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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Meinungsumfrage
Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


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18.08.2010

1710–2010: 300 Jahre St. Petri-Gemeinde in St. Petersburg

In diesem Jahr feiert die St. Petri-Gemeinde in St. Petersburg ein besonderes Ereignis: Das 300-jährige Bestehen der Gemeinde! Die Geschichte der St. Petri-Gemeinde und der anderen deutschen evangelischen Gemeinden steht im engen Zusammenhang mit der Entstehung von St. Petersburg.

26.07.2010

Deutsche Minderheiten Europas tagen zum ersten Mal in Russland

In diesem Jahr trifft sich die Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) zum zwanzigsten Mal und zum ersten Mal in Russland. Das diesjährige Treffen der AGDM in der FUEV findet vom 05.–08. September 2010 in Uljanowsk statt, organisiert vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK) unter der Leitung von Olga Martens sowie vom AGDM-Vorsitzenden Dr. Koloman Brenner.

09.07.2010

In Uljanowsk treffen sich Russlanddeutsche zum Festival

Die Vertreter der deutschen Minderheit in Russland bereiten sich auf ein bedeutendes Ereignis vor. Vom 3. bis zum 6. September findet in Uljanowsk das Kulturfestival der Russlanddeutschen statt. Mehr als 500 Teilnehmer kommen an die Wolga, um sich selbst und dem ganzen Land zu sagen:


„Wir sind Teil deiner Geschichte, Russland!
Wir sind dein Volk!“


Wer unter diesem Motto in Uljanowsk sein künstlerisches Können zeigen wird, wurde Ende Juni bekannt.

20.04.2010

Stecken geblieben in Potsdam, aber weiter gekommen in der Kommission

Am Anreisetag, den 14. April 2010, konnte sich keiner von den Teilnehmern der 16. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeut-schen in Potsdam vorstellen, dass ihr Aufenthalt sich unerwartet um einige Zeit verlängern würde. Schuld daran war allerdings keine Verhärtung der Fronten, die man sich vielleicht als Grund ausmalen könnte, sondern eine riesige Vulkanaschewolke, die sich von Island aus in dem gesamten europäischen Luftraum verteilte und somit den Flugverkehr lahm legte. Die Naturkatastrophen lassen mit sich nicht reden, sie ereignen sich einfach. 

10.04.2010
 
Erklärung der Führungskräfte der FNKA der RD, des IVDK und des JdR

 

Die Föderale National-Kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen, der Internationale Verband der deutschen Kultur und der Jugendring der Russlanddeutschen kondolieren dem polnischen Volk anlässlich des tragischen Todes des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, seiner Frau und der polnischen Führungselite.
31.01.2010

Ein Schritt in die Zukunft oder Potemkinsche Dörfer?

Das 8. Forum der Russlanddeutschen fand in Moskau statt

 
Das Forum gehört zum Hauptdiskussionsplatz auf der föderalen Ebene im öffentlichen Leben der Deutschen in der Russischen Föderation. In den letzten Januartagen fand das 8. Forum der Russlanddeutschen, und nämlich seine zweite Phase: Ende letzten Jahres wurden Maßnahmen durchgeführt, die den Boden für neue Entscheidungen und Auswertung der dreijährigen Arbeit bereiteten.
28.12.2009

Kandidatenmaximum

Im Gebiet Omsk laufen die Vorbereitungen auf die Wahlen des Leiters des deutschen Nationalrayons
 
Am 15. Dezember gingen die Treffen mit den Teilnehmern der Parteiabstimmung (Primeries) zur Auswahl von Kandidaten von der Partei „Einiges Russland“ für die Position des Leiters des Munizipalgebildes „Deutscher Nationalrayon Asowo“ des Gebiets Omsk zu Ende. Nach Informationen des Portals  RusDeutsch hat dabei das jetzige Oberhaupt des Rayons, der 72jährige Bruno Reiter die Spitzenstellung, der im kommenden Jahr seine Kandidatur für die Wiederwahl aufstellen will.  Jedoch siegte in den Dörfern, wo Deutschstämmige heute einen beträchtlichen Anteil haben, Pawel Eckert, Leiter der Siedlung Zwetnopol. Die Wahlen finden am 14. März 2010 statt.
25.11.2009

Von der Quantität zur Qualität

Der neue Direktor des Deutsch-Russischen Hauses in Moskau, Torsten Brezina, spricht im Interview über die Aufgaben, die vor der GTZ in Russland stehen
 
Torsten Brezina hat seit August gleich drei Stellen inne: die des Direktors des Deutsch-Russischen Hauses Moskau, des Leiters der ANO „Breitenarbeit“ (Projektstruktur der GTZ in Zentralrussland) und des Direktors des Bildungs- und Informationszentrums der Russlanddeutschen (BiZ). Vielen Russlanddeutschen ist er wohlbekannt. Ende der 90er Jahre war Torsten Brezina Sprachassistent in Sprachcamps für russlanddeutsche Kinder und Jugendliche, später GTZ-Koordinator in Zentralrussland und in der Region Ural, Direktor des BiZ. 2006 wechselte er in die Ukraine, wo er weiter bei der GTZ gearbeitet hat.
24.11.2009

