30 Juni 2014

Literatur-Wettbewerb des Bundesbeauftragten. Zweite Runde

Literatur-Wettbewerb des Bundesbeauftragten. Zweite Runde

Der Wettbewerb „Ich kenne die Literatur der Russlanddeutschen“ geht in die zweite Runde. Die Antworten können bis 25. August eingereicht werden. 

Der Wettbewerb „Ich kenne die Literatur der Russlanddeutschen“ geht in die zweite Runde. Die Antworten können bis 25. August eingereicht werden. 


Anlässlich des Jahres der deutschen Sprache und Literatur in Russland rief der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, den Wettbewerb „Ich kenne die Literatur der Russlanddeutschen“ aus. Der Wettbewerb wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur (IVDK) und der Moskauer Deutschen Zeitung zwischen 24.04.14 und 24.10.14 ausgerichtet. Teilnehmen können russische Bürger und Bürgerinnen ohne Alterseinschränkung. 

Der Wettbewerb wird in drei Runden ausgerichtet. Alle Preisträger bekommen Andenkgeschenke vom Bundesbeauftragten. Der Gewinner/die Gewinnerin jeder Runde wird an einem der Projekte im Rahmen des Netzwerkprojekts des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK) litera@tour.de teilnehmen.  Der Gewinner/die Gewinnerin des Wettbewerbs bekommt die Einladung zum Forum der Russlanddeutschen in Moskau im Herbst 2014. 

Auf die Fragen der ersten Runde wurden zahlreiche richtige Antworten eingesandt. Zusätzliche Punkte bekamen Teilnehmer, die besonders ausführliche Antworten gegeben haben. Die Gewinner der ersten Runde sind: Dmitri Geis aus Nowosibirsk, Swetlana Aschurkowa aus dem Dorf Komsomolsk (Gebiet Kemerowo) und Dmitri Jerochin aus Krasnodar. 

Fragen zur Runde 2: 

1.    Er übersetzte die großen Klassiker der russischen Lyrik, Puschkin, Lermontov, Tswetajewa, Block, Jesenin, Zabolotski, Wosnesenski u.a.,  ins Deutsche und veröffentlichte seine Übersetzungen in einem Band.

a.    Johann Warkentin;
b.    Max Schatz;
c.    Artur Rosenstern;
d.    Viktor Klein;  
e.    Konstantin Ehrlich.

2. In diesem Roman wird über die Trudarmee aus der Sicht von Christian Ehrlich, eines sensiblen, feinfühligen Jungen, berichtet.

a.    „Das Haus der Heimatlosen“ von Herold Belger;
b.    „Eine nicht ausgedachte Landschaft“ von Oleg Kling;
c.    „Die gewöhnlichen Sterblichen“ von Alexey Debolski;
d.    „Schön ist die Jugend... bei frohen Zeiten“ von Ida Bender;
e.    „Die Fische von Berlin“ von Eleonora Hummel.

3. Kritiker schreiben über ihre Werke: „Diese Prosa zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für das Alter, was für einen recht jungen Menschen nicht sehr typisch ist. Es entsteht der Eindruck, dass die Autorin, für die das Altsein noch in der fernen Zukunft liegt, ihre Feder nach vorn schickt, wie ein Jäger seinen Hund, wobei jede Erzählung ein Halt vor einem neuen Fund zu sein scheint.“ Über das Alter und das Altsein schreibt in den Erzählungen „Klein Zaches (Nichtmärchen)“, „Zwei Großmütterchen“, „Eine Kopeke“, „Petit jeux“ u.a.: 

a.    Lia Frank;
b.    Nadeschda Runde;
c.    Jelena Seifert;
d.    Jelena Grinenwald;
e.    Swetlana Felde.  

4.    Wer ist der Autor des Poems „Die Sage von Lothar Bitsch“?

1.    Olga Baumgärtner;
2.   Woldemar Gerdt;
3.    Jakob Schmal;
4.    Igor Gergenröder;
5.    Lia Frank.

5.    Die russlanddeutschen Liedermacher sind:

1.    Garik Kritschewski und Michail Krug;
2.    Fritz Schulz und Alexander Nowikow;
3.    Ksenia Strisch und Alexander Rosenbaum;
4.    Willi Tokarew und Mark Bernes;
5.    Wadim Kusema und Sonja Janke.

6.    Zu den Protagnisten der Schwänke von Edmund Günter gehören … .

7.    In den Sammelband von Heinrich (Gennady) Dick „Schlapny Jubilei“ (dt.: Hütejubiläum, 2010) sind neben Anekdoten und humoristischen Miniaturen auch Erzählungen eingegangen, deren Ich-Erzähler ein russlanddeutscher Spätaussiedler ist. Wie ist sein Name? 

Die Antworten können bis 25. August eingereicht werden. Per E-Mail an inform@rusdeutsch.ru (Betreff: Wettbewerb des Beauftragten) oder per Post an: Москва, 119435, Малая Пироговская, 5, МНГ, «Конкурс уполномоченного». 

Die Ergebnisse werden am 28. August bekannt gegeben. 


Früher zum Thema: 

Hartmut Koschyk ruft Literatur-Wettbewerb aus
29.04.2014  

Der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk ruft den Wettbewerb „Ich kenne die Literatur der Russlanddeutschen“ aus. Am Wettbewerb, welcher anlässlich des Jahres der deutschen Sprache und Literatur in Russland zwischen 24.04.14 und 24.10.14 stattfindet, können russische Bürger ohne Alterseinschränkung teilnehmen.

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Rubrik: IVDK, Wettbewerbe, Ausschreibungen

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