28 Oktober 2016

Rüdiger von Fritsch: „Die Arbeit des IVDK ist beeindruckend“


Heute, am 28. Oktober fand die offizielle Eröffnung des 14. Forums der Russlanddeutschen im Deworkacy „Krasnij Oktjabr“, statt. Dieser wohnten viele politische und gesellschaftliche Vertreter Deutschlands und Russlands bei. Auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Moskau, Rüdiger Freiherr von Fritsch, war unter den Gästen.

Das Hauptziel des Forums – Auswertung und Zusammenfassung der gesammelten Erfahrungen der Selbstorganisation der Russlanddeutschen. Das Jahr 2016 war für alle Deutschen der ehemaligen Sowjetunion besonders. Im diesem Jahr feiert der Internationale Verband der deutschen Kultur sein 25. Jubiläum.

Der  Botschafter begrüße die Gäste des Forums mit der Zusage des Bundesrepublik Deutschlands, auch weiterhin alles zu tun, „dass die Russlanddeutschen in Russland ihre Angelegenheiten nach ihren Vorstellungen  organisieren und realisieren können“.

Er bezeichnete die Arbeit des Internationalen Verbands der deutschen Kultur als beeindruckend und gratulierte der Organisation zu ihrem 25. Jubiläum.

In seiner Rede blickte der Botschafter auf die Situation vor 25 Jahren und die heutige Situation: „Viele Russlanddeutsche, Hunderttausende haben aus, wie ich finde, wunderbaren Gründen, entschieden, hier ist unsere Heimat. Hier ist ein Land, das eine große Vielfalt hat. Russland ist ein Land der vielen Völker, und vor 25 Jahren sind zusätzlich Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass diese Völker sich entfalten können. Der IVDK und die Russlanddeutschen haben es in die Hand genommen, das auszunutzen. Und die russische und die deutsche Regierung haben damals beschlossen, dass wir Anliegen der Russlanddeutschen in Russland zu gleichwohl zum Gegenstand unseres besonderen Interesses machen. Wir haben eine Kommission gegründet, ein deutsch-russische Regierungskommission, die bis heute sehr gute Arbeit leistet.“

Zum Abschluss seiner Rede betonte Rüdiger Freiherr von Fritsch, dass die deutsche Regierung den Russlanddeutschen auch zukünftig helfen wird, dass  sie ihre Vorstellungen realisieren können.


Zur Erinnerung:

Das Forum der Russlanddeutschen findet alle zwei Jahre statt. Die Teilnehmer des Forums sind Vertreter gesellschaftlicher Organisationen der Russlanddeutschen, ethnische Deutsche aus den GUS-Staaten und Russlanddeutsche aus Deutschland.

Das Forum stärkt das Gemeinwesen der Gesellschaftsbewegung der Russlanddeutschen, kräftigt die Selbstorganisation der Russlanddeutschen, aktiviert den Austausch von Erfahrungen zwischen gesellschaftlichen Strukturen und Umsetzung von Innovationen in die Praxis in Jugend-, Sozial-, Sprach-, Kultur- und Informationsarbeit.

 

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