29 Oktober 2016

Der zweite Tag der Arbeit des XIV. Forums der Russlanddeutschen beginnt


Heute, den 29. Oktober, nimmt das XIV. Forum der Russlanddeutschen "25 Jahre. Zusammen gestalten wir unsere Zukunft!" seine Arbeit wieder auf.

Gestern fand im Deworkacy "Krasnij Oktjabr" in Moskau die Eröffnung des Forum statt, bei dem der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung M. Magomedow mit einem Grußwort von Wladimir Putin auftrat.

Der Leiter des föderalen Agentur für Nationaliätenangelegenheiten I. Barinow trug ein Grußwort des russischen Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedew vor.

Ein Gruß kam ebenso vom russischen Außenminister Sergej Lawrow, dem russischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft, dem Komitee für internationale Beziehungen der Staatsduma und dem Vorsitzenden der Partei "Gerechtes Russland" S. Mironow.

Von deutscher Seite trat der Botschafter Rüdiger Freiherr von Fritsch auf.

Unter den Teilnehmern des Forums sind Vertreter 44 Regionen Russlands, Vertreter deutscher Minderheiten in Weißrussland, Armenien, Georgien, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisien, Moldawien und der Ukraine.

Das erste Mal dabei beim Forum war der Präsident des FUEV Vincze Loránt, der eine Rede hielt. Die erste stellvertretende Vorsitzende des IVDK Olga Martens ist Vize-Präsidentin der internationalen Organisation. Die Vertreter der deutschen Minderheiten in Kroatien und Serbien hielten ebenso eine Rede vor den Forumteilnehmern. 

Das Forum erreichten viele Gratulationsbriefe aus vielen Ländern und Regionen Russlands, beispielsweise aus den Regionen Saratow, Wolgograd, Omsk, Nowosibirsk, Tscheljabinsk, Tula sowie den Republiken Komi und Tatarstan.

Die föderalistische Union europäischer Volksgruppen und die Arbeitsgruppe der deutschen nationalen Minderheiten haben ebenso Gratulationsbriefe an die Organisatoren des Forums überreicht.

Auf dem Programm des zweiten Tages stehen: Die Präsentation gegenwärtiger Technologien zum Erlernen und Unterrichten der deutschen Sprache, die Buchpräsentation der russlanddeutschen Gedenkbücher "Erinnerungskultur der Russlanddeutschen", die Podiumsdiskussion "Deutsche Minderheiten: Aktueller Stand und Zusammenarbeit", bei der der Bundesbeauftragte für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen Hartmut Koschyk dabei sein wird, die Eröffnung der Ausstellung von Kunstarbeiten des Verbandes russlanddeutscher Künstler anlässlich des 500. Jahrestages des Reformation. Abschluss des Tages ist der Literatur- und Musikabend anlässlich des 500. Jahrestages des Reformation in der evangelischen Peter und Paul Kirche.

Zur Erinnerung:

Das  XIV. Forum der Russlanddeutschen ist eine sozialbedeutende Veranstaltung, die Fragen zur Harmonisierung von zwischennationalen Beziehungen in Russland thematisiert. Organisator des Forums ist der Internationale Verband der deutschen Kultur in Kooperation mit der FNKA der Russlanddeutschen, dem Jugendring der Russlanddeutschen und dem Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ. Das Forum findet mit Unterstützung des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen im Rahmen der Tätigkeiten  der deutsch-russischen Regierungskommission zu Angelegenheiten der Russlanddeutschen statt.

Unter den Teilnehmern des Forums sind Vertreter russlanddeutscher Gesellschaftsorganisationen, ethnische Deutsche aus den GUS-Staaten und Russlanddeutsche aus Deutschland. Das Hauptziel des Forums – Auswertung und Zusammenfassung der gesammelten Erfahrungen der Selbstorganisation der Russlanddeutschen.

Das Forum wird mit Unterstützung des Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch, der Moskauer Deutschen Zeitung, der „Zeitung für Dich“, „Ihre Zeitung“, „Sibirische Zeitung plus“ und der „Deutschen allgemeinen Zeitung“ (Kasachstan) organisiert. 

 

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