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Das Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch zum besten ethnischen Internet-Medien in Russland ernannt. Zu diesem Ergebnis kam die Jury des 2.Allrussischen Journalistenwettbewerbs  „SMIrotworetz 2009“ (MEDIEN-Friedensstifter) und am  16. November 2009 wurden bei der Zeremonie der Siegerehrung in Moskau die Namen der föderalen, regionalen und ethnischen Medien bekannt gegeben, die am besten die interethnische Beziehungen und die ethnokulturelle Entwicklung der Völker Russlands darstellen.
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Im Oktober 2010 wird in Russland eine Volkszaehlung durchgefuehrt. Was glauben Sie? Die Anzahl der Deutschen in Russland…
bleibt unverändert, wie im Jahr 2002 (ca. 600.000 Personen).
verringert sich: 500.000 bis 550.000 Personen.
erhöht sich: ca. 700.000 Personen.
liegt bei ca. 1.000.000 Personen
sonstiges


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31.01.2010

Ein Schritt in die Zukunft oder Potemkinsche Dörfer?

Das 8. Forum der Russlanddeutschen fand in Moskau statt

 
Das Forum gehört zum Hauptdiskussionsplatz auf der föderalen Ebene im öffentlichen Leben der Deutschen in der Russischen Föderation. In den letzten Januartagen fand das 8. Forum der Russlanddeutschen, und nämlich seine zweite Phase: Ende letzten Jahres wurden Maßnahmen durchgeführt, die den Boden für neue Entscheidungen und Auswertung der dreijährigen Arbeit bereiteten.
31.01.2010

Die Kehrseite der Medaille

Frank Willenberg gibt sein Abschiedsinterview
 
 
Deutschland führt seit Anfang der 90er die Hilfenpolitik zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation durch. Seitdem hat sich viel verändert: Dreimal wechselten die Aussiedlerbeauftragten, zweimal die von ihnen erklärten Prioritäten der Hilfenpolitik. Eine Mittlerorganisation (Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, VDA) räumte den Vorrang einer anderen Mittlerorganisation ein – der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Förderung hat sich fünfmal verringert. Die verantwortlichen Beamten kamen und gingen. Es blieb nur Frank Willenberg. Seit 1992 bis Ende 2009 beschäftigte er sich im Bundesinnenministerium mit der Problematik der Russlanddeutschen. Am 31. Dezember ging der Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler und nationale Minderheiten“ in Rente. Beim Abschied hat er unsere Fragen beantwortet.
28.12.2009

Kandidatenmaximum

Im Gebiet Omsk laufen die Vorbereitungen auf die Wahlen des Leiters des deutschen Nationalrayons
 
Am 15. Dezember gingen die Treffen mit den Teilnehmern der Parteiabstimmung (Primeries) zur Auswahl von Kandidaten von der Partei „Einiges Russland“ für die Position des Leiters des Munizipalgebildes „Deutscher Nationalrayon Asowo“ des Gebiets Omsk zu Ende. Nach Informationen des Portals  RusDeutsch hat dabei das jetzige Oberhaupt des Rayons, der 72jährige Bruno Reiter die Spitzenstellung, der im kommenden Jahr seine Kandidatur für die Wiederwahl aufstellen will.  Jedoch siegte in den Dörfern, wo Deutschstämmige heute einen beträchtlichen Anteil haben, Pawel Eckert, Leiter der Siedlung Zwetnopol. Die Wahlen finden am 14. März 2010 statt.
28.12.2009