Erste Vorboten

In Jaroslawl und Kostroma findet die 2. Partnerschaftskonferenz statt
 
Vor genau zwei Jahren wurden im Rahmen des 6. Forums der Begegnungszentren der Russlanddeutschen in Moskau die ersten sechs Abkommen über die Partnerschaft zwischen den Begegnungszentren und den Gruppen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unterzeichnet. Ende dieses Herbstes sollen auf der 2. Partnerschaftskonferenz, die in Jaroslawl und Kostroma stattfindet, die Ergebnisse der zweijährigen Zusammenarbeit und deren Erfolge und Fehler besprochen, Partnerschaftsprojekte für 2010-2011 ausgearbeitet sowie Instrumente der gemeinsamen Arbeit entwickelt werden. Die Konferenz wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur, gefördert durch das Ministerium für regionale Entwicklung der Russischen Föderation und das deutsche Bundesministerium des Innern, organisiert.
13.11.2009

Modernisierung und Neustart  

„Es ist die wichtige Konferenz. Wir sind der Hoffnung, dass Schwan, Krebs und Hecht danach mit dreifacher Kraft in eine Richtung vom Platz vorrücken  können“, so begann die Rede Elena Bobrowskaja, Leiterin des Regionalen Koordinierungsrates der Begegnungszentren Ostsibiriens, an der wissenschaftlich-praktischen Konferenz über aktuelle Fragen des Lernens der Muttersprache für Russlanddeutsche. Die Frage der Koordinierung und Systematisierung der Handlungen aller Interessenten bei der Lösung dieses Problems war eine der Hauptrichtungen der Konferenz. 
10.11.2009

"Haben Sie keine Angst vor der Modernisierung! Es hängt sehr viel von Ihnen ab!“

 
Die in Moskau stattfindende  internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Aktuelle Fragen rund um den Unterricht und das Erlernen der deutschen Sprache: die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und die Entwicklung der Identität von Russlanddeutschen“ hat vor kurzem begonnen. Es ist das erste Mal, dass Russlanddeutsche eine Veranstaltung zu diesem Thema  in dieser Größenordnung durchführen. Zu der Konferenz kamen über 100 Gäste und Teilnehmer aus Russland, Kasachstan, Deutschland, Dänemark, Ungarn, Armenien und den USA.
 
07.11.2009

"In den letzten Jahren im Bereich der Pflege der kulturellen Identität und Sprachkompetenz der Russlanddeutschen ein Stillstand sich bemerkbar machte"

 
Die Leitung der russlanddeutschen Dachverbände – Olga Hartmann (Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur) haben aktiv an der Arbeit der Sprachkonferenz teilgenommen. Außerdem begrüßten sie die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung. Wir bitten Ihnen die Texte ihrer Vorträge an.  
07.11.2009

„Wir können stolz auf unsere Erfolge sein, müssen aber gleichzeitig einsehen, dass es Probleme gibt“

 
„Wir können heute einem sehr bedeutsamen Ereignis beiwohnen – es ist bedeutsam für die Analyse der Perspektiven und die Wahl der Entwicklungsrichtungen der Spracharbeit, die durch die Begegnungszentren der Russlanddeutschen geleistet wird, es ist aber auch bedeutsam für die Entwicklung der Partnerschaften mit deutschen Mittlerorganisationen. Die Idee dieser Konferenz, die von zahlreichen Partnern unterstützt wurde, entstand im Internationalen Verband der deutschen Kultur – sie ist das Gebot der Stunde und eine logische Folge der bisherigen Tätigkeit des IVDK“, so begann Elena Bobrowskaja, Leiterin des Regionalen Koordinierungsrates der Begegnungszentren Ostsibiriens, ihren Vortrag über die praktische Organisation des Erlernens der deutschen Sprache in der Projekttätigkeit des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur.
06.11.2009

„Beherrschung und Anwendung der deutschen Sprache ist eine wichtige Voraussetzung für die Identitätssicherung“

 
Der zweite Tag der wissenschaftlich-praktischen Konferenz, der im Goethe-Institut durchgeführt wurde, hat angefangen mit einem Begrüßungswort des Leiters vom Goethe-Institut in Moskau, Johannes Ebert. Danach hatte das Wort Maxim Trawnikov, stellvertretender Minister für die regionale Entwicklung der Russischen Föderation. Im Namen der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen begrüßte die Teilnehmer der Konferenz der FUEV-Präsident, Hans Heinrich Hansen.
30.09.2009

Die rechtliche und soziale Rehabilitierung der Deutschen in der Praxis – was wird dafür getan?

 
Was verstehen diejenigen, die Repressionen ausgesetzt waren, selbst unter dem Begriff „Rehabilitierung"? Den Wiederaufbau der Republik? Einen Kniefall samt Entschuldigung seitens der Vertreter der Macht? Eine rechtliche Gleichstellung mit den Kriegsveteranen und die Gewährung einer Reihe von Vergünstigungen für diejenigen, die an der Heimatfront, d. h., in der Arbeitsarmee, „das Metall des Sieges schmiedeten“? Im Juli dieses Jahres erhielt Heinrich Martens, der Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK) und Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie (FNKA) der Russlanddeutschen von der Vereinigung der Deutschen des Gebiets Nowosibirsk einen Brief mit der Bitte um Unterstützung bei Problemen von Russlanddeutschen, die Repressionen ausgesetzt waren. Im Folgenden veröffentlichen wir mit Erlaubnis der Verfasserin einen Ausschnitt aus ihrem Brief sowie einen Ausschnitt aus dem Antwortschreiben von Heinrich Martens.
30.09.2009

  Der Präsident der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen, Hans Heinrich Hansen:

 

„Aktive Minderheitenarbeit ist kluge Sicherheitspolitik“

 
Egal, ob Straßenschlachten zwischen Esten und Russen in Tallinns Altstadt oder der Krieg in Georgien – eines hatten diese Konflikte aus den vergangenen beiden Jahren gemeinsam: Nationale Minderheiten spielten eine bedeutende Rolle. Minderheitenpolitik wird von vielen europäischen Regierungen stiefmütterlich behandelt – mit schwerwiegenden Konsequenzen.Die Föderalistsiche Union europäischer Volksgruppen (FUEV) setzt sich für die Stärkung der Minderheitenrechte ein. Auf ihrem Jahreskongress Ende September - Anfang Oktober feiert die Union das 60-jährige Bestehen. Unsere Redakteurin Diana Laarz sprach mit dem FUEV-Präsidenten Hans Heinrich Hansen.    

 

30.09.2009

Im Zuge der Normalisierung der Arbeit

 
Am 17.-20. September fand in Jekaterinburg (Ural) die Arbeitstagung der Organe der Selbstorganisation  der Russlanddeutschen statt. Von den Teilnehmern der Tagung wurden Informationen über den aktuellen Stand der Russlanddeutschen angehört und besprochen; die Hauptrichtungen der Projektarbeit für 2010 erörtert; ordentliche Sitzungen der Regionalen Koordinierungsräte von Begegnungszentren der sieben Regionen Russlands abgehalten. Ferner fanden die Sitzungen der leitenden Gremien einer Reihe öffentlicher Vereinigungen der Russlanddeutschen föderaler Ebene mit Teilnahme der repräsentativen Leiter der Begegnungszentren, Deutsch-Russischen Häuser und sonstigen öffentlichen Organisationen der Russlanddeutschen aus allen Regionen Russlands statt, die die gesamte Palette der öffentlichen Bewegung der Russlanddeutschen der Russischen Föderation vertraten.
19.09.2009

Sitzung des Organisationskomitees zur Vorbereitung einer Sprachkonferenz

 
Am 17. September fand im Deutsch-Russischen Haus in Moskau ein Arbeitstreffen des Organisationskomitees zur Vorbereitung der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Aktuelle Fragen des Lernens und Lehrens der deutschen Sprache: Die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und Entwicklung der Identität der Russlanddeutschen“. Besprochen wurden das Programm der geplanten Konferenz, die Teilnehmerliste sowie die Liste der bereits eingegangenen Bewerbungen (die Bewerbungsfrist endet erst am 25. September, so dass man sich noch bewerben kann). Außerdem wurden die Zwischenergebnisse des Monitoringprojektes „Bewertung der Effektivität der Spracharbeit im Deutschunterricht für Russlanddeutsche“ vorgestellt. Weiteres auf unserem Portal (rechts unter „Aktuell“, „Internationale Sprachkonferenz“)! 
12.07.2009

Diese fremde Muttersprache

 
Ein neues Thema bricht sich Bahn im gesellschaftlichen Bewusstsein der Russlanddeutschen seit der Diskussion zur Eliteförderung, die Ende 2007 entfacht wurde. Die für die Sprachförderung verantwortlichen Projektträger grübeln darüber nach, wie die Sprachprojekte identitätsbildend sein können.
 

Ihre Meinrung ist gefragt. Die Diskussion initiiert und moderiert Olga Martens, Stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur für Sprach- und Informationsarbeit

10.07.2009

"Es gibt keinen Zweifel, dass das Justizministerium diese Veranstaltung für unlegitim halten wird"

 
Am 4. und 5. Juli fand in Moskau eine Veranstaltung statt, die das ehemalige Führungsteam der Föderalen National-kulturellen Autonomie organisiert und durchgeführt hat. Es behauptet, diese Veranstaltung sei ein ordentlicher FNKA-Kongress. RusDeutsch bat die Vize-Präsidentin der FNKA, Faina Glasunowa (gewählt am 5.April 2009) um einen Kommentar zu dieser Veranstaltung. Im Interview erklärt Frau Glasunowa, warum es sich nicht um einen normalen Kongress handelt und was die neue FNKA-Leitung vorhat, um die Spaltung in der Gesellschaft der Russlanddeutschen zu überwinden. 
Pages: [1] [2]

 

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