31 Oktober 2016

Vorstellung der Gedenktafel für Boris Rauschenbach


Am Sonntag, den 30. Oktober, fand in Moskau die Vorstellung der Gedenktafel für einen der bedeutendsten Raumfahrtpioniere statt: Boris Rauschenbach, der mit der Leninprämie ausgezeichnete Akademiker. Die feierliche Zeremonie wurde vom Internationalen Verband der deutschen Kultur gemeinsam mit der kosmonautischen Korporation „Energija“ und dem internationalen Kunstfond organisiert.

Boris Rauschenbach (1915-2001) war Wegbereiter der sowjetischen Raumfahrt, Akademiker der Russischen Akademie für Wissenschaft, Held der Sozialistischen Arbeit. Erster Leiter der russlanddeutschen Gesellschaftsbewegung, über ihn wurden Bücher geschrieben, Fernsehsendungen ausgestrahlt. Die Kategorie für Wissenschaft des Wettbewerbs „Russlands herausragende Deutsche“ wurde nach ihm benannt.

Bei der feierlichen Eröffnungszeremonie der Gedenktafel nahmen der Generalkonstrukteur der „Energija“, Evgenij Mikrin von der Russischen Akademie für Wissenshaft, der zweimalige Held der Sowjetunion und Kosmonaut der UdSSR Georgij Gretschko, Lev Semjenov, das Mitglied des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen Heinrich Martens, die erste stellvertretende Vorsitzende des IVDK Olga Martens, der ausführende Direktor des Kulturprogramms des internationalen Kunstfonds Nikolaj Makarenko, das Mitglied des Präsidiums der Russischen Akademie für Künste und nationaler Künstler Russlands Alexander Gurganow, die Töchter Boris Rauschenbachs Vera und Oksana Rauschenbach sowie die Teilnehmer des XIV. Forums der Russlanddeutschen.

„Er war ein Mensch voller Intelligenz, einem weiten Blick und einer großen Seele“ sagte Heinrich Martens, der Boris Rauschenbach persönlich kannte. „Als wir die Familie Rauschenbach gesehen haben und herausgefunden haben, dass es keine Gedenktafel gibt, haben wir innerhalb von 15 Sekunden entschieden, dass es eine geben muss. Wir fingen an, daran zu arbeiten. Und ich bin sehr froh, dass das geklappt hat.“

„Wenn wir keine Erinnerungskultur und solche großartigen Partner hätten, mit denen man zusammenarbeiten und solche große und gute Taten vollbringen kann, wäre es nicht möglich gewesen, diese Gedenktafel aufzustellen“ denkt die erste stellvertretende Vorsitzende des IVDK Olga Martens. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die an der Eröffnung der Gedenktafel teilgenommen haben und mich vor der Familie von Boris Viktorowitsch verbeugen, seinen Töchtern Olga und Vera, dafür dass sie das Andenken an ihren Vater erhalten.“

Darüber, welche Schwierigkeiten es bei der Erlaubnis der Gedenktafel gab, erzählte Vera Rauschenbach: „Ich habe nie gedacht, dass das Anbringen einer Gedenktafel so schwer ist. Ein großes Dankeschön an die Leute, die all ihre Kraft da reingesteckt haben, ihre Gesundheit und Nerven dafür, dass wir heute mit Ihnen diese Gedenktafel sehen können, von der unsere Familie schon lange träumte. “

Die Gedenktafel, die vom Skulpteur A. Leonow und dem Architekten A. Voskresenskij erstellt wurde, kann man nun am Haus der Familie Rauschenbach, in der Straße Akademija Korolewa 9 in Moskau betrachten.

Zur Erinnerung:

 Das  XIV. Forum der Russlanddeutschen ist eine sozialbedeutende Veranstaltung, die Fragen zur Harmonisierung von zwischennationalen Beziehungen in Russland thematisiert. Organisator des Forums ist der Internationale Verband der deutschen Kultur in Kooperation mit der FNKA der Russlanddeutschen, dem Jugendring der Russlanddeutschen und dem Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ. Das Forum findet mit Unterstützung des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen im Rahmen der Tätigkeiten  der deutsch-russischen Regierungskommission zu Angelegenheiten der Russlanddeutschen statt.

Unter den Teilnehmern des Forums sind Vertreter russlanddeutscher Gesellschaftsorganisationen, ethnische Deutsche aus den GUS-Staaten und Russlanddeutsche aus Deutschland. Das Hauptziel des Forums – Auswertung und Zusammenfassung der gesammelten Erfahrungen der Selbstorganisation der Russlanddeutschen.

Das Forum wird mit Unterstützung des Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch, der Moskauer Deutschen Zeitung, der „Zeitung für Dich“, „Ihre Zeitung“, „Sibirische Zeitung plus“ und der „Deutschen allgemeinen Zeitung“ (Kasachstan) organisiert.

Zur Erinnerung:

 Das  XIV. Forum der Russlanddeutschen ist eine sozialbedeutende Veranstaltung, die Fragen zur Harmonisierung von zwischennationalen Beziehungen in Russland thematisiert. Organisator des Forums ist der Internationale Verband der deutschen Kultur in Kooperation mit der FNKA der Russlanddeutschen, dem Jugendring der Russlanddeutschen und dem Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ. Das Forum findet mit Unterstützung des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen im Rahmen der Tätigkeiten  der deutsch-russischen Regierungskommission zu Angelegenheiten der Russlanddeutschen statt.

Unter den Teilnehmern des Forums sind Vertreter russlanddeutscher Gesellschaftsorganisationen, ethnische Deutsche aus den GUS-Staaten und Russlanddeutsche aus Deutschland. Das Hauptziel des Forums – Auswertung und Zusammenfassung der gesammelten Erfahrungen der Selbstorganisation der Russlanddeutschen.

Das Forum wird mit Unterstützung des Informationsportal der Russlanddeutschen RusDeutsch, der Moskauer Deutschen Zeitung, der „Zeitung für Dich“, „Ihre Zeitung“, „Sibirische Zeitung plus“ und der „Deutschen allgemeinen Zeitung“ (Kasachstan) organisiert.

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