09 Dezember 2016

Wissenschaftlich-praktische Konferenz der Deutschen Sibiriens


Am 2. Dezember an der Staatlichen Universität Kemerowo die erste regionale historisch-philologische wissenschaftlich-praktische Konferenz "Deutsche Sprache und deutsche Ethnie in Sibirien" statt.

Organisatoren der Konferenz waren: Das deutsche Sprach- und Kulturzentrum der Staatlichen Universität Kemerowo mit Unterstützung des Koordinationsrates der Deutschen im Gebiet Kemerowo. An der Konferenz nahmen die Dozenten der Lehrstühle für germanische und romanische Sprachen Anna Smirnowa und Ljubov Fedjanina sowie die Dozentin für russische Geschichte Alexandra Pjanowa teil. 

Die Erfahrung der Kemerower Region im zwischenethnischen Austausch mit Russlanddeutschen geht auf die Traditionen der Hoch(-Schulen) im Gebiet zurück. Beim Deutschunterricht wurde auf das ausführliche Lernen und den Austausch von wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen Wert gelegt.

 Die Konferenz war eine Fortsetzung des auswärtigen wissenschaftlich-praktischen Sommerseminars. 25 der Teilnehmer hielten Reden, darunter Studenten der Staatlichen Universität Kemerowo, Schüler aus Kemerowo, Mariinsk und Kiselevsk sowie Mitglieder des Jugendrings der Russlanddeutschen des Gebietes Kemerowo. 

Die besten Vorträge wurden ausgezeichnet. Die ersten drei Plätze erreichten Kristina Arschakjan (Schule Nr. 36, Kemerowo), Sebastian Bach (Staatliche Universität Kemerowo), Xenia Kudankina (Gymnasium Nr. 41, Kemerowo), Julia Kolmiller (Staatliche Universität Kemerowo, Mitglied des Rates des JdR), Anastasija Toropzewa (Jasnogorskij Mittelschule), Julia Strelkowskaja (Mittelschule Nr. 36, Kemerowo), Eva Schetko (nationale Kulturautonomie Mariinsk) und Alina Lasarewa (Staatliche Universität Kemerowo). 

Nach der Eröffnung der Konferenz und den Vorträgen der Dozenten der Staatlichen Universität Kemerowo wurde in den Sektionen Geschichte und Philologie weiter gearbeitet. 

Die Teilnehmer und Organisatoren erachten die Arbeit auf der Konferenz als erfolgreich an und sind bereit, auch weiterhin an wissenschaftlichen Forschungsprojekten weiterzuarbeiten. 

Rubrik: Nachrichten aus den Regionen

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