Ein Jubiläum mit Fragezeichen

Deutsch-Russisches Haus Nowosibirsk feierte sein 20jähriges Bestehen
 
Am 11.-12. Dezember wurde in Nowosibirsk das 20jährige Bestehen des Deutsch-Russisches Hauses des Gebiets Nowosibirsk gefeiert. An den Festlichkeiten nahm der  Leiter des Departments für die Angelegenheiten der Spätaussiedler und nationalen Minderheiten des deutschen Bundesministeriums des Inneren Frank Willenberg teil. Eine spannende Note wurde ins traditionelle festliche Programm mit Konzerten und Ausstellungen von dem dabei anwesenden Vize-Gouverneur des Gebiets Nowosibirsk eingebracht, der bekanntgab, dass der heutige Direktor des DRH Josif Dukwen im März abgelöst wird, sowie von J.Dukwen selbst, der zusammen mit einigen Gästen verkündete, dass er mit der Tätigkeit des RKR Westsibiriens nicht einverstanden sei und daher eine neue Struktur zu gründen gedenke.
07.11.2009

"In den letzten Jahren im Bereich der Pflege der kulturellen Identität und Sprachkompetenz der Russlanddeutschen ein Stillstand sich bemerkbar machte"

 
Die Leitung der russlanddeutschen Dachverbände – Olga Hartmann (Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur) haben aktiv an der Arbeit der Sprachkonferenz teilgenommen. Außerdem begrüßten sie die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung. Wir bitten Ihnen die Texte ihrer Vorträge an.  
19.09.2009

Sitzung des Organisationskomitees zur Vorbereitung einer Sprachkonferenz

 
Am 17. September fand im Deutsch-Russischen Haus in Moskau ein Arbeitstreffen des Organisationskomitees zur Vorbereitung der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Aktuelle Fragen des Lernens und Lehrens der deutschen Sprache: Die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und Entwicklung der Identität der Russlanddeutschen“. Besprochen wurden das Programm der geplanten Konferenz, die Teilnehmerliste sowie die Liste der bereits eingegangenen Bewerbungen (die Bewerbungsfrist endet erst am 25. September, so dass man sich noch bewerben kann). Außerdem wurden die Zwischenergebnisse des Monitoringprojektes „Bewertung der Effektivität der Spracharbeit im Deutschunterricht für Russlanddeutsche“ vorgestellt. Weiteres auf unserem Portal (rechts unter „Aktuell“, „Internationale Sprachkonferenz“)! 
23.08.2009

Der Theatersommer, die theatralische Region Altai

 
„Tuck, tuck, im Zug,  waren viele Fragen, die Antworten gaben. Die Hitze glüht, der Sommer ist gut…“ – ertönte es in den Köpfen der „Zugvögel“ – Teilnehmer der sommerlichen Theaterschule in der Region Altai während der Fahrt bis zum Ort der Durchführung des Projekts. Für viele war es gerade kein kurzer Weg zum Traum, professioneller Schauspieler zu werden oder dies mindestens zu versuchen, zur einmaligen Welt der Bühne und der schauspielerischen Meisterschaft näher zu kommen. Also, 25 Jugendliche aus allen Ecken unseres großen Landes: Syktywkar, Marx, Tscherepowez, Perm, Moskau, Tomsk, Taganrog und anderen Städten haben sich vom 24. Juli bis zum 02. August in der Siedlung Halbstadt im Deutschen Nationalrayon (die Region Altai)  versammelt, um sich in die Atmosphäre des Theaters zu stürzen.
09.07.2009

Deutscher Nationalrayon Asowo hat bei der russlanddeutschen Bevölkerung nach wie vor eine sehr hohe Anziehungskraft

 
Frank Willenberg, Leiter der Unterabteilung „Spätaussiedler; nationale Minderheiten; Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten“ im BMI, ist der einzige deutsche Beamte, der seit Entstehung des Deutschen Nationalrayons Asowo die Entwicklung der Siedlung beobachtet und sich im Prozess der Gewährleistung der Finanzmittel des BMI für den Rayon beteiligt. Nach dem Kurzbesuch in Asowo im Juni dieses Jahres teilte Herr Willenberg Portal RusDeutsch und der Moskauer Deutschen Zeitung seine Eindrücke mit.
03.07.2009

1. Juli – Tag der zweiten Geburt des Deutschen Nationalrayons im Altai

 
Die ersten deutschen Siedlungen im Altai sind Ende des 19. – Anfang des 20. Jh. entstanden. Im Jahre 1927 wurde im Slawgoroder Kreis der Deutsche Nationalrayon mit dem Zentrum im Dorf Halbstadt gegründet. Das Gebiet schloss 57 Dörfer mit 13 155 Bewohnern, davon 96 % Deutsche ein. Im Oktober 1938 wurde der Rayon aufgelöst und erst am 1.Juli 1991 nahezu in seinen ursprünglichen Grenzen wiederhergestellt. Das Territorium des Deutschen Nationalrayons beträgt 1450 km² und besteht aus 16 Dörfern mit etwa 22 000 Bewohnern. Darunter sind etwa 10 000 Deutsche.
26.06.2009

„Das Erreichen einer Muttersprachbindung bei den allermeisten Russlanddeutschen ist zunächst einmal eine Illusion“

 
Eins von Problemen der Russlanddeutschen, die jetzt im Mittelpunkt der Regierungskommission stehen, ist die Suche nach der eigenen Lösung für die Identitätspflege der Russlanddeutschen. Darüber sowie auch über andere Beschlüsse der 15.Sitzug der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen sprach im Interview fürs Portal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Co-Vorsitzender der Regierungskommission. 
26.06.2009

„Die Lage ist sehr angespannt“

Der Vorsitzende des Nationalitäten-Komitees der Duma über die Mängel der russischen Minderheitenpolitik

 

Walentin Kupzow, Duma-Abgeordneter der Kommunistischen Partei und Vorsitzender des Komitees für Nationalitätenpolitik, sieht die Konzeptlosigkeit Russlands in diesem Bereich als einen der Hauptgründe für die Krisenherde im Kaukasus und für den zunehmenden Rassismus in der russischen Gesellschaft. Dafür ist die Arbeit der Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen wie ein Traum – so gut funktioniert sie und so viel für die Russlanddeutschen von beiden Regierungen gemacht wird.

 

23.06.2009

„Keine Volksgruppe in Russland bekommt soviel Fördermittel wie Russlanddeutsche“

 
 
Die Thesen der Rede vom Maxim Trawnikow, stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF, auf der 15.Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Maxim Trawnikow berichtete über den Verlauf des Föderalen Zielprogramms für die Russlanddeutschen, die Ausweitung von Partnerschaftsbeziehungen und die Bedeutung der Konsolidierung der russlanddeutschen Dachorganisationen für die Regierung.
21.06.2009
Frischer Wind im deutschen Dorf
Im russlanddeutschen Nationalrayon Asowo soll deutsche Kultur wieder eine größere Rolle spielen
 
Zwar haben die Russlanddeutschen im heutigen Russland keine eigene Republik, doch gibt es für die einstigen Vertriebenen zwei deutsche Nationalrayons in Westsibirien – dort, wo sie angesiedelt waren, bevor die Sowjetunion ihnen 1918 ein Territorium an der Wolga zuwies. Die Rayons wurden Anfang der 90er Jahre gegründet. Sie gelten den Russlanddeutschen als „Inseln der Hoffnung“. Mitte Juni kamen Vertreter der deutschen und russischen Regierungen in Omsk zusammen, um die Ergebnisse des teuersten Projektes in der Geschichte der Hilfenpolitik der beiden Länder zugunsten der deutschen Minderheit zu bewerten. Sie hielten für den Rayon, den sie besuchten, fest, dass die deutschen Bräuche und die deutsche Sprache mehr gefördert werden muss.
15.12.2008

„Mit dem Regionalministerium wird so effizient gearbeitet wie nie zuvor“

So beurteilt der Administrationsleiter des Deutschen Nationalrayons im Altai die Zusammenarbeit mit dem Ministerium bei der Umsetzung des Föderalen Zielprogramms zur Unterstützung der Russlanddeutschen, welches für den Zeitraum von 2008 bis 2012 konzipiert wurde. Im Grunde genommen ist es ein russisches Investitionsprogramm, in dessen Rahmen im Jahr 2007 die Schule um 200 Plätze erweitert, 25 Zweifamilienhäuser und ein Kesselhaus im Dorf Halbstadt gebaut, die Straßendecke in den Dörfern des Rayons ausgebessert und eine Generalüberholung des Wasserversorgungssystems durchgeführt wurde.

14.09.2008

Aufgabe ersten Ranges

Deutsche Minderheiten erhalten weiterhin Unterstützung der Bundesregierung


In Berlin fand am 3. und 4. September die Fachkonferenz „Zwei Jahrzehnte Politik für Aussiedler und nationale Minderheiten — Bilanz und Perspektiven” statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte, dass die Bemühungen um das Wiederaufleben der deutschen Minderheiten in den Ländern des ehemaligen Ostblocks von der bundesdeutschen Regierung weiter unterstützt werden wird.

16.08.2008

Ein schöner Job

„Ich war im Innenausschuss für Staatsbürgerschafts- und für Asylrecht zuständig und war auch in dem Ausschuss für Zuwanderung, der das Zuwanderungsgesetz vorbereitet hat,“ am 23. August 2005 erzählte Hans-Peter Kemper Schülern in Attendorn, wie er zum neuen Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten wurde. „So hatte ich mit dieser Problematik immer schon zu tun. Und als jetzt mein Vorgänger ausgeschieden ist, wurde ein neuer Aussiedlerbeauftragter gesucht. Da hat Innenminister Otto Schily mich gefragt, ob ich das machen wollte, und ich hab "ja" gesagt. Es ist ein schöner Job“.

18.06.2008

Die Deutschen auf Inspektionstour an der Wolga

Das Wolga-Mütterchen hinab, von Samara bis nach Wolgograd, fuhr Mitte Juni die Delegation der Bundesministerium des Innern von den Ufern des Vater Rheins. Sie vereinte Mitarbeiter des Bonner Referats für Spätaussiedlerfragen und Nationale Minderheiten, sowie Vertreter der Mittlerorganisation — der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Deutschen Botschaft in Moskau. An der Spitze der Delegation stand der Parlamentarische Staatssekretär, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationale Minderheiten Dr. Christoph Bergner (CDU).

11.04.2008

Neuer Landrat in Halbstadt

Die Verwaltung des Deutschen Nationalrayons im Gebiet Altai hat am 7. April Fjodor Eckert zum neuen Landrat des Rayons ernannt. Er tritt seinen Dienst am 15. April dieses Jahres an.

13.03.2008

Neuer Auftrieb für die Minderheiten

Die russische Regierung will die Russlanddeutschen mit drei Milliarden Rubel unterstützen


Die Russlanddeutschen kommen wieder in den Genuss eines eigens für sie eingerichteten Förderprogramms der russischen Regierung. Ende Februar wurde das Föderale Zielprogramm "Entwicklung des sozial-wirtschaftlichen und ethno-kulturellen Potentials der Russlanddeutschen für 2008 bis 2012“ verabschiedet.

29.01.2008

Von Tomsk – an Omsk

Am 25.-26. Januar fanden Tage der russlanddeutschen Kultur des Tomsker Gebiets in Omsk statt. Der Veranstalter war die Deutsche National-Kulturelle Autonomie des Omskaer Gebiets mit der Unterstützung des regionalen Kulturministeriums. Das Programm beinhaltete Konzerte und Gespräche der Leiter der russlanddeutschen Begegnungszentren der Tomsker und der Omsker Gebiete. Das Ziel der Veranstaltung ist die Entwicklung der überregionalen kulturellen Beziehungen.

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