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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
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03.09.2010

In Uljanowsk beginnt das Festival der russlanddeutschen Kultur

 

Vom 3. bis zum 12. September wird Uljanowsk „eingedeutscht“. Die Stadt am Mittellauf der Wolga steht dann ganz im Zeichen eines Veranstaltungsmarathons unter dem Titel „Russland — Russlanddeutsche — Deutschland“. In diesem Rahmen finden drei Festivals statt: das Kulturfestival der Russlanddeutschen „Wir sind ein Teil deiner Geschichte, Russland! Wir sind dein Volk!“, das Festival der deutschen Kultur und das russisch-deutsche Jugendfestival „Brücken, Liebe und Flugzeuge“.

 

16.07.2010

Christoph Bergner: „Der Prozess muss weiter gehen“

Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Christoph Bergner bekleidet seit Februar 2006 das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung und RusDeutsch erklärt Christoph Bergner, was die Organisationen der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation demnächst erwartet.

21.06.2010

Sportfest als Anregung für Vereinigung der Russlanddeutschen

Mitte Juni: Ganz Deutschland lebt mit und in der Fußballweltmeisterschaft. Überall auf Häusern und Autos sind deutsche Fahnen zu sehen, im Fernsehen laufen verschiedene Sendungen über Fußball, und junge Russlanddeutsche organisieren in einer kleinen Stadt am Rhein eine Sportveranstaltung. In Neuss haben sich Mannschaften aus ganz Deutschland versammelt. Zum ersten Mal nahm auch die vom IVDK gebildete Mannschaft aus Russland am Sportfest teil. 

31.01.2010

Die Kehrseite der Medaille

Frank Willenberg gibt sein Abschiedsinterview
 
 
Deutschland führt seit Anfang der 90er die Hilfenpolitik zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation durch. Seitdem hat sich viel verändert: Dreimal wechselten die Aussiedlerbeauftragten, zweimal die von ihnen erklärten Prioritäten der Hilfenpolitik. Eine Mittlerorganisation (Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, VDA) räumte den Vorrang einer anderen Mittlerorganisation ein – der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Förderung hat sich fünfmal verringert. Die verantwortlichen Beamten kamen und gingen. Es blieb nur Frank Willenberg. Seit 1992 bis Ende 2009 beschäftigte er sich im Bundesinnenministerium mit der Problematik der Russlanddeutschen. Am 31. Dezember ging der Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler und nationale Minderheiten“ in Rente. Beim Abschied hat er unsere Fragen beantwortet.
07.11.2009

"In den letzten Jahren im Bereich der Pflege der kulturellen Identität und Sprachkompetenz der Russlanddeutschen ein Stillstand sich bemerkbar machte"

 
Die Leitung der russlanddeutschen Dachverbände – Olga Hartmann (Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur) haben aktiv an der Arbeit der Sprachkonferenz teilgenommen. Außerdem begrüßten sie die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung. Wir bitten Ihnen die Texte ihrer Vorträge an.  
28.10.2009

Am Vorabend der Sprachkonferenz

„Ich erhoffe mir wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Sprachförderung“
 
Frank Willenberg, Ministerialdirigent, Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler; nationale Minderheiten; Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten“ im Bundesministerium des Innern, Mitglied des Organisationskomitees zur Vorbereitung der Sprachkonferenz, im Interview mit RusDeutsch-Redakteurin Olga Silantieva spricht über die Bedeutung der Sprachkonferenz für die weitere Sprachförderung der Russlanddeutschen und seine Erwartungen von diesem deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekt.
30.09.2009

  Der Präsident der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen, Hans Heinrich Hansen:

 

„Aktive Minderheitenarbeit ist kluge Sicherheitspolitik“

 
Egal, ob Straßenschlachten zwischen Esten und Russen in Tallinns Altstadt oder der Krieg in Georgien – eines hatten diese Konflikte aus den vergangenen beiden Jahren gemeinsam: Nationale Minderheiten spielten eine bedeutende Rolle. Minderheitenpolitik wird von vielen europäischen Regierungen stiefmütterlich behandelt – mit schwerwiegenden Konsequenzen.Die Föderalistsiche Union europäischer Volksgruppen (FUEV) setzt sich für die Stärkung der Minderheitenrechte ein. Auf ihrem Jahreskongress Ende September - Anfang Oktober feiert die Union das 60-jährige Bestehen. Unsere Redakteurin Diana Laarz sprach mit dem FUEV-Präsidenten Hans Heinrich Hansen.    

