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| 14.07.2010 |
„Weder deutsche Dörfer noch deutsche Bauern“
Seit der Ausreisewelle der 90er Jahre ist für die deutsche Diaspora in Usbekistan nichts mehr, wie es war
Auf der Suche nach einem besseren Leben hat es Tausende Deutsche im 19. Jahrhundert nach Usbekistan verschlagen. Auf der Suche nach einem besseren Leben haben ihre Nachfahren Usbekistan auch wieder verlassen, am Ende des 20. Jahrhunderts war das, nach dem Zerfall der Sowjetunion. Die meisten wanderten nach Deutschland aus, andere nach Russland. Geblieben sind geschätzte 6 000 bis 12 000 Menschen. Die deutsche Diaspora droht ihre Identität zu verlieren. Deutschland versucht, mit konkreter Hilfe gegenzusteuern. |
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| 20.04.2010 |
Stecken geblieben in Potsdam, aber weiter gekommen in der Kommission
Am Anreisetag, den 14. April 2010, konnte sich keiner von den Teilnehmern der 16. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeut-schen in Potsdam vorstellen, dass ihr Aufenthalt sich unerwartet um einige Zeit verlängern würde. Schuld daran war allerdings keine Verhärtung der Fronten, die man sich vielleicht als Grund ausmalen könnte, sondern eine riesige Vulkanaschewolke, die sich von Island aus in dem gesamten europäischen Luftraum verteilte und somit den Flugverkehr lahm legte. Die Naturkatastrophen lassen mit sich nicht reden, sie ereignen sich einfach. |
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| 28.12.2009 |
Ein Jubiläum mit Fragezeichen
Deutsch-Russisches Haus Nowosibirsk feierte sein 20jähriges Bestehen
Am 11.-12. Dezember wurde in Nowosibirsk das 20jährige Bestehen des Deutsch-Russisches Hauses des Gebiets Nowosibirsk gefeiert. An den Festlichkeiten nahm der Leiter des Departments für die Angelegenheiten der Spätaussiedler und nationalen Minderheiten des deutschen Bundesministeriums des Inneren Frank Willenberg teil. Eine spannende Note wurde ins traditionelle festliche Programm mit Konzerten und Ausstellungen von dem dabei anwesenden Vize-Gouverneur des Gebiets Nowosibirsk eingebracht, der bekanntgab, dass der heutige Direktor des DRH Josif Dukwen im März abgelöst wird, sowie von J.Dukwen selbst, der zusammen mit einigen Gästen verkündete, dass er mit der Tätigkeit des RKR Westsibiriens nicht einverstanden sei und daher eine neue Struktur zu gründen gedenke. |
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| 15.11.2009 |
„Unser "Deutschtum" ist unser „+“ und „Bonus“, kein Hindernis“
Olga Martens, stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, zuständig für Informations- und Spracharbeit, hielt auf der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Aktuelle Fragen des Lernens und Lehrens der deutschen Sprache: Sprache als Grundlage für die Identitätssicherung der Russlanddeutschen" den Impulsvortrag zum Thema „Fremde Muttersprache: zu Fragen der Identitätssicherung durch die Sprache und die Einbeziehung der Selbstorganisation der Russlanddeutschen in diesen Prozess“ |
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| 07.11.2009 |
"In den letzten Jahren im Bereich der Pflege der kulturellen Identität und Sprachkompetenz der Russlanddeutschen ein Stillstand sich bemerkbar machte"
Die Leitung der russlanddeutschen Dachverbände – Olga Hartmann (Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur) haben aktiv an der Arbeit der Sprachkonferenz teilgenommen. Außerdem begrüßten sie die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung. Wir bitten Ihnen die Texte ihrer Vorträge an. |
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| 05.07.2009 |
Bekanntgabe der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
Erweiterung des Pilotprojekts „Die Koordination und Organisation der Tätigkeit des Netzes von Begegnungszentren der Russlanddeutschen der Zentral- und Uralregion der Russischen Föderation“
Eine Erweiterung des Pilotprojekts auf die Projektregion Südwestrussland (Regionen: Astrachan, Baschkortystan, Krasnodar, Nordossetien, Orenburg, Pensa, Rostov, Samara, Saratov, Stavropol, Tatarstan, Uljanovsk, Wolgograd) wurde vom Bundesministerium des Innern im Juni 2009 positiv entschieden. Die GTZ wurde beauftragt, durch Vertrag zwischen GTZ und IVDK die Erweiterung umzusetzen. |
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| 26.06.2009 |
„Das Erreichen einer Muttersprachbindung bei den allermeisten Russlanddeutschen ist zunächst einmal eine Illusion“
Eins von Problemen der Russlanddeutschen, die jetzt im Mittelpunkt der Regierungskommission stehen, ist die Suche nach der eigenen Lösung für die Identitätspflege der Russlanddeutschen. Darüber sowie auch über andere Beschlüsse der 15.Sitzug der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen sprach im Interview fürs Portal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Co-Vorsitzender der Regierungskommission. |
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| 26.06.2009 |
„Die Lage ist sehr angespannt“
Der Vorsitzende des Nationalitäten-Komitees der Duma über die Mängel der russischen Minderheitenpolitik
Walentin Kupzow, Duma-Abgeordneter der Kommunistischen Partei und Vorsitzender des Komitees für Nationalitätenpolitik, sieht die Konzeptlosigkeit Russlands in diesem Bereich als einen der Hauptgründe für die Krisenherde im Kaukasus und für den zunehmenden Rassismus in der russischen Gesellschaft. Dafür ist die Arbeit der Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen wie ein Traum – so gut funktioniert sie und so viel für die Russlanddeutschen von beiden Regierungen gemacht wird.
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| 23.06.2009 |
„Keine Volksgruppe in Russland bekommt soviel Fördermittel wie Russlanddeutsche“
Die Thesen der Rede vom Maxim Trawnikow, stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF, auf der 15.Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Maxim Trawnikow berichtete über den Verlauf des Föderalen Zielprogramms für die Russlanddeutschen, die Ausweitung von Partnerschaftsbeziehungen und die Bedeutung der Konsolidierung der russlanddeutschen Dachorganisationen für die Regierung. |
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| 21.06.2009 |

15. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission
für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen
Die Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation trat am 10. und 11. Juni 2009 in Omsk zu ihrer 15. Sitzung zusammen. Die Sitzung fand unter der Leitung des stellvertretenden Ministers im Ministerium für Regionalentwicklung der Russischen Föderation, Maxim A. Trawnikow, und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten in Deutschland, MdB Dr. Christoph Bergner, statt. Die Hilfsmaßnahmen für die deutsche Minderheit in der Russischen Föderation sowie die Ausgestaltung des weiteren Engagements beider Seiten waren zentraler Gegenstand der Erörterungen.
Protokoll der 15. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen (Russisch, Deutsch) |
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| 21.06.2009 |
Frischer Wind im deutschen Dorf
Im russlanddeutschen Nationalrayon Asowo soll deutsche Kultur wieder eine größere Rolle spielen
Zwar haben die Russlanddeutschen im heutigen Russland keine eigene Republik, doch gibt es für die einstigen Vertriebenen zwei deutsche Nationalrayons in Westsibirien – dort, wo sie angesiedelt waren, bevor die Sowjetunion ihnen 1918 ein Territorium an der Wolga zuwies. Die Rayons wurden Anfang der 90er Jahre gegründet. Sie gelten den Russlanddeutschen als „Inseln der Hoffnung“. Mitte Juni kamen Vertreter der deutschen und russischen Regierungen in Omsk zusammen, um die Ergebnisse des teuersten Projektes in der Geschichte der Hilfenpolitik der beiden Länder zugunsten der deutschen Minderheit zu bewerten. Sie hielten für den Rayon, den sie besuchten, fest, dass die deutschen Bräuche und die deutsche Sprache mehr gefördert werden muss.
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| 21.06.2009 |
Die Jugend ist mit dabei
Für die Erhaltung der deutschen Minderheiten in der Russischen Föderation leisten die Partnerschaften nach Deutschland wichtige Beiträge. Hier kommt der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland eine besondere Bedeutung zu. Der Vertreter der Landsmannschaft nimmt bereits zum zweiten Mal an der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen teil. Im Rahmen des weiteren Ausbaus der Partnerschaften hat an der 15.Sitzung der Regierungskommission in Omsk auch die Vorsitzende des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland Elena Bechtold teilgenommen. Im Interview für das Portal RusDeutsch teilt sie ihre Eindrücke von der Kommission mit und spricht über den Ausbau der Partnerschaften. |
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| 20.06.2009 |
Ich rufe zur Geschlossenheit und zur Gemeinsamkeit auf
Christoph Bergner über die gesellschaftliche russlanddeutsche Bewegung
Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Christoph Bergner wendet sich im Interview für die MDZ und ür das Internetportal RusDeutsche an die Russlanddeutschen - er außert sich zum Wandel in der Struktur der Selbstverwaltung der Russlanddeutschen und spricht von den geplanten Veränderungen in dem Förderkonzept der Bundesrepublik Deutschland zugunsten der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation.
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| 09.06.2009 |
Sowohl wir als auch die bundesdeutschen Behörden darauf ausgerichtet sind, den Bereich der Zusammenarbeit für die Russlanddeutschen als vorrangig zu erhalten"
Interview mit Maxim Trawnikow, Stellvert. Minister für Regionalentwicklung der RF
Im Vorfeld der 15. Sitzung der Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen gab Maxim Trawnikow, Co-Vorsitzender der Regierungskommission, ein Interview für das nformationsportal RusDeutsch und die Moskauer Deutsche Zeitung. Fragen über die bevorstehende Sitzung, über die Prioritäten der Hilfenpolitik der russischen Regierung für die Russlanddeutschen und den Leitungswechsel in der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen stellte der neue Präsident der FNKA Heinrich Martens.
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| 23.04.2009 |
Es gibt noch viel zu tun
Im September finden Bundestagswahlen statt. Danach wird die Regierung gebildet. Für die Russlanddeutschen in Russland und in Deutschland die Schlüsselfigur in der Regierung ist der Aussiedlerbeauftragte. Seit Februar 2006 wird dieses Amt von Dr. Christoph Bergner bekleidet, Mitglied des Deutschen Bundestages, CDU-Politiker, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Im Interview mit RusDeutsch zieht er eine Bilanz seiner Arbeit in dieser Legislaturperiode und spricht über die Pläne für die Zukunft. |
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| 23.04.2009 |
FNKA macht sich an die Arbeit
Probleme konkreter Menschen und die Unterstützung der Tätigkeit der regionalen und örtlichen Autonomien werden im Vordergrund der Arbeit der sich erneuernden FNKA stehen. „Obwohl die Föderale Autonomie juristisch gesehen bereits seit 1997 existiert, werden wir in der Praxis quasi von Null anfangen müssen“, so der kürzlich ausgewählte Präsident der FNKA Heinrich Martens. In diesem Interview spricht er über die Rehabilitation der Russlanddeutschen und die Wiederherstellung der Republik der Wolgadeutschen, die Ergebnisse der vor kurzem stattgefundenen FKNA-Tagung und das Reformieren der Beziehung der Organisation der Russlanddeutschen zur Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). |
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| 10.04.2009 |
Beschluss des FNKA-Kongresses
Am 5. April fand in Moskau der 6. Ausserordentliche Kongress der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen statt. Am Ende des Kongresses haben seine Teilnehmer den Beschluss vorgelesen. "Nach Entgegennahme und Besprechung der Berichte über die Arbeit des Rates und der Revisionskommission der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen (nachfolgend „FNKA“) werden vom Kongress im Berichtszeitraum ernsthafte Fehlgriffe bei der Tätigkeit der leitenden Gremien der FNKA festgestellt. Der Präsident und das Präsidium der FNKA zeigten sich außerstande, die sich aus der Satzung der Organisation ergebenden vitalen Aufgaben festzulegen und zu lösen", steht es im Beschluss geschrieben. |
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| 02.03.2009 |
RusDeutsch: Bilanz, Anreiz und Perspektiven
Jetzt, wenn wir die Bilanz der Informationsarbeit des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Jahr 2008 ziehen, möchten wir vor allem uns bei unseren aktivsten Korrespondenten bedanken, das Konzept der Informationsarbeit des IVDK noch einmal vorstellen, uns zusammen über unsere Fortschritte freuen und über unsere Pläne für das Jahr 2009 erzählen. Zu den Informationsressourcen des IVDK gehören außer dem zweisprachigen Informationsportal RusDeutsch auch die zweisprachige Moskauer Deutsche Zeitung, das informationsmethodische Bulletin "Gemeinschaft" (Russisch und Deutsch) und das wissenschaftliche Bulletin "Die Russlanddeutschen". |
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| 24.02.2009 |
"Deutsche im neuen Russland: Probleme und Perspektiven der Entwicklung“
Der Internationale Verband der deutschen Kultur und die Internationale Vereinugung der Forscher russlanddeutscher Geschichte und Kultur veranstalten im November 2009 die 2. Fachtagung „Deutsche im neuen Russland: Probleme und Perspektiven der Entwicklung“. Es werden unter anderem folgende Fragen zur Diskussion im Rahmen der Konferenz vorgeschlagen: Demographische Probleme der Russlanddeutschen Situation an Orten der kompakten Ansiedlung, Migrationen der Russlanddeutschen in unserer Zeit: Ursachen, Richtungen, Folgen, Problem der Assimilation der deutschen Minderheit: objektive und subjektive Gründe; allgemeine Fragen und regionale Besonderheiten; Perspektiven des Prozesses. Der Anmeldeschluss ist 1. Mai. |
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| 15.01.2009 |
Kalender der wichtigsten Ereignisse der Russlanddeutschen
Den Russlanddeutschen steht ein anstrengendes und spannendes Jahr bevor. In diesem Jahr läuft bereits das Föderale Zielprogramm "Sozioökonomische und ethnokulturelle Entwicklung der Russlanddeutschen für die Jahre 2008-2012", es wird die Hilfenpolitik der deutschen Bundesregierung zugunsten der deutschen Minderheit in den GUS-Staaten fortgesetzt. In diesem Jahr finden die 2. Partnerschaftskonferenz, das 8. Forum der Russlanddeutschen Begegnungszentren, das 9. Forum der Deutschen Jugend Russlands, die 15. Sitzung der Regierungskommission und andere Veranstaltungen statt, die mit der Unterstützung von Regierungen beider Länder durchgeführt werden. |
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