02 Februar 2018

„Hoffnungsvoll in die Zukunft“ im hier und jetzt

- A. Morosowa (Doos) -


Vom 25.-30. Januar fand in Saratow das Arbeitstreffen der Kunstjugend des Wolgagebiets und Südwestrusslands statt. Im Rahmen dieses Treffens starteten die Vertreter der regionalen Jugendclubs mit dem Projekt "Hoffnungsvoll in die Zukunft".

Das Theaterprojekt plant hierbei ein neues Stück zur ehemaligen Wolgarepublik. Das Konzept stellt verschiedene Geschehnisse anlässlich der Unterzeichnung des Gründungsdekrets der Wolgadeutschen Republik im Jahr 1918 dar.

Die Theatergruppe „Staatjugend“ hat bereits einige erfolgreiche Stücke in ihrem Repertoire. Darunter finden sich unter anderem Stücke anlässlich der Deportation der Sowjetdeutschen sowie des 500. Reformationsjubiläums. Dabei durfte die Truppe in vielen russischen Städten und auch schon in Deutschland auftreten.

Das neue Projekt „Hoffnungsvoll in die Zukunft“ hat ein anderes Format. Während des Stücks werden offizielle Dokumente und Briefe verlesen, die die Prozesse von 1914 bis 1924 begleiteten, mit zusätzlichen dramaturgischen Linien und einem künstlerischen Ansatz. Drehbuch und Regie übernimmt Dajana Schukozkaja (Raff) vom Jugendclub Engels. Dajana Schukozkaja freute sich darüber, wie produktiv die Arbeitsgruppe in den ersten drei Tagen war. Die Gruppe konnte bereits viele wichtige Punkte für das Theaterstück besprechen.

Im Rahmen des Projekts wurde nicht nur an theatralischen Ansätzen gearbeitet, sondern auch an Sprache und Geschichte. Elena Larionowa (Grebel), Ekaterina Minkina (Spiegel) und Anastasia Morosowa (Doos) brachten den Teilnehmern deutsche Grammatik, Rechtschreibung sowie Geschichtskenntnisse näher. Dabei legten sie ein besonderes Augenmerk auf die Besonderheiten der Sprache und historischer Dokumente, die im Stück verwendet werden.

Zum Abschluss des Arbeitstreffens wurde den Teilnehmern die bisherigen Fortschritte der Theatergruppe vorgestellt. Dabei wurden einzelne Szenen und Themen näher betrachtet. Bei einem Rundgespräch wurden weitere Möglichkeiten offen besprochen sowie Organisatorisches wie beispielsweise Auftrittsmöglichkeiten festgelegt. 

Rubrik: Arbeit in den Regionen

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