 

30.09.2009

Im Zuge der Normalisierung der Arbeit

 
Am 17.-20. September fand in Jekaterinburg (Ural) die Arbeitstagung der Organe der Selbstorganisation  der Russlanddeutschen statt. Von den Teilnehmern der Tagung wurden Informationen über den aktuellen Stand der Russlanddeutschen angehört und besprochen; die Hauptrichtungen der Projektarbeit für 2010 erörtert; ordentliche Sitzungen der Regionalen Koordinierungsräte von Begegnungszentren der sieben Regionen Russlands abgehalten. Ferner fanden die Sitzungen der leitenden Gremien einer Reihe öffentlicher Vereinigungen der Russlanddeutschen föderaler Ebene mit Teilnahme der repräsentativen Leiter der Begegnungszentren, Deutsch-Russischen Häuser und sonstigen öffentlichen Organisationen der Russlanddeutschen aus allen Regionen Russlands statt, die die gesamte Palette der öffentlichen Bewegung der Russlanddeutschen der Russischen Föderation vertraten.
29.09.2009

"Der Prozess der Konsolidierung hat angefangen"

In Jekaterinburg fand die 1.Sitzung des neuen FNKA-Rates statt

 
Am 18.September fand in Jekaterinburg die erste Sitzung des Rates der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russladdeutschen nach dem außerordentlichen Kongress statt. Es wurde beschlossen, die Grundrichtungen der praktischen Tätigkeit der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen auszuarbeiten und später anzunehmen. Diese sind bereits in der Presse zur Kenntnisnahme der breiten russlanddeutschen Öffentlichkeit veröffentlicht. Es wurde eine Redaktionskommission gegründet, die beauftragt ist, Vorschläge über Änderungen und Ergänzungen der Satzung der FNKA der RD zu erarbeiten, die den aktuellen Bestimmungen des Föderalen Gesetzes der RF „Über Autonomie“ zu entsprechen haben. Nach der Sitzung des FNKA-Rates sagte Herr Martens, FNKA-Präsident, dass man bereits in Jekaterinburg sehen konnte, dass einige von denen, die nicht am Kongress in April teilgenommen hatten,  diesmal dabei waren. "Der Prozess der Konsolidierung hat angefangen", meint Martens.
24.09.2009

Die Chronik der Deportation der Russlanddeutschen

Die erste Welle der Deportation war vor 95 Jahren, im September 1914
 
Die Deportation der Russlanddeutschen fing nicht erst am 28. August 1941 an. Bereits während des Ersten Weltkrieges wurden Deutsche aus dem Westen des Russischen Imperiums in den Osten vertrieben. Am 13. Dezember 1915 hatte die russische Regierung einen Beschluss vorbereitet, nach dem die gesamte deutsche Bevölkerung des Wolga-Gebietes nach Sibirien verbannt werden musste. Die Februar-Revolution verhinderte die Umsetzung des Beschlusses (weiter lesen auf Deutsch).
10.07.2009

"Es gibt keinen Zweifel, dass das Justizministerium diese Veranstaltung für unlegitim halten wird"

 
Am 4. und 5. Juli fand in Moskau eine Veranstaltung statt, die das ehemalige Führungsteam der Föderalen National-kulturellen Autonomie organisiert und durchgeführt hat. Es behauptet, diese Veranstaltung sei ein ordentlicher FNKA-Kongress. RusDeutsch bat die Vize-Präsidentin der FNKA, Faina Glasunowa (gewählt am 5.April 2009) um einen Kommentar zu dieser Veranstaltung. Im Interview erklärt Frau Glasunowa, warum es sich nicht um einen normalen Kongress handelt und was die neue FNKA-Leitung vorhat, um die Spaltung in der Gesellschaft der Russlanddeutschen zu überwinden. 
09.07.2009

Deutscher Nationalrayon Asowo hat bei der russlanddeutschen Bevölkerung nach wie vor eine sehr hohe Anziehungskraft

 
Frank Willenberg, Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler; nationale Minderheiten; Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten“ im BMI, ist der einzige deutsche Beamte, der seit Entstehung des Deutschen Nationalrayons Asowo die Entwicklung der Siedlung beobachtet und sich im Prozess der Gewährleistung der Finanzmittel des BMI für den Rayon beteiligt. Nach dem Kurzbesuch in Asowo im Juni dieses Jahres teilte Herr Willenberg Portal RusDeutsch und der Moskauer Deutschen Zeitung seine Eindrücke mit.
26.06.2009

„Das Erreichen einer Muttersprachbindung bei den allermeisten Russlanddeutschen ist zunächst einmal eine Illusion“

 
Eins von Problemen der Russlanddeutschen, die jetzt im Mittelpunkt der Regierungskommission stehen, ist die Suche nach der eigenen Lösung für die Identitätspflege der Russlanddeutschen. Darüber sowie auch über andere Beschlüsse der 15.Sitzug der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen sprach im Interview fürs Portal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Co-Vorsitzender der Regierungskommission. 
20.06.2009

Ich rufe zur Geschlossenheit und zur Gemeinsamkeit auf
Christoph Bergner über die gesellschaftliche russlanddeutsche Bewegung

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Christoph Bergner wendet sich im Interview für die MDZ und ür das Internetportal RusDeutsche an die Russlanddeutschen - er außert sich zum Wandel in der Struktur der Selbstverwaltung der Russlanddeutschen und spricht von den geplanten Veränderungen in dem Förderkonzept der Bundesrepublik Deutschland zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation.
 

09.06.2009

Sowohl wir als auch die bundesdeutschen Behörden darauf ausgerichtet sind, den Bereich der Zusammenarbeit für die Russlanddeutschen als vorrangig zu erhalten"

 

Interview mit Maxim Trawnikow, Stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF

 

Im Vorfeld der 15. Sitzung der Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen gab Maxim Trawnikow, Co-Vorsitzender der Regierungskommission, ein Interview für das nformationsportal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung. Fragen über die bevorstehende Sitzung, über die Prioritäten der Hilfenpolitik der russischen Regierung für die Russlanddeutschen und den Leitungswechsel in der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen stellte der neue Präsident der FNKA Heinrich Martens.
 

10.04.2009

Beschluss des FNKA-Kongresses

Am 5. April fand in Moskau der 6. Ausserordentliche Kongress der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. Am Ende des Kongresses haben seine Teilnehmer den Beschluss vorgelesen. "Nach Entgegennahme und Besprechung der Berichte über die Arbeit des Rates und der Revisionskommission der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen (nachfolgend „FNKA“) werden vom Kongress im Berichtszeitraum ernsthafte Fehlgriffe bei der Tätigkeit der leitenden Gremien der FNKA festgestellt.  Der Präsident und das Präsidium der FNKA zeigten sich außerstande, die sich aus der Satzung der Organisation ergebenden vitalen Aufgaben festzulegen und zu lösen", steht es im Beschluss geschrieben.

05.03.2009

Der außerordentliche Kongress der FNKA findet im April statt

 
Am 28.Februar fand in Moskau die Vorstandssitzung der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. An dieser Sitzung haben 24 Vorstandsmitglieder teilgenommen. Es wurde beschlossen, den außerordentlichen Kongress der FNKA der Russlanddeutschen zu organisieren. Er findet bereits am 4.-5. April in Moskau statt.
16.12.2008

Die Geschichte der Foren der Begegnungszentren

„Wenn wir über die Ergebnisse des diesjährigen Forums der Begegnungszentren sprechen, muss man sagen, dass ihm die Foren von 2005, 2006 und 2007 den Weg geebnet haben“, so der IVDK-Vorsitzende Heinrich Martens. Wir bitten Ihnen den kurzen Überblick über die letzten Foren der Begegnungszentren. Ihre Schwerpunkte waren: die Verlängerung des Föderalen Präsidentenzielprogramms zur Entwicklung der sozial-ökonomischen und kulturellen Basis der Wiedergeburt der Russlanddeutschen für die Jahre 1997–2006 (Anapa, 2005); die Ergebnisse der vergangenen 15 Jahre im Bereich der deutsch-russischen Zusammenarbeit zugunsten der Russlanddeutschen (Moskau, 2006), Partnerschaften der Begegnungszentren und die Selbstorganisation der Russlanddeutschen“ (Moskau, 2007).

23.11.2008

In Aufbruchsstimmung

Der Event des Jahres für die russlanddeutschen Begegnungszentren fand am 12.-17. November in Moskau statt. An der Arbeit des 7. Forums, das vom Internationalen Verbandes der deutschen Kultur durchgeführt wurde, nahmen über 130 Vertreter der Begegnungszentren aus 41 Föderationssubjekten, Gäste aus den Partnerorganisationen der GUS-Staaten und Deutschlands, Delegation des deutschen BMI unter der Leitung von Dr. Christoph Bergner, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, sowie der Direktor des Departements für nationale Angelegenheiten des Regionalministeriums der RF Alexander Shurawskij teil.

19.02.2008

Das musikalische Astrachan lädt ein

Am 11. – 14. September findet in Astrachan der Internationale wissenschaftliche Kongress „Osten und Westen: ethnische Identität und das traditionelle Musikalische Erbe – Dialog der Zivilisationen und Kulturen“ statt. Gleichzeitig werden der Gesangwettbewerb „Die Stimmen der goldenen Steppe – 2008“ (11.-18. September) und das Jubiläumskonzert „Des Astrachaner Liedes“ anlässlich des 30. Jubiläums des Ensembles und der Tätigkeit seiner Leiterin Elena Schisckina-Fischer durchgeführt.

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