28 Oktober 2016

Feierliche Vorstellungszeremonie der Postkarte zu Ehren des 125. Geburtstags von Otto Schmidt in Moskau


Im „Deworkacy. Krasnij Oktjabr“ in Moskau wurde im Rahmen des XIV. Forums der Russlanddeutschen „25 Jahre. Zusammen gestalten wir unsere Zukunft!“ die feierliche Zeremonie zu Ehren von Otto Schmidt durchgeführt.

Die Vorstellungszeremonie für die Postkarten, die von der föderalen Agentur in einer Auflage von 15.000 Stück veröffentlicht wurden, fand im Zuge des 125. Geburtstags des herausragenden russlanddeutschen Gelehrten statt. Sie wurde vom Internationalen Verband der deutschen Kultur organisiert

Auf der Postkarte sind ein Portrait von Otto Schmidt vor dem Flugzeug TB-3, sowie eine Expedition unter der Leitung von Schmidt auf dem Eisbrecher „A. Sibirjakov“ zu sehen.

Als Ehrengäste nahmen Vertreter der föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten, des föderalen Agentur für Medien, der russischen Geografiegesellschaft, des Schmidt-Instituts für Geophysik sowie Schüler und Nachkommen von Otto Schmidt an der feierlichen Veranstaltung teil. Ebenso anwesend waren Aktivisten aus Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst sowie Teilnehmer des XIV Forums der Russlanddeutschen.

„Bedeutende Geschehnisse im Staat werden mit postalischen Herausgaben gefeiert“, sagte der Leiter der föderalen Agentur für Medien Wladimir Schelechow. „Ein Brief, eine Briefmarke und ein Umschlag kennen keine Grenzen. Sie gehen um die ganze Welt. Wir haben uns dazu entschieden, den Zeitpunkt der feierlichen Zeremonie der Eröffnung des Forums anzupassen. Jetzt wird die Postkarte in allen Postfilialen des Landes zu kaufen sein, ihre Informationen werden in allen dazugehörenden Katalogen zu lesen sein, und sie nimmt einen ehrenhaften Platz bei Briefmarkensammlern ein.“

Im Rahmen der Vorstellungszeremonie wurde dem IVDK die Schmidt-Gedenkmedaille überreicht, die vom Schmidt-Institut für Erdphysik ins Leben gerufen wurde.

Laut der ersten stellvertretenden Leiterin des IVDK Olga Martens gab es viele herausragende Russlanddeutsche wie Otto Schmidt und Boris Rauschenbach im 20. Jahrhundert, die keine Anerkennung bekamen. „Ich bin froh, dass nun viele russische Bürger die Möglichkeit haben, etwas über sie zu erfahren.“


Zur Erinnerung:

Das  XIV. Forum der Russlanddeutschen ist eine sozialbedeutende Veranstaltung, die Fragen zur Harmonisierung von zwischennationalen Beziehungen in Russland thematisiert. Organisator des Forums ist der Internationale Verband der deutschen Kultur in Kooperation mit der FNKA der Russlanddeutschen, dem Jugendring der Russlanddeutschen und dem Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ. Das Forum findet mit Unterstützung des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen im Rahmen der Tätigkeiten  der deutsch-russischen Regierungskommission zu Angelegenheiten der Russlanddeutschen statt.

Unter den Teilnehmern des Forums sind Vertreter russlanddeutscher Gesellschaftsorganisationen, ethnische Deutsche aus den GUS-Staaten und Russlanddeutsche aus Deutschland. Das Hauptziel des Forums – Auswertung und Zusammenfassung der gesammelten Erfahrungen der Selbstorganisation der Russlanddeutschen.

Das Forum wird mit Unterstützung des Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch, der Moskauer Deutschen Zeitung, der „Zeitung für Dich“, „Ihre Zeitung“, „Sibirische Zeitung plus“ und der „Deutschen allgemeinen Zeitung“ (Kasachstan) organisiert. 

 

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