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| 22.07.2010 |
Podiumsdiskussion zum Notaufnahmelager Marienfelde „Weichenstellung für die Integration“
Anlässlich der Sonderausstellung „Alles auf Anfang. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin“ findet am 27. Juli 2010 um 19 Uhr in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde (Berlin) die Podiumsdiskussion zum Thema „Weichenstellung für die Integration“ statt.
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| 16.07.2010 |
Christoph Bergner: „Der Prozess muss weiter gehen“
Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Christoph Bergner bekleidet seit Februar 2006 das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung und RusDeutsch erklärt Christoph Bergner, was die Organisationen der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation demnächst erwartet. |
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| 14.07.2010 |
„Weder deutsche Dörfer noch deutsche Bauern“
Seit der Ausreisewelle der 90er Jahre ist für die deutsche Diaspora in Usbekistan nichts mehr, wie es war
Auf der Suche nach einem besseren Leben hat es Tausende Deutsche im 19. Jahrhundert nach Usbekistan verschlagen. Auf der Suche nach einem besseren Leben haben ihre Nachfahren Usbekistan auch wieder verlassen, am Ende des 20. Jahrhunderts war das, nach dem Zerfall der Sowjetunion. Die meisten wanderten nach Deutschland aus, andere nach Russland. Geblieben sind geschätzte 6 000 bis 12 000 Menschen. Die deutsche Diaspora droht ihre Identität zu verlieren. Deutschland versucht, mit konkreter Hilfe gegenzusteuern. |
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| 30.06.2010 |
In Omsk fand eine der größten Konferenzen zur Geschichte der Sibiriendeutschen statt
Im Juni 2010 fand in Omsk die Vl. Internationale wissenschaftliche Konferenz „Sibiriendeutsche: Geschichte und Kultur“ statt. Im Rahmen der Konferenz setzten sich die Teilnehmer mit vielen historischen und modernen Fragen der Sibiriendeuschen auseinander: mithilfe von vielen spannenden Vorträgen, Diskussionen und einem umfangreichen Rhamenprogramm. |
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| 24.06.2010 |
RusDeutsch auf Änderungskurs
Wie koordiniert man besser die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Medien der Russlanddeutschen? Wie verwendet man sinnvoller neue Internet-Technologien bei der Arbeit mit Russlanddeutschen und wie gewinnt man neue User auf den Internetseiten der russlanddeutschen Organisationen? Mit diesen und anderen Fragen befassten sich die Teilnehmer des Seminars „Neue Medienmöglichkeiten für die Präsentation der deutschen Minderheit im Internet-Raum“, welches im Rahmen des Programms „Förderung der Avantgarde“ Mitte Juni in Neuss und Bonn stattfand. |
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| 23.06.2010 |
„Die Welt im Wort“ – Zwischenbilanz
Der Literaturclub des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur (IVDK) „Die Welt im Wort“ verabschiedet sich in die Sommerpause und zieht positive Zwischenbilanz. Seit der Gründung des Clubs im Januar 2010 konnten bereits mehrere Veranstaltungen mit interessanten Gästen und interessiertem Publikum organisiert werden. |
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| 14.12.2009 |
Deutsche neuen Russlands
In Moskau fand eine Konferenz für Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen statt
Am 7.-9. Dezember fand in Moskau die 2. Wissenschaftlich-praktische Konferenz „Deutsche neuen Russlands: Probleme und Entwicklungsperspektiven“ statt. An ihrer Arbeit nahmen über 20 Wissenschaftler und Praktiker aus Russland und Kasachstan teil. Am letzten Tag der Konferenz schlossen sich ihnen die Leiter russlanddeutscher Begegnungszentren an: Von den Wissenschaftlern wurden die Ergebnisse der von ihnen 2009 im Auftrag der Regierungen Deutschlands und Russlands durchgeführten ethnosoziologischen Monitorings der Begegnungszentren der Russlanddeutschen vorgestellt. Erstmals in der gesamten Geschichte der Konferenzen der Internationalen Vereinigung der Forscher der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen arbeitete auch eine Jugendsektion. |
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| 24.11.2009 |
Erste Vorboten
In Jaroslawl und Kostroma findet die 2. Partnerschaftskonferenz statt
Vor genau zwei Jahren wurden im Rahmen des 6. Forums der Begegnungszentren der Russlanddeutschen in Moskau die ersten sechs Abkommen über die Partnerschaft zwischen den Begegnungszentren und den Gruppen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unterzeichnet. Ende dieses Herbstes sollen auf der 2. Partnerschaftskonferenz, die in Jaroslawl und Kostroma stattfindet, die Ergebnisse der zweijährigen Zusammenarbeit und deren Erfolge und Fehler besprochen, Partnerschaftsprojekte für 2010-2011 ausgearbeitet sowie Instrumente der gemeinsamen Arbeit entwickelt werden. Die Konferenz wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur, gefördert durch das Ministerium für regionale Entwicklung der Russischen Föderation und das deutsche Bundesministerium des Innern, organisiert. |
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| 24.11.2009 |
„Alleingelassen“ in Russland
Von den Schülern in Russland wurde die interessanteste deutschsprachige Neuerscheinung für Jugendliche genannt
Am 16.November fand in Moskau in der Deutschen Schule bei Deutscher Botschaft das Finale des Wettbewerbs „Lesefüchse“ statt. Dieser Wettbewerb wird bereits seit zwei Jahren von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) durchgeführt und daran nahmen neben den Schulen mit erweitertem Deutschunterricht, die mit der ZfA zusammenarbeiten, auch die Begegnungszentren der Russlanddeutschen Zentralrusslands, Nordurals und Sibiriens teil. |
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| 15.11.2009 |
„Unser "Deutschtum" ist unser „+“ und „Bonus“, kein Hindernis“
Olga Martens, stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, zuständig für Informations- und Spracharbeit, hielt auf der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Aktuelle Fragen des Lernens und Lehrens der deutschen Sprache: Sprache als Grundlage für die Identitätssicherung der Russlanddeutschen" den Impulsvortrag zum Thema „Fremde Muttersprache: zu Fragen der Identitätssicherung durch die Sprache und die Einbeziehung der Selbstorganisation der Russlanddeutschen in diesen Prozess“ |
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| 15.11.2009 |
Bildungsstandards der neuen Generation können den Interessen nationaler Minderheiten gerecht werden
Zur Teilnahme an der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz für Probleme des Erlernens der deutschen Sprache, die am 28.-31. Oktober in Moskau stattfindet, sind Vertreter föderaler und regionaler Bildungsverwaltungsorgane eingeladen. Die Leiterin des Zentrums für nationale Bildungsangelegenheiten am Föderalen Institut für Bildungsentwicklung des Ministeriums für Bildung und Forschung der Russischen Föderation, Mitglied des Organisationskomitees der Konferenz Olga Artemenko präsentierte ihren Vortrag „Staatssprachen und Muttersprachen im Kontext der neuen Gesetzgebung im Bildungsbereich“. |
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| 13.11.2009 |
Modernisierung und Neustart
„Es ist die wichtige Konferenz. Wir sind der Hoffnung, dass Schwan, Krebs und Hecht danach mit dreifacher Kraft in eine Richtung vom Platz vorrücken können“, so begann die Rede Elena Bobrowskaja, Leiterin des Regionalen Koordinierungsrates der Begegnungszentren Ostsibiriens, an der wissenschaftlich-praktischen Konferenz über aktuelle Fragen des Lernens der Muttersprache für Russlanddeutsche. Die Frage der Koordinierung und Systematisierung der Handlungen aller Interessenten bei der Lösung dieses Problems war eine der Hauptrichtungen der Konferenz. |
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| 11.11.2009 |
Lesefüchse – Finale in Moskau
Am 16. November findet in der Botschaftsschule in Moskau das gesamtrussische Finale des Projekts „Lesefüchse“ statt. Dieses Projekt wird von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) bereits seit zwei Jahren aufeinander erfolgreich abgewickelt. In diesem Jahr schlossen sich dem Projekt die Begegnungszentren der Pilotregion Zentralrussland und Ural an, obwohl es ihrem Vertreter nicht gelang, ins Finale einzuziehen. Sibirische Begegnungszentren der Russlanddeutschen hingegen sind seit zwei Jahren aktive und erfolgreiche Teilnehmer. Im Finale werden sie durch die deutschstämmige Jekaterina Bazhenowa aus Kiseljowsk vertreten. |
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| 10.11.2009 |
"Haben Sie keine Angst vor der Modernisierung! Es hängt sehr viel von Ihnen ab!“
Die in Moskau stattfindende internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Aktuelle Fragen rund um den Unterricht und das Erlernen der deutschen Sprache: die Sprache als Grundlage für die Erhaltung und die Entwicklung der Identität von Russlanddeutschen“ hat vor kurzem begonnen. Es ist das erste Mal, dass Russlanddeutsche eine Veranstaltung zu diesem Thema in dieser Größenordnung durchführen. Zu der Konferenz kamen über 100 Gäste und Teilnehmer aus Russland, Kasachstan, Deutschland, Dänemark, Ungarn, Armenien und den USA.
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| 07.11.2009 |
"In den letzten Jahren im Bereich der Pflege der kulturellen Identität und Sprachkompetenz der Russlanddeutschen ein Stillstand sich bemerkbar machte"
Die Leitung der russlanddeutschen Dachverbände – Olga Hartmann (Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur) haben aktiv an der Arbeit der Sprachkonferenz teilgenommen. Außerdem begrüßten sie die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung. Wir bitten Ihnen die Texte ihrer Vorträge an. |
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| 07.11.2009 |
„Wir können stolz auf unsere Erfolge sein, müssen aber gleichzeitig einsehen, dass es Probleme gibt“
„Wir können heute einem sehr bedeutsamen Ereignis beiwohnen – es ist bedeutsam für die Analyse der Perspektiven und die Wahl der Entwicklungsrichtungen der Spracharbeit, die durch die Begegnungszentren der Russlanddeutschen geleistet wird, es ist aber auch bedeutsam für die Entwicklung der Partnerschaften mit deutschen Mittlerorganisationen. Die Idee dieser Konferenz, die von zahlreichen Partnern unterstützt wurde, entstand im Internationalen Verband der deutschen Kultur – sie ist das Gebot der Stunde und eine logische Folge der bisherigen Tätigkeit des IVDK“, so begann Elena Bobrowskaja, Leiterin des Regionalen Koordinierungsrates der Begegnungszentren Ostsibiriens, ihren Vortrag über die praktische Organisation des Erlernens der deutschen Sprache in der Projekttätigkeit des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur. |
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| 06.11.2009 |
„Beherrschung und Anwendung der deutschen Sprache ist eine wichtige Voraussetzung für die Identitätssicherung“
Der zweite Tag der wissenschaftlich-praktischen Konferenz, der im Goethe-Institut durchgeführt wurde, hat angefangen mit einem Begrüßungswort des Leiters vom Goethe-Institut in Moskau, Johannes Ebert. Danach hatte das Wort Maxim Trawnikov, stellvertretender Minister für die regionale Entwicklung der Russischen Föderation. Im Namen der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen begrüßte die Teilnehmer der Konferenz der FUEV-Präsident, Hans Heinrich Hansen. |
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| 03.10.2009 |
Ohne Kultur können wir nicht leben
Ein Treffen russlanddeutscher Kultur- und Kunstschaffenden in Uljanowsk
Bereits vor fünfzehn Jahren gab es in jedem Zentrum der deutschen Kultur eigene Tanz- oder Gesangkollektive, talentierte Autoren verfassten Liedertexte und Erzählungen. Die Zeit verging und viele damalige Aktivisten siedelten nach Deutschland aus oder verloren sich im Alltagsleben. Was geht eigentlich in russlanddeutscher Kultur vor sich und wie geht es weiter in der Zeit der Krise? Nach der Antwort auf diese sowie auf viele weitere Fragen suchten dreißig Delegierte, die am 21.-24.September in Uljanowsk zum 1. Treffen der Kultur- und Kunstschaffenden zusammenkamen. |
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| 30.09.2009 |
Die rechtliche und soziale Rehabilitierung der Deutschen in der Praxis – was wird dafür getan?
Was verstehen diejenigen, die Repressionen ausgesetzt waren, selbst unter dem Begriff „Rehabilitierung"? Den Wiederaufbau der Republik? Einen Kniefall samt Entschuldigung seitens der Vertreter der Macht? Eine rechtliche Gleichstellung mit den Kriegsveteranen und die Gewährung einer Reihe von Vergünstigungen für diejenigen, die an der Heimatfront, d. h., in der Arbeitsarmee, „das Metall des Sieges schmiedeten“? Im Juli dieses Jahres erhielt Heinrich Martens, der Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK) und Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie (FNKA) der Russlanddeutschen von der Vereinigung der Deutschen des Gebiets Nowosibirsk einen Brief mit der Bitte um Unterstützung bei Problemen von Russlanddeutschen, die Repressionen ausgesetzt waren. Im Folgenden veröffentlichen wir mit Erlaubnis der Verfasserin einen Ausschnitt aus ihrem Brief sowie einen Ausschnitt aus dem Antwortschreiben von Heinrich Martens. |
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| 30.09.2009 |
Der Präsident der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen, Hans Heinrich Hansen:
„Aktive Minderheitenarbeit ist kluge Sicherheitspolitik“
Egal, ob Straßenschlachten zwischen Esten und Russen in Tallinns Altstadt oder der Krieg in Georgien – eines hatten diese Konflikte aus den vergangenen beiden Jahren gemeinsam: Nationale Minderheiten spielten eine bedeutende Rolle. Minderheitenpolitik wird von vielen europäischen Regierungen stiefmütterlich behandelt – mit schwerwiegenden Konsequenzen.Die Föderalistsiche Union europäischer Volksgruppen (FUEV) setzt sich für die Stärkung der Minderheitenrechte ein. Auf ihrem Jahreskongress Ende September - Anfang Oktober feiert die Union das 60-jährige Bestehen. Unsere Redakteurin Diana Laarz sprach mit dem FUEV-Präsidenten Hans Heinrich Hansen.
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