20 November 2016

Premiere des Filmes „Eins, Zwei, Drei“ mit Ivan Solotuchin in der Hauptrolle


Am 18. November fand im Kinotheater „Gorisont“ in Moskau die Premiere des ersten Teil der Kinotrilogie „Eins, Zwei, Drei“ statt. Die Hauptrollen im Film übernahmen Ivan Solotuchin und Ariana Widiger. Drehbuchautorin des gemeinsamen Projekts zwischen dem IVDK und dem Kulturfond von Valerij Solotuchin war Irina Lindt, die Regie übernahm Anna Bagmet.

Das große internationale Kollektiv der Schauspieler und des Teams sowie die Tatsache, dass neben professionellen Schauspielern auch Amateure – nämlich die Teilnehmer des Sprachcamps des IVDK in Feldberg – im Film mitspielen, macht die Einzigartigkeit dieses Projekts aus.

„Wir wollten schon lange einen motivierenden Film drehen, der zum Lernen der deutschen Sprache in Russland anregt, und so kreuzten sich unsere Wege mit dem Kulturfond von Valerij Solotuchin, als bei seiner Eröffnung der Trailer des Films „Trubatsch“ gezeigt wurde“, erzählte die erste stellvertretende Vorsitzende des IVDK Olga Martens.

„Fremdsprachen öffnen alle Türen, deswegen waren wir sehr an der Idee eines solchen Films interessiert“, erwähnte Drehbuchautorin Irina Lindt.

Für Ivan Solotuchin war es nicht der erste Film, Ariana Widiger stand aber zum ersten Mal vor der Kamera. Ivan Solotuchin erzählte, dass er während den Dreharbeiten anfing Deutsch zu lernen und in seiner neuen Schule nun Deutsch als zweite Fremdsprache ausgewählt hat.

Die Dreharbeiten fanden im Schwarzwald auf dem Feldberg, während eines ethnokulturellen Sprachlagers des IVDK statt. Diese werden bereits seit über 20 Jahren organisiert.

„Der Film wurde in kürzester Zeit gedreht – sieben Tage. Die Dreharbeiten hatten einen intensiven Zeitplan. Im Film gibt es viele „lebendige“ Elemente, die nicht gestellt waren, Episoden mit den Teilnehmern des Sprachlagers. Wir hatten mit den Kindern, die an den Dreharbeiten teilnahmen, sehr viel Glück. Für viele war es das erste Mal“, erzählte die Regisseurin des Films Anna Bagmet.

Den Film konnten Moskauer Schüler, die Deutsch lernen, Sprachkursteilnehmer, Lehrkräfte und weitere Gäste bereits sehen.

Zum Abschluss der Premiere gab es eine Torte mit einem Symbol für das 20. Jubiläum der ethnokulturellen Sprachlager des IVDK. Anlass dafür war der 18. November, Geburtstag der beiden Hauptdarsteller Ivan Solotuchin und Ariana Widiger.

Die intelligente junge Mutter Elena Weiß (Irina Lindt) träumt davon, dass ihr Sohn Deutsch spricht, da er russlanddeutsche Wurzeln hat. Doch Ivan (Ivan Solotuchin) selbst ist sich sicher, dass die deutsche Sprache ihm nichts bringt und lernt sie nicht. Um ihren Sohn für die Sprache zu interessieren, schickt seine Mutter Ivan in ein Sprachlager nach Deutschland. Dort trifft der Schüler auf ein hübsches Mädchen, das aber leider nur Deutsch spricht. Um sich mit dem Mädchen anzufreunden, muss Ivan einen gemeinsamen Nenner finden. Doch das war erst der Anfang…

Schon bald finden die Dreharbeiten zur Fortsetzung „Zwei“ statt, bei der es die Hauptdarsteller nach Moskau und die Region Altai verschlägt. Im Teil „Drei“ sind die Hauptdarsteller auf einer exotischen Insel.

Zum offiziellen Trailer von „Eins, Zwei, Drei“ geht es hier. 

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