Stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur für Sprach- und Informationsarbeit |
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| 26.06.2009 |
„Das Erreichen einer Muttersprachbindung bei den allermeisten Russlanddeutschen ist zunächst einmal eine Illusion“
Eins von Problemen der Russlanddeutschen, die jetzt im Mittelpunkt der Regierungskommission stehen, ist die Suche nach der eigenen Lösung für die Identitätspflege der Russlanddeutschen. Darüber sowie auch über andere Beschlüsse der 15.Sitzug der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen sprach im Interview fürs Portal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Co-Vorsitzender der Regierungskommission. |
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| 23.06.2009 |
„Keine Volksgruppe in Russland bekommt soviel Fördermittel wie Russlanddeutsche“
Die Thesen der Rede vom Maxim Trawnikow, stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF, auf der 15.Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Maxim Trawnikow berichtete über den Verlauf des Föderalen Zielprogramms für die Russlanddeutschen, die Ausweitung von Partnerschaftsbeziehungen und die Bedeutung der Konsolidierung der russlanddeutschen Dachorganisationen für die Regierung. |
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| 21.06.2009 |

15. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission
für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen
Die Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation trat am 10. und 11. Juni 2009 in Omsk zu ihrer 15. Sitzung zusammen. Die Sitzung fand unter der Leitung des stellvertretenden Ministers im Ministerium für Regionalentwicklung der Russischen Föderation, Maxim A. Trawnikow, und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten in Deutschland, MdB Dr. Christoph Bergner, statt. Die Hilfsmaßnahmen für die deutsche Minderheit in der Russischen Föderation sowie die Ausgestaltung des weiteren Engagements beider Seiten waren zentraler Gegenstand der Erörterungen.
Protokoll der 15. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen (Russisch, Deutsch) |
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