08 Juli 2015

Neuerscheinung: Revolution, Reform und Krieg. Die Deutschen an der Wolga im ausgehenden Zarenreich

Neuerscheinung: Revolution, Reform und Krieg. Die Deutschen an der Wolga im ausgehenden Zarenreich

Vor kurzem ist die Monographie von Victor Dönninghaus „Revoljucija, reforma i vojna. Nemcy Povolž’ja v period zakata Rossijskoj imperii [Revolution, Reform und Krieg. Die Deutschen an der Wolga im ausgehenden Zarenreich] als zweite, überarbeitete Auflage im renommierten Verlag „Russische Politische Enzyklopädie (ROSSPEN)“ in Moskau erschienen.

Vor kurzem ist die Monographie von Victor Dönninghaus „Revoljucija, reforma i vojna. Nemcy Povolž’ja v period zakata Rossijskoj imperii [Revolution, Reform und Krieg. Die Deutschen an der Wolga im ausgehenden Zarenreich] als zweite, überarbeitete Auflage im renommierten Verlag „Russische Politische Enzyklopädie (ROSSPEN)“ in Moskau erschienen.

Gegenstand der vorliegenden Studie, deren erste Auflage im Jahr 2008 in Saratov („Universitätsverlag“) veröffentlicht wurde, ist der Zusammenhang zwischen der  Politik der zentralen und regionalen Behörden während und nach der Revolution von 1905 auf der einen und dem Verhalten der Wolgadeutschen auf der anderen Seite.

Im Zentrum stehen die Modernisierung der wolgadeutschen Agrarordnung mit ihrem für die bäuerlichen Rußlanddeutschen untypischen Gemeineigentum an Grund und Boden sowie das Verhältnis von Distanz und Integration der Deutschen in die Gesamtgesellschaft  des Wolgagebiets (1905–1917). Der Autor folgt den Spuren des spannungsreichen Miteinanders zwischen Deutschen und Russen in einer Zeit beschleunigten Wandels um 1905 über den Ersten Weltkrieg bis zur Oktoberrevolution von 1917, als die Politik der Germanophobie im Russischen Reich einen gewaltigen Aufschwung erlebte.

Der Band ist über den Buchhandel zu beziehen. Weitere Infos finden Sie hier.

Quelle: Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (IKGN) an der Universität Hamburg 
 

Rubrik: Verschiedenes, Wissenswertes

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