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| 16.07.2010 |
Christoph Bergner: „Der Prozess muss weiter gehen“
Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Christoph Bergner bekleidet seit Februar 2006 das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung und RusDeutsch erklärt Christoph Bergner, was die Organisationen der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation demnächst erwartet. |
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| 09.07.2010 |
In Uljanowsk treffen sich Russlanddeutsche zum Festival
Die Vertreter der deutschen Minderheit in Russland bereiten sich auf ein bedeutendes Ereignis vor. Vom 3. bis zum 6. September findet in Uljanowsk das Kulturfestival der Russlanddeutschen statt. Mehr als 500 Teilnehmer kommen an die Wolga, um sich selbst und dem ganzen Land zu sagen:
„Wir sind Teil deiner Geschichte, Russland!
Wir sind dein Volk!“
Wer unter diesem Motto in Uljanowsk sein künstlerisches Können zeigen wird, wurde Ende Juni bekannt.
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| 10.04.2010 |
Erklärung der Führungskräfte der FNKA der RD, des IVDK und des JdR
Die Föderale National-Kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen, der Internationale Verband der deutschen Kultur und der Jugendring der Russlanddeutschen kondolieren dem polnischen Volk anlässlich des tragischen Todes des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, seiner Frau und der polnischen Führungselite. |
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| 31.01.2010 |
Ein Schritt in die Zukunft oder Potemkinsche Dörfer?
Das 8. Forum der Russlanddeutschen fand in Moskau statt
Das Forum gehört zum Hauptdiskussionsplatz auf der föderalen Ebene im öffentlichen Leben der Deutschen in der Russischen Föderation. In den letzten Januartagen fand das 8. Forum der Russlanddeutschen, und nämlich seine zweite Phase: Ende letzten Jahres wurden Maßnahmen durchgeführt, die den Boden für neue Entscheidungen und Auswertung der dreijährigen Arbeit bereiteten. |
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| 31.01.2010 |
Die Kehrseite der Medaille
Frank Willenberg gibt sein Abschiedsinterview
Deutschland führt seit Anfang der 90er die Hilfenpolitik zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation durch. Seitdem hat sich viel verändert: Dreimal wechselten die Aussiedlerbeauftragten, zweimal die von ihnen erklärten Prioritäten der Hilfenpolitik. Eine Mittlerorganisation (Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, VDA) räumte den Vorrang einer anderen Mittlerorganisation ein – der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Förderung hat sich fünfmal verringert. Die verantwortlichen Beamten kamen und gingen. Es blieb nur Frank Willenberg. Seit 1992 bis Ende 2009 beschäftigte er sich im Bundesinnenministerium mit der Problematik der Russlanddeutschen. Am 31. Dezember ging der Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler und nationale Minderheiten“ in Rente. Beim Abschied hat er unsere Fragen beantwortet. |
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| 10.11.2009 |
"Haben Sie keine Angst vor der Modernisierung! Es hängt sehr viel von Ihnen ab!“
Die in Moskau stattfindende internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Aktuelle Fragen rund um den Unterricht und das Erlernen der deutschen Sprache: die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und die Entwicklung der Identität von Russlanddeutschen“ hat vor kurzem begonnen. Es ist das erste Mal, dass Russlanddeutsche eine Veranstaltung zu diesem Thema in dieser Größenordnung durchführen. Zu der Konferenz kamen über 100 Gäste und Teilnehmer aus Russland, Kasachstan, Deutschland, Dänemark, Ungarn, Armenien und den USA.
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| 07.11.2009 |
"In den letzten Jahren im Bereich der Pflege der kulturellen Identität und Sprachkompetenz der Russlanddeutschen ein Stillstand sich bemerkbar machte"
Die Leitung der russlanddeutschen Dachverbände – Olga Hartmann (Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur) haben aktiv an der Arbeit der Sprachkonferenz teilgenommen. Außerdem begrüßten sie die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung. Wir bitten Ihnen die Texte ihrer Vorträge an. |
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| 30.09.2009 |
Die rechtliche und soziale Rehabilitierung der Deutschen in der Praxis – was wird dafür getan?
Was verstehen diejenigen, die Repressionen ausgesetzt waren, selbst unter dem Begriff „Rehabilitierung"? Den Wiederaufbau der Republik? Einen Kniefall samt Entschuldigung seitens der Vertreter der Macht? Eine rechtliche Gleichstellung mit den Kriegsveteranen und die Gewährung einer Reihe von Vergünstigungen für diejenigen, die an der Heimatfront, d. h., in der Arbeitsarmee, „das Metall des Sieges schmiedeten“? Im Juli dieses Jahres erhielt Heinrich Martens, der Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK) und Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie (FNKA) der Russlanddeutschen von der Vereinigung der Deutschen des Gebiets Nowosibirsk einen Brief mit der Bitte um Unterstützung bei Problemen von Russlanddeutschen, die Repressionen ausgesetzt waren. Im Folgenden veröffentlichen wir mit Erlaubnis der Verfasserin einen Ausschnitt aus ihrem Brief sowie einen Ausschnitt aus dem Antwortschreiben von Heinrich Martens. |
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| 30.09.2009 |
Im Zuge der Normalisierung der Arbeit
Am 17.-20. September fand in Jekaterinburg (Ural) die Arbeitstagung der Organe der Selbstorganisation der Russlanddeutschen statt. Von den Teilnehmern der Tagung wurden Informationen über den aktuellen Stand der Russlanddeutschen angehört und besprochen; die Hauptrichtungen der Projektarbeit für 2010 erörtert; ordentliche Sitzungen der Regionalen Koordinierungsräte von Begegnungszentren der sieben Regionen Russlands abgehalten. Ferner fanden die Sitzungen der leitenden Gremien einer Reihe öffentlicher Vereinigungen der Russlanddeutschen föderaler Ebene mit Teilnahme der repräsentativen Leiter der Begegnungszentren, Deutsch-Russischen Häuser und sonstigen öffentlichen Organisationen der Russlanddeutschen aus allen Regionen Russlands statt, die die gesamte Palette der öffentlichen Bewegung der Russlanddeutschen der Russischen Föderation vertraten. |
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| 29.09.2009 |
"Der Prozess der Konsolidierung hat angefangen"
In Jekaterinburg fand die 1.Sitzung des neuen FNKA-Rates statt
Am 18.September fand in Jekaterinburg die erste Sitzung des Rates der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russladdeutschen nach dem außerordentlichen Kongress statt. Es wurde beschlossen, die Grundrichtungen der praktischen Tätigkeit der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen auszuarbeiten und später anzunehmen. Diese sind bereits in der Presse zur Kenntnisnahme der breiten russlanddeutschen Öffentlichkeit veröffentlicht. Es wurde eine Redaktionskommission gegründet, die beauftragt ist, Vorschläge über Änderungen und Ergänzungen der Satzung der FNKA der RD zu erarbeiten, die den aktuellen Bestimmungen des Föderalen Gesetzes der RF „Über Autonomie“ zu entsprechen haben. Nach der Sitzung des FNKA-Rates sagte Herr Martens, FNKA-Präsident, dass man bereits in Jekaterinburg sehen konnte, dass einige von denen, die nicht am Kongress in April teilgenommen hatten, diesmal dabei waren. "Der Prozess der Konsolidierung hat angefangen", meint Martens. |
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| 10.07.2009 |
"Es gibt keinen Zweifel, dass das Justizministerium diese Veranstaltung für unlegitim halten wird"
Am 4. und 5. Juli fand in Moskau eine Veranstaltung statt, die das ehemalige Führungsteam der Föderalen National-kulturellen Autonomie organisiert und durchgeführt hat. Es behauptet, diese Veranstaltung sei ein ordentlicher FNKA-Kongress. RusDeutsch bat die Vize-Präsidentin der FNKA, Faina Glasunowa (gewählt am 5.April 2009) um einen Kommentar zu dieser Veranstaltung. Im Interview erklärt Frau Glasunowa, warum es sich nicht um einen normalen Kongress handelt und was die neue FNKA-Leitung vorhat, um die Spaltung in der Gesellschaft der Russlanddeutschen zu überwinden. |
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| 20.06.2009 |
"Wir gestalten mit – wir haben eine Stimme"
Rund zweieinhalbtausend Besucher waren zu Gast beim 30. Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, das am 13. Juni in Rheinberg bei Duisburg stattfand. Darunter auch die Delegation der gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen aus der Russischen Föderation. Der Leiter der Delegation Heinrich Martens, Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur und Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen, hielt die Ansprache an die Landsleute und informierte sie darüber, was heute für die Russlanddeutschen in der Russischen Föderation getan wird. |
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| 20.06.2009 |
Ich rufe zur Geschlossenheit und zur Gemeinsamkeit auf
Christoph Bergner über die gesellschaftliche russlanddeutsche Bewegung
Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Christoph Bergner wendet sich im Interview für die MDZ und ür das Internetportal RusDeutsche an die Russlanddeutschen - er außert sich zum Wandel in der Struktur der Selbstverwaltung der Russlanddeutschen und spricht von den geplanten Veränderungen in dem Förderkonzept der Bundesrepublik Deutschland zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation.
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| 09.06.2009 |
Sowohl wir als auch die bundesdeutschen Behörden darauf ausgerichtet sind, den Bereich der Zusammenarbeit für die Russlanddeutschen als vorrangig zu erhalten"
Interview mit Maxim Trawnikow, Stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF
Im Vorfeld der 15. Sitzung der Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen gab Maxim Trawnikow, Co-Vorsitzender der Regierungskommission, ein Interview für das nformationsportal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung. Fragen über die bevorstehende Sitzung, über die Prioritäten der Hilfenpolitik der russischen Regierung für die Russlanddeutschen und den Leitungswechsel in der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen stellte der neue Präsident der FNKA Heinrich Martens.
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| 23.04.2009 |
FNKA macht sich an die Arbeit
Probleme konkreter Menschen und die Unterstützung der Tätigkeit der regionalen und örtlichen Autonomien werden im Vordergrund der Arbeit der sich erneuernden FNKA stehen. „Obwohl die Föderale Autonomie juristisch gesehen bereits seit 1997 existiert, werden wir in der Praxis quasi von Null anfangen müssen“, so der kürzlich ausgewählte Präsident der FNKA Heinrich Martens. In diesem Interview spricht er über die Rehabilitation der Russlanddeutschen und die Wiederherstellung der Republik der Wolgadeutschen, die Ergebnisse der vor kurzem stattgefundenen FKNA-Tagung und das Reformieren der Beziehung der Organisation der Russlanddeutschen zur Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). |
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| 10.04.2009 |
Beschluss des FNKA-Kongresses
Am 5. April fand in Moskau der 6. Ausserordentliche Kongress der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. Am Ende des Kongresses haben seine Teilnehmer den Beschluss vorgelesen. "Nach Entgegennahme und Besprechung der Berichte über die Arbeit des Rates und der Revisionskommission der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen (nachfolgend „FNKA“) werden vom Kongress im Berichtszeitraum ernsthafte Fehlgriffe bei der Tätigkeit der leitenden Gremien der FNKA festgestellt. Der Präsident und das Präsidium der FNKA zeigten sich außerstande, die sich aus der Satzung der Organisation ergebenden vitalen Aufgaben festzulegen und zu lösen", steht es im Beschluss geschrieben. |
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| 05.03.2009 |
Der außerordentliche Kongress der FNKA findet im April statt
Am 28.Februar fand in Moskau die Vorstandssitzung der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. An dieser Sitzung haben 24 Vorstandsmitglieder teilgenommen. Es wurde beschlossen, den außerordentlichen Kongress der FNKA der Russlanddeutschen zu organisieren. Er findet bereits am 4.-5. April in Moskau statt. |
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| 30.12.2008 |
Neujahransprache des Vorsitzenden
„Das Jahr 2008 nährt sich seinem Ende zu – das Jahr, in dem wir alle als Russlanddeutsche sehr viele wichtige Erfolge erzielt haben! Einen bedeutenden Anteil an diesen Erfolgen ist Ihr Beitrag zur unserer Arbeit. Ihr Verdienst! Genau dank Ihrer täglichen, intensiven Arbeit können wir Russlanddeutsche, unsere Kinder und ältere Generationen unsere Kultur bewahren und unsere ethnokulturelle Identität entwickeln. Dank Ihrer Arbeit haben die Deutschen in Russland als nationale Minderheit die Zukunft im unseren Lande“. Was alles in diesem Jahr erreicht wurde und was für das Jahr 2009 geplant ist, erzählt Heinrich Martens, der Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur. |
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| 28.03.2008 |
Am Steuerpult
Am 25. März war die Deadline fur die Antäge der russlanddeutschen Begegnungszentren der Zentral- und Uralregionen Russlands zur Durchführung der Projekte im Jahr 2008. Zurzeit analysiert die Auswahlkommission alle eingegangenen Anträge und gibt in den nächsten Tagen die Namen derjenigen Projekte bekannt, die in diesem Jahr umgesetzt werden sollen. In diesem Sinne wird dann das sogenannte Pilotprojekt gestartet. |
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| 01.02.2008 |
Ich schreib an Sie…
Am 23. Januar ist ein Brief auf dem FNKA-Briefbogen, unterschrieben vom Viktor Baumgärtner, für den Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten angekommen. In diesem Brief teilt der FNKA-Vorsitzende dem Herrn Dr. Christoph Bergner mit, dass am 19.-20. Dezember „die Sondersitzung des FNKA-Rates stattfand, die dem Problem der Einheit der Autonomie und der Zusammenarbeit im Rahmen der ganzen gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen gewidmet war“. Allerdings hat Baumgärtner nicht mitgeteilt, dass damals 14 von 47 Ratsmitgliedern an der angeblichen „Sitzung“ des Rates teilnahmen. Der Vorsitzende der Kontroll- und Revisionskommission der FNKA Alexander Grinenwald wurde einfach zur Tür herausgefeuert.